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Freitag, 31. Dezember 2010

So zwischen den Jahren...

... kann man ja schon ein bisschen melancholisch werden. Viel Zeit hatte ich (bis heute) nicht dafür. Ich habe die ganze Woche durchgearbeitet, hatte Frühdienst und musste jeden Tag um 4 Uhr aufstehen. Es war auch nicht, wie erhofft, eine ruhige Woche, die man nur mit Kaffeepausen und Schwätzchen füllen konnte, ganz im Gegenteil! Wir hatten gut zu tun und an keinem der Tage hätte ich früher gehen können. Gestern haben wir uns aber doch die Zeit für ein gemütliches Sekt-Frühstück mit allen anwesenden Kollegen genommen. Schön wars :-)

Heute abend wird dann schön mit den Leuten von der Formation ins neue Jahr gefeiert. Wird bestimmt ein lustiger Abend :-) Vielleicht sollte ich vorher noch ein kleines Schläfchen einlegen, bin ja noch das frühe Aufstehen gewöhnt..

Besonders traurig bin ich nicht, dass das Jahr zu Ende ist. 2010 wird nicht gerade in die Geschichte eingehen, als das beste Jahr meines Lebens... Es ist vieles schief gelaufen, ich war oft krank, es gab viele Veränderungen, die mich traurig und mutlos gemacht haben. Aber manchmal müssen wohl auch schlimme Dinge passieren, damit man bemerkt wie gut es einem eigentlich geht. Und manchmal muss man wohl auch einen Tritt in den Allerwertesten bekommen, damit man darauf aufmerksam wird, was schief läuft und wo man etwas ändern sollte. Seit ich das begriffen habe, geht es mir sehr viel besser und ich fahre ganz gut mit der Einstellung, dass ich nur Dinge tue, die gut für mich sind.

Es gab ja auch durch aus schöne Momente im Jahr 2010. Ich hatte einen fantastischen Urlaub in den USA, eine tolle Woche in Irland, ein schönes Osterwochenende in Berlin, wir haben die Formationssaison gewonnen, die ersten Platzierungen für den Aufstieg in die A gesammelt, viele viele Turniere getanzt, die DM in Bamberg besucht, ich habe eine Wohnung gefunden, mich für eine schöne Einrichtung entschieden und den Umzug gemeistert, neue Leute kennengelernt und alte Freunde wieder gefunden, ich konnte im Job überzeugen und habe meinen Vertrag verlängert bekommen, die erste Klausur an der Fernuni ist bestanden, ich habe mir Zeit zum Lesen und Malen genommen, viel mit der Family unternommen, das schönste Weihnachtsfest seit langem erlebt und viele Kleinigkeiten zu Schätzen gelernt.

Für das neue Jahr wünsche ich mir eigentlich nur, dass es so weiter geht, wie es im Moment ist. Gute Vorsätze gehören natürlich dazu.

2011 möchte ich
- an mindestens einen Ort reisen, den ich vorher nicht kannte
- ins Ballett in New York gehen
- den Aufstieg in die A-Klasse mit Stefan erreichen
- Cirque du Soleil mit Alegria sehen
- viel Zeit mit Dingen verbringen, die mir wichtig sind. Lesen. Malen. Tanzen. Trainieren. Freunde treffen.
- weniger denken, mehr tun :-)

Dienstag, 11. Mai 2010

Lebenszeichen

Ja, ich lebe noch, es ist nur wahnsinnig viel zu tun im Moment. Den Reisebericht von Irland werde ich am wunderbar verlängerten Wochenende schreiben und es gibt so viel anderes zu erzählen. Alles zu seiner Zeit :-) Heute nur ein Video von einem Lied, auf das wir im Moment sehr gerne tanzen. Ok, nicht unbedingt auf diese Version, aber die "richtige" kann ich nicht finden.

Dienstag, 13. April 2010

Alles kann besser werden....

Ich hoffe, das tut es irgendwann auch mal. Im Moment sieht es leider nicht so aus, es geht immer weiter bergab.

Alles kann besser werden, hol'n wir uns den Himmel auf Erden. ...

Donnerstag, 1. April 2010

You can't break my spirit - it's my dreams you take

James Blunt passt immer. Und im Moment noch mehr als sonst. ..

Did I disappoint you or let you down?
Should I be feeling guilty or let the judges frown?
'Cause I saw the end before we'd begun,
Yes I saw you were blinded and I knew I had won.
So I took what's mine by eternal right.
Took your soul out into the night.
It may be over but it won't stop there,
I am here for you if you'd only care.
You touched my heart you touched my soul.
You changed my life and all my goals.
And love is blind and that I knew when,
My heart was blinded by you.
I've kissed your lips and held your hand.
Shared your dreams and shared your bed.
I know you well, I know your smell.
I've been addicted to you.

Goodbye my lover.
Goodbye my friend.
You have been the one.
You have been the one for me.

I am a dreamer and when i wake,
You can't break my spirit - it's my dreams you take.
And as you move on, remember me,
Remember us and all we used to be
I've seen you cry, I've seen you smile.
I've watched you sleeping for a while.
I'd be the mother of your child.
I'd spend a lifetime with you.
I know your fears and you know mine.
We've had our doubts but now we're fine,
And I love you, I swear that's true.
I cannot live without you.

Goodbye my lover.
Goodbye my friend.
You have been the one.
You have been the one for me.

And I still hold your hand in mine.
In mine when I'm asleep.
And I will bare my soul in time,
When I'm kneeling at your feet.
Goodbye my lover.
Goodbye my friend.
You have been the one.
You have been the one for me.

I'm so hollow, baby, I'm so hollow.
I'm so, I'm so, I'm so hollow.
I'm so hollow, baby, I'm so hollow.
I'm so, I'm so, I'm so hollow.


Ich bin grad noch am Koffer packen, dabei dudelt die CD rauf und runter. Morgen geht es nach Berlin, vier Tage in der Metropole. Endlich ein bisschen Urlaub, raus aus dem Alltag. Ich freu mich :-D Und irgendwie habe ich gerade das unbestimmte Gefühl, dass so langsam doch alles besser wird. So ein kleines bisschen zumindest...

Mittwoch, 18. März 2009

Sad mad days

Dieses Jahr ist komisch... es passieren nur komische Sachen...
In den letzten Wochen ist einfach wahnsinnig viel schief gegangen. Viele Dinge, die für mich selbstverständlich waren, habe nicht geklappt. Es entstehen auf einmal Probleme, wo nie welche waren. Ich muss so viel diskutieren, rechtfertigen, hinterfragen, umplanen wie noch nie. Irgendwie scheinen alle gerade ein bisschen am Rad zu drehen. Und wo ich auch hinschaue, ich finde niemanden, dem es im Moment so richtig gut geht. Manche Dinge gehen mir einfach sehr nahe, sei es, weil Menschen mich enttäuschen, weil Dinge, an denen ich hänge, zerstört werden oder alles einfach nicht mehr so ist, wie es vorher war. Und das Schlimmste ist: ich habe eine permanente Wut im Bauch, fühle eine gewisse Grundaggressivität, weil ich die Dinge nicht so hinnehmen will, wie sie sich darstellen, weil ich mir das nicht wegnehmen lassen will, woran ich hänge. Aber es bleibt die Gewissheit, dass es sowieso nichts ändert, dass sich nichts mehr ändern wird, das jede Mühe umsonst ist. Und diese Hilflosigkeit ist noch viel schlimmer, als das endlose Diskutieren, die faulen Kompromisse, die Wut im Bauch...

Aber.... jedes Ende ist auch ein neuer Anfang...

vielleicht wird alles viel besser....

irgendwann....

.....vielleicht...

Samstag, 12. April 2008

Heute ist ein Powertag

Heute morgen habe ich mein Horoskop gelesen: es prophezeite mir, dass ich heute überdurchschnittlich viel Energie haben würde, die Aussichten in den Bereichen Liebe und Beruf allerdings sehr dürftig wären. Kein Problem, Samstags habe ich eh frei, der Schatzi muss heut arbeiten, also kann ich mich so richtig auspowern. Also bin ich erst für drei Stunden in die Tanzschule gefahren (habe natürlich wieder eine Strafzettel kassiert....), war dann kurz in der Stadt und bin gleich weiter gedüst ins Fitness-Studio. Auf dem Rückweg bin ich gleich noch beim Baumarkt eingekehrt und habe jede Menge Pflanzensamen gekauft, denn ich will dieses Jahr selber Tomaten, Salat, Erbsen und Kräuter züchten. Werde nachher gleich mal loslegen.

Mittlerweile ist mein Osterurlaub schon wieder so lange her, dennoch möchte ich es nicht versäumen davon zu berichten. Am Montag sind wir bei schönstem Sonnenschein Richtung Berlin losgedüst - und kamen dort mit Schnee und Eiseskälte an! Zum Glück war unterwegs das Wetter einigermaßen, so dass wir gut durchkamen. Unsere Unterkunft, ein Jugendhotel in Schöneberg, hatten wir schnell gefunden und wir waren damit auch recht zufrieden. Es war zentral gelegen zwischen zwei U-Bahnstationen und mit vielen Restaurants und Kneipen gleich um die Ecke. Das Zimmer war zweckmässig eingerichtet und das Frühstücksbüffett hatte eine große Auswahl und war sehr lecker. Nur das wir im 5. Stock untergebracht waren und und jedes mal unzählige Treppenstufen hochquälen mussten, war ein bisschen anstrengend ;-)
In den folgenden zwei Tagen haben wir die Stadt unsicher gemacht und haben uns so ziemlich alles angeschaut, was man zu Fuß erreichen kann: wir waren am Brandenburger Tor, am Reichstag, Unter den Linden, auf der Museumsinsel, im Alten Museum, am Checkpoint Charly, am Kudamm, im KaDeWe, am Alexanderplatz, im neuen Alexa-Shopping Center, am Potsdamer Platz,... Zwischendurch haben wir uns immer wieder mit Muffins und Donuts von Dunkin Donuts gestärkt. Wann eröffnen die endlich eine Filiale in Frankfurt?!?! Am Mittwoch waren wir dann Abends bei "Tanz der Vampire" im Theater des Westens. Die Vorstellung war super, allerdings mit ein paar Abstrichen. Zum einen hat mir die Bühne in Hamburg sehr viel besser gefallen, es hat alles ein wenig gestaucht gewirkt. Zum anderen hatten wir zum größten Teil Zweitbesetzungen auf der Bühne stehen. Graf von Krolok ist meines Erachtens eine absolute Fehlbesetzung gewesen. Der gute Mann hatte viel zu wenig Stimmvolumen und wirkte ein bisschen künstlich in der Rolle. Gänsehaut-Feeling kam da ganz und gar nicht auf....
Am Donnerstag ging es dann schon wieder Richtung Heimat. Dummerweise ist uns an einer Kreuzung noch einer ins Auto reingefahren :-( Trotz des Schrecks haben wir die Strecke in Rekordtempo zurückgelegt.

Die restlichen Ostertage waren recht entspannend. Ich habe endlich mal angefangen, meine ganzen MiniDV-Kassetten auf den PC zu überspielen, die Videos zu bearbeiten und auf DVD zu brennen. Dummerweise habe ich nach ca. einem Drittel der Bänder die Kamera geschrottet und bis jetzt keinen Ersatz beschafft... :-( Ich kann mich nicht entscheiden, ob ich die Kamera noch einmal reparieren lassen oder gleich eine neue kaufen soll.

Am Ostersonntag waren wir bei Babsi zum Brunch eingeladen. Wir haben es uns so richtig gut gehen lassen, mit gebratenen Würstchen, Lachs, Kaviar, selbstgebackenem Brot, Quark, Obst und natürlich Eiern. Die Kiddies hatten viel Spaß beim Eier verstecken und suchen und vor allem beim Schokolade essen. Am Nachmittag haben wir ein paar Spiele gespielt und Juliana hat mal wieder zur allgemeinen Erheiterung beigetragen, indem sie sich in einem unbeobachteten Moment als Clown "verkleidet" hat. Nun ja, sie hat sich einen Eimer auf den Kopf gezogen und sich das ganze Gesicht mit Filzstiften angemalt... ;-)
Am Montag sind wir zu meinen Großeltern gefahren und mussten gleich noch einmal Eier verstecken und suchen. Ich habe mich zum ersten mal daran versucht, selbst einen Fruit Crumble zu machen und ich muss sagen, dass er mir sehr gut gelungen ist ;-)

Mittlerweile hat mich der Alltag wieder voll und ganz eingeholt. Die letzte Woche war ziemlich stressig und es gab keine Tag, an dem ich keine Überstunden gemacht hätte. Nächste Woche wird hoffentlich wieder etwas entspannter, zu mal ich fast an jedem Abend schon eine sportliche Veranstaltung geplant habe. Es ist aber ab und an auch nützlich, einen Grund zu haben, pünktlich das Büro verlassen zu müssen.

Dienstag, 16. Januar 2007

Bad hair days?!?!

Na super, noch 14 Tage bis zur Abgabe meiner Diplomarbeit und 4 Tage bis zum ersten Oberligaturnier 2007 und mir fällt nichts besseres ein als krank zu werden :-( :-( Böse Welt....

Immerhin habe ich es geschafft, heute wieder aufzustehen und 2 Unterkapitel fertig zu stellen. Insgesamt gesehen bin ich ja noch guter Dinge, dass alles so wird, wie ich es mir vorstelle, aber so langsam könnten die unangenehmen Überraschungen mal wieder aufhören...

Sonntag, 31. Dezember 2006

End of year 2006

Bevor 2006 zu Ende geht, gibt es noch einen letzten Eintrag. Da es ausreichend Sendungen im Fernsehen gibt, die die Höhepunkte dieses Jahr Revue passieren lassen, möchte ich euch mit meiner persönlichen Zusammenfassung verschonen. 2006 rum, es ist viel passiert, gutes wie schlechtes, 2007 wird ganz anders - oder vielleicht auch nicht.

Ich wünsche sehr viel Spaß beim Feiern, übertreibt es nicht, rutscht gut ins neue Jahr! Wir feiern mal wieder bei mir, allerdings nur in kleinem Rahmen und mit diesmal sogar bescheidener Menge an Feuerwerk.



Lasst es krachen!

Samstag, 2. Dezember 2006

It's the hap-happiest time of the year! Yes indeed!

So many things are happening, ich weiss gar nicht wo ich anfangen soll! Die letzten Wochen waren sehr abwechslungsreich und zum Teil auch wahnsinning anstrengend. An jedem Wochenende hatten wir einen Auftritt mit der Formation auf Bällen und Veranstaltungen quer durch Hessen. In Butzbach haben wir zum allerletzten Mal die Vampire getanzt und können uns nun voll und ganz auf Brasil konzentrieren. Bis zum ersten Turnier sind es ja gerade mal noch 7 Wochen und dazwischen liegt auch noch Weihnachten und Silvester. Nächstes Wochenende ist das nächste Trainingslager angesetzt, bin mal gespannt, ob es anstrengender wird als beim letzten. Zum Glück haben wir aber diesmal richtige Betten als Schlafstätte und müssen nicht wieder auf harten Turnmatten in einer miefigen Halle pennen.

Am letzten Wochenende hatten wir endlich die Ballettaufführung von meiner Ballettschule. Um das lange Warten bei der Generalprobe am Freitag habe ich mich erfolgreich gedrückt und war danach sogar noch fit genug um den neuen Bond in der Spätvorstellung anzusehen. War nicht schlecht, allerdings wäre es ganz gut gewesen, wenn ich vorher gewusst hätte, dass der Film auf dem ersten Buch beruht. Das viele moralische Gelaber fand ich für einen Bond Film irgendwie unpassend.... Anyway, Samstag war ich dann um halb 2 schon wieder im Theater und hab mir bald die Haare stecken und das Make up machen lassen. Ich kann Frau Meub, Frau Schmolke und all die anderen fleißigen Akteure immer nur bewundern mit wieviel Gelassenheit und Professionalität sie da am Werke sind. Die nächsten Stunden haben wir mit Pläuschchen und hin- und herlaufen zwischen Maske, Kabine und Hinterbühne zu gebracht. Erstmal war auch ein Fotograf dabei, der Aufnahmen alle Gruppen und Solisten gemacht hat und die er am selben Abend noch verkauft hat. Um 18 Uhr ging es dann endlich los. Das Kurtheater war nahezu ausverkauft. Bis zur Pause saßen wir vor der Garderobentür und haben uns unterhalten, während sich in der Umkleide einige Mädels gegenseitig mit ihrem Lampenfieber angesteckt haben. Im 2. Akt hatte ich drei Rollen: erst durfte ich als Pute unserem Turkey in die Puschen helfen, dann als Perlhuhn den Fuchs bezirzen (und mich von ihm fressen lassen) und anschließend war noch das Adagio mit den Gottesanbeterinnen zu bewältigen. Es hat viel Spaß gemacht, mal wieder auf der Bühne zu stehen und es hat mich vor allem gefreut, dass mein ehemaliger Ballettlehrer, Ramon Rivera, zum Zuschauen anwesend war.
Nach dem Stück sind Christian und ich direkt nach Friedberg in die Stadthalle gefahren, wo an dem Abend noch ein Auftritt mit der Formation anstand. Ich hab sofort angefangen noch mehr Make up ins Gesicht zu klatschen und meine wunderschön tupierten Haare irgendwie in einen fest sitzenden Dutt gewurschtelt. Der Auftritt war ganz gut, außer, dass schon wieder ein Ohrring durch die Gegend geflogen ist...
Sonntag war ich totmüde und konnte mich bis halb 2 nicht vom Sessel vorm Fernseher wegbewegen. Die zweite Aufführung war ebenfalls ein voller Erfolg! Zu schade, dass es immer so schnell vorbei ist! Aber das süßeste Kompliment hab ich von meiner kleinen Nichte bekommen: "Ich will so werden wie du" :-D

Der alte Kauz beim Erzählen Schmetterlinge Süße Kleeblätter Die Seerosen Fliegenpilze Kleine Marienkäfer Lea und Melanie als Goldfasane Die Puten - Julia, Hannah und Julia Gruppenbild mit Turkey - Julia, Hannah, Rainer, Julia und ich Ina und ich als Perlhühner Mit dem gefrässigen Fuchs :-) Die Gottesanbeterinnen

Gestern abend war dann schließlich die Weihnachtsfeier vom InfoCenter angesagt. Als besonderes Event sollten wir an einem Cocktailkurs in der Lemons&Limes Bar im Sheraton Hotel im Flughafen teilnehmen. Nach einer rasanten Fahrt durch das nächtliche Frankfurt (Tuffi, du bist mein Held!!), bin ich relativ pünktlich in der Bar angekommen. Los ging es mit den Basics- wie hält man einen Shaker fest, wie macht man ihn zu und -entscheidend- wie bekommt man ihn wieder auf, wenn der Drink fertig ist?? Jeder durfte dann einen anderen Cocktail mischen, von verschiedenen Sours über Sex on the Beach und Pina Colada bis hin zum trendigen Cosmopolitan war alles dabei. Zwischendurch durften wir uns mit Fingerfood, Salat, Windbeutelchen und Cappuccino stärken. Zum Abschluß haben wir alle ein Zertifikat und eine Broschüre mit vielen Cocktailrezepten überreicht bekommen. Es war ein toller Abend, hat viel Spaß gemacht und es gab viel zu Lachen!

Den Rest des Tages werde ich mich meiner Diplomarbeit widmen. Der Anhang ist mittlerweile auf stolze 50 Seiten angewachsen. Jetzt muss nur noch der Teil zwischen Deckblatt und Literaturverzeichnis fertig werden ;-) Aber dafür habe ich ja noch knapp 2 Monate Zeit und entscheiden war bzw. ist die Vorarbeit für die Inhalte zu leisten, also die Umfrage zu kreieren, die Expertengespräche durchzuführen und so weiter.

Dienstag, 31. Oktober 2006

*Lebenszeichen*

Ja, ich lebe noch. Nachdem ich letzte Woche schon einmal erfolglos versucht habe zu bloggen (an dem Tag ist aber auch alles schief gegangen), gibt es jetzt erst eine weitere Episode aus meinem wahnsinnig spannenden Leben! Die Wochenenden sind im Moment vor allem durch eines geprägt: Tanzen! Das fängt schon mit Einzeltraining am Freitag abend an, Samstag geht es an jedem Wochenende im November locker flockig mit einem Auftritt weiter. So langsam komme ich gar nicht mehr hinterher mit dem Fotos hochladen, es werden von mal zu mal mehr! Und den Sonntag verbringen wir nahezu komplett in der Trainingshalle in Weilburg. Ist aber eigentlich gar net so übel, dann kann ich während der Zeit wenigstens nicht darüber grübeln, was ich eigentlich noch alles für meine Diplomarbeit machen müsste. Da bin ich im Moment nämlich leider immer noch total unmotiviert, faul und irgendwie depri. Manchmal wünschte ich mir einen, der kommt und mich ans Händchen nimmt und sagt: "Schreib doch einfach mal dieses und jenes". Aber nö, sogar motivieren muss man sich selber... Aber ich denke das renkt sich schon ein, spätestens, wenn solche Gedanken kommen wie "Um Gotteswillen, ich habe ja nur noch 10 Wochen Zeit!".

Am 25. und 26. 11. haben wir endlich wieder eine Aufführung meiner geliebten Ballettschule. An beiden Tagen geht es um 18 Uhr los, aufgeführt wird im wunderschönen Kurtheater in Bad Nauheim. Seit den Sommerferien ist meine Schule umgezogen in ein ehemaliges Klinikgebäude, der neue Raum ist sehr viel heller als der Sprudelhof und richtig schön! Die Proben gehen ganz gut über die Bühne, nur bei den Kostümen hakt es ein wenig, da einige der Schneiderinnen kurzfristig abspringen mussten. Das Stück heißt übrigens "Finchen und die Schönheit" und handelt von einer Raupe, die sich hässlich findet und deswegen mit Federn anderer Tiere schmückt und viele Abenteuer erlebt. Wer mich schon immer mal als Gottesanbeterin oder Perlhuhn sehen wollte, ist herzlich eingeladen zu kommen!

Christian ist im Moment am Umziehen. Gestern habe ich ihm geholfen zu streichen, mein Güte, ich wusste gar nicht mehr, dass das so anstrengend ist! Jetzt müssen nur noch die Möbel alle ankommen, dann wird das richtig fein! Dann werden wir in Zukunft wohl nicht mehr alle meinen Keller belagern, sondern Leemans Wohnzimmer ;-)

Ansonsten freue ich mich schon sehr auf die Weihnachtszeit, aufs Plätzchen backen, über den Weihnachtsmarkt schlendern, Geschenke aussuchen, Glühwein machen....

PS: seltsamerweise wird hier als Datum der 31. 10. angezeigt, nach meiner Zeitrechnung ist bereits der 8. November. Just in case anybody was wondering...

Samstag, 12. August 2006

Lazy days...

Mal wieder könnte ich einen post anfangen mit den Worten: time is flying. Tatsächlich ist schon über die Hälfte des Jahres 2006 rum und als kurzes Fazit würde ich sagen, es waren alle ups und downs dabei, die man sich so vorstellen kann. Wie immer werden nur die extremen Erinnerungen bleiben, egal ob positiv oder negativ. Insgesamt bin ich zur Zeit aber eher glücklich mit dem was um mich und mit mir geschieht.

Seit Juli habe ich meinen Vertrag bei der Deutschen Bank, ich arbeite nun nur noch 2 Tage die Woche und versuche mich seelisch und moralisch auf meine Diplomarbeit vorzubereiten. Leider bleibt es meistens beim Versuch, ich kann mich nicht aufraffen wirklich etwas zu tun. Dabei habe ich mich schon ganz pflichtbewusst für die FH-Bibliothek in Friedberg angemeldet (dann muss ich nicht ständig nach Dieburg eiern) und habe mich sogar schon mit einem Stapel Bücher (wie, man darf nur 10 Bücher auf einmal ausleihen?!?!) versorgt, der jetzt im Wohnzimmer vor sich hin schimmelt. Ich hab ja auch viel wichtigere Dinge zu tun im Moment, zum Beispiel meiner Sims-Family ein tolles Haus zu bauen oder endlich das versprochene Bild für das Schlafzimmer meiner Eltern malen ;-) Damit habe ich gestern fast den ganzen Tag zugebracht und es ist immerhin schon 1/3 fertig. Ich habe mich entschieden ein verlassenes Boot am Strand zu malen und ohne mich selbst loben zu wollen, muss ich sagen, dass der Himmel echt cool geworden ist :-)

Der Urlaub auf Rhodos ist leider schon wieder viel zu lange her, aber es war echt toll! Der Strand und das Hotel sahen tatsächlich so aus, wie auf den Bildern. Das Hotelzimmer war etwas enttäuschend im Vergleich zum letzten Jahr (dunkler, fleckiger Teppichboden vs. Parkett, laute, schlecht regulierbare Klimaanlage, ein auslaufender Kühlschrank und zu allem Überfluss war es auch noch sehr hellhörig, was uns Nachts oft viel Schlaf gekostet hat). Ansonsten war die Anlage aber sehr schön, vor allem der weitläufige Garten, der direkt zum Strand geführt hat und der große Pool. Das Essen war ganz ok, für meinen Geschmack etwas arg fettig und für die Lage gab es eindeutig zu wenig Fisch! Die meiste Zeit haben wir mit faulenzen zugebracht, mit Lesen, Sonnenbaden, PM Rätseln und natürlich schwimmen. Ich wäre zu gerne endlich mal wieder Windsurfen gegangen, aber ich hab mir gleich am 2. Tag eine Mittelohrentzündung eingefangen und durfte mit dem Kopf nicht unter Wasser. Ehrlich gesagt sahen die Boards aber auch nicht sehr Vertrauen erweckend aus...
Am letzten Tag haben wir noch einen Ausflug in den Westen gemacht. Das Programm war sehr vielseitig und interessant. Wir waren im Tal der Schmetterlinge, auf dem höchsten Berg der Insel, durften Kräuterlikör testen, besuchten die Sieben Quellen und eine antike Ausgrabungsstätte. Direkt am Meer haben wir zu Mittag gegessen, wobei ich zum ersten Mal einen Fisch ausnehmen musste. Die gegrillte Dorade war sehr sehr lecker und auch der Nachtisch war umwerfend!

Hier noch ein paar visuelle Eindrücke:

Der tolle Sandstrand Christian bei seiner Lieblingsbeschäftigung Happy Sunshine Im Tal der Schmetterlinge Ausgrabungsstätte Kamiros Das Kirchlein des Heiligen Nikolaus Sonja stapft durch eine der Quellen

Direkt nach dem Urlaub haben wir auch mal wieder ein bisschen gefeiert, am Samstag gab es einen Brunch, zu dem ich vor allem die Leute aus meinem Jahrgang eingeladen hatte. Es ist sehr schön, wieder mehr Zeit mit meinen "alten" Freunden zu verbringen und zu sehen, wie sich alle weiter entwickelt haben. Ganz besonders lustig war auch der Abi-Video-Abend bei Anja :-) Aber ein ganz besonderes Vergnügen war es mir auch, dass Christin und Eva, meine lieben Freundinnen aus Irland, Zeit hatten zu kommen! Leider war es beim Brunchen total schwül, sogar im Haus war es kaum auszuhalten. Hier auch noch ein paar Bilder, die meisten davon sind von Carsten, dessen neue Kamera mich einfach nur begeistert! Was für Farben...

So viel Essen und noch mehr Und Kuchen und Quark Satte und zufriedene Gäste Vincent, Anja und Christin Die Sonja Carina Alexander Carsten und Silke Benny charmant wie immer Alex und Carina

Das schöne Wetter ist nun leider vorbei, draußen ist es grau und bewölkt. Es hätte ich noch ein bisschen länger schön bleiben können, schließlich ist das ja der letzte Sommer, in dem sich die Dauerkarte fürs Freibad noch lohnt (ausser ich finde keinen Job nach der Diplomarbeit, aber daran will ich gar nicht denken...) und ich habe soviel Zeit, die ich leider draußen verbringen würde.

Nun ja, man kann eben nicht alles haben im Leben. Also werde ich mich wieder in mein "Atelier" im Keller verziehen, weiter an meinem Bild malen und meine Harry Potter Hörspiele hören. Hoffentlich ist bald Weihnachten, dann kann ich meine Sammlung kompletieren :-)

Samstag, 13. Mai 2006

In der großen, weiten Welt...

Nach einer Woche krank im Bett kann ich nun endlich glauben, was die BILD-Zeitung schon vor einiger Zeit festgestellt hat: das deutsche Volk wird aussterben! Jawohl, früher oder später muss es dazu kommen. Allerdings glaube ich nach 5 Tagen Dauerberieselung, dass der wahre Grund unsere Blödheit ist. Wir sind zu blöd unsere Kinder zu erziehen, zu blöd, die eigene Wohnung einzurichten, zu blöd zuzuhören, ja sogar zu blöd die Fußnägel richtig zu schneiden!

Neben dieser wahnsinnigen Erkenntnis geht es mir so langsam wieder besser. Ich hatte einen ganz fiesen Husten, der schließlich auf die Lunge übergegangen ist. Mit Antibiotika und Cortisonspray kriegt man aber alles klein und seit gestern wird mir gar nicht mehr schwindelig, wenn ich aufstehe. Morgen bin ich zum Glück auch noch krank geschrieben, denn so ein bisschen wackelig bin ich doch noch auf meinen Beinen.

So viel habe ich also in der letzten Woche nicht erlebt (außer, dass ich jetzt das komplette TV-Programm auswendig kenne), also nutze ich mal endlich die Gelegenheit von unserer Berlin-Tour an Ostern zu erzählen. Am Gründonnerstag sind Tanja, Christian, Tuffi und ich mit der vollkommen überfüllten Bahn nach Berlin gefahren. Von Kassel aus haben wir auf dem Fußboden gesessen und wurden von sehr, na ja, sagen wir interessanten, Wehrdienstlern unterhalten. In Berlin angekommen haben wir erst mal unsere kleine Pension in Siemensstadt aufgesucht. Tuffi war total begeistert davon, dass in unserer direkten Nachbarschaft tatsächlich Siemens war, ich war eher begeistert von den süßen Zimmern, die überwiegend mit tollen Sachen von IKEA eingerichtet waren. Nachdem wir ein wenig ausgepackt hatten, sind wir dem Tipp des Vermieters gefolgt und waren in der Pizzeria Mamma Mia, direkt um die Ecke. Die Preise waren wirklich angenehm, die Portionen mehr als ausreichend und es gab sogar eine kleine Vorspeise und ein Schnäpschen hinterher.
Am Freitag war Christian leider krank und nachdem wir ihn mit Grippostad versorgt hatten, haben wir ihn im Hotel zurück gelassen, Zu dritt sind wir als erstes zum Olympiastadion gefahren. Das ist schon ein echt eindrucksvolles Bauwerk! Auf Wunsch einer einzelnen Dame (nämlich mir) sind wir bis in die letzte Reihe des Ranges hoch gelaufen und haben die Aussicht genossen. Während wir im Stadion waren hat es gehagelt und geregnet wie aus Eimern! Zum Glück wurden wir von dem einzigartigen Dach geschützt. Als die Sonne wieder zum Vorschein kam sind wir zurück in die Stadt gefahren und haben den Potsdamer Platz unsicher gemacht. Mit einer Menge Donuts und Muffins gestärkt sind wir ins Filmmuseum weiter gezogen. Gegen Abend haben wir uns mit Leeman, Stefan und seinen Eltern am Bahnhof Zoo getroffen. Gemeinsam sind wir in Stefans Hotel zum Essen gegangen. Es war zwar nicht so preiswert, aber sehr lecker! Anschließend waren wir noch in einer sehr coolen Cocktailbar am Potsdamer Platz, wo Tanja und ich unsere Ehre retten und Schnäpse exen mussten ;-) Im Dunkeln sind wir dann noch zu dem Judendenkmal und zum Brandenburger Tor gelaufen und haben tolle Fotos gemacht.
Am Samstag haben wir noch mal eine große Touri-tour gemacht, waren am Reichstag, der Museumsinsel, am Kudamm zum shoppen, im Kadewe, am Alex, dem Palast der Republik und und und. Nach einer kurzen Verschnaufpause waren wir dann noch mit Melli und Flo essen.
Am Sonntag stand das erste Turnier beim Blauen Band der Spree an. Leider sind wir in der Vorrunde schon rausgeflogen, aber so schlimm war das auch nicht, knapp 30 Paar haben wir dennoch geschlagen und so waren unsere 20 Punkte sicher. Den Nachmittag haben wir mit Melli und Flo in unserem Bett verbracht und haben Uno gespielt und Let´s dance geschaut. Abends waren wir noch mal bei Mamma Mia um Pizza und Nudeln zu essen, dann ging es zurück ins Bett ähh zu Uno.
Montag war wieder herrliches Wetter und die Vorrunde vom zweiten Turnier verging wie im Flug. Wir sind wieder rausgeflogen, diesmal waren wir 63.-64. von 130 Paaren, hatten also wieder die 20 Punkte erreicht. Wir waren sehr froh, schon so früh fertig zu sein, da wir ja noch eine lange Fahrt vor uns hatten. Von Berlin bis Hannover hatten wir diesmal sogar Sitzplätze, von Kassel bis Frankfurt mussten wir allerdings komplett stehen, da der Zug zum Brechen voll war und man nicht einmal mehr auf dem Boden sitzen konnte!

Ja, das war unser Abenteuer in der großen, großen Hauptstadt. Mal sehen, was wir als nächstes kennen lernen werden :-)

Mittwoch, 18. Januar 2006

Home is where the hurt is darlin'

Eigentlich müsste ich ja vollkommen zufrieden sein heut- zum ersten mal seit Freitag konnte ich wenigstens ein paar Stunden am Stück schlafen, statt Ohren- und Halsschmerzen und Übelkeit habe ich nur noch n starken Schnupfen und Husten und auch mein Kleid ist mit ca. 2000 Strass-Steinen perfekt beklebt für unsere Premiere am Samstag. Seit einem Monat bin ich wieder in Deutschland und eigentlich fast jeden Tag zu Hause. Trotzdem schaffe ich es nicht, die Dinge zu erledigen, die ich mir os vornehme. In ca. 2 Wochen habe ich meine letzte Prüfung fürs Diplom. Zum Glück habe ich schon alles zusammen gefasst, aber es fällt mir doch schwer mich zum eigentlichen Lernen aufzuraffen...

Apropos Lernen, heute morgen habe ich eine "tolle" Mail von meiner Erasmus-Betreuerin in Dublin bekommen. Was mir denn einfallen würde, das International Office zu belästigen, für alle Fragen wäre ausschliesslich sie zuständig und sie findet mein Verhalten anmassend. Ja super, wenn ich nach 3 Mails immer noch keine Antwort von ihr bekomme, sie meine Mails nicht mal liest, wir vom Entscheidungsprozess ausgeschlossen werden und dann nicht mal das Ergebnis mitgeteilt bekommen, kann ich schon mal etwas ungeduldig werden. Es ist schließlich doch mein Problem ob ich die 2 Scheine bekomme und mein Diplom schreiben kann oder eben nicht und dann deswegen noch 1 Semester mehr studieren muss! Arrgh! Und ich darf noch nicht mal eine passende Antwort zurück schreiben, weil der Kontakt ja sehr wichtig ist für die Uni und ich nicht den Bewerbern im nächsten Jahr alles vermasseln will. Aber es scheint nun doch eine Alternative zu geben: eventuell können Katja und ich die Klausuren im Mai nachholen, müssen dafür dann aber noch mal nach Dublin fliegen (ist ja auch schön!). Wenigstens etwas!

Ansonsten gibt es nicht allzu viel neues. Ich warte noch auf die Antworten auf meine Bewerbungen um einen Praktikumsplatz und lebe so zu sagen von Tag zu Tag. Nächste Woche muss ich zum Zahnarzt und bekomme einen Weißheitszahn gezogen, worauf ich mich zur Zeit schon seelisch und moralisch einstellen muss.

Immerhin habe ich mich durch das Schreiben ein wenig beruhigt und kann mich jetzt doch mal dem Lernen widmen. Oder vielleicht doch lieber meinem Erasmus-Erfahrungsbericht? Da könnte ich noch so ein paar kleine böse Bemerkungen einfliessen lassen... ;-)

Dienstag, 13. Dezember 2005

Wherever you go, go with your heart!

Nun ist es tatsaechlich soweit: Mein vorletzter Tag in Dublin ist gekommen. Und natuerlich muss mich dann unbedingt heute der DublinBus noch mal richtig in den Wahnsinn treiben!! Draussen ist es sau kalt und mein Bus kommt 1 Stunde lang ueberhaupt nicht! In der Zeit haette ich doch wenigstens noch ein bisschen was fuer meine Klausure morgen lernen konnen. Na ja, ich hoffe einfach mal, dass es nicht so schlimm werden wird. Ich hab naemlich wirklich ueberhaupt keine Zeit mich richtig vorzubereiten! Schliesslich muss ich meine letzten Tage hier geniessen, gestern war ich schon Souvenirs kaufen und in ca. 1 Stunde werde ich mit Eva unser tolles Dundrum Shopping Center unsicher machen. Das ist natuerlich alles viel wichtiger! ;-)

Katja ist mittlerweile schon wohlbehalten zu Hause angekommen und auch sonst loest sich unser "Verein" hier so langsam aber sicher auf. Schade, dass die Klausuren am Ende des Semesters liegen. Wir koennen die letzten gemeinsamen Tage gar nicht ausnutzen und geniessen.

Letzte Woche habe ich mich mit Michael zum Kaffee trinken getroffen und wir hatten ein sehr nettes Gespraech ueber unsere Zeit hier und was wir von dem Semester mit nach Hause nehmen. Was ich in der ersten Woche erzaehlt bekommen habe ist wirklich zutreffend: man hat im Erasmus Jahr sehr viel Zeit nachzudenken- ueber sich selber, ueber seine Einstellungen, ueber das was man tut, sagt und denkt. Ich denke, ich habe hier auf jeden Fall gelernt ein bisschen mehr auf meinen eigenen Fuessen zu stehen und viel offener zu sein fuer andere Gedanken und Dinge. Es tut sehr gut, vom Alltagstrott, der Routine und den ganzen Einschraenkungen, die man so zu Hause hat und meisten gar nicht wahrnimmt, befreit zu sein und einfach zu tun, wo nach einem gerade der Sinn steht. Ich werde die Freunde, die ich hier gewonnen habe, sehr vermissen. Unsere intensiven, lustigen, vielseitigen und auch manchmal sinnlosen Gespraeche und auch all die Dinge, die wir erlebt und gesehen haben.

Dennoch freue ich mich auch wieder auf zu Hause, auf meine Familie und Freunde. Es ist kein Tag vergangen, an dem ich nicht an euch gedacht habe. Und es ist mir auch aufgegangen, wie sehr ich manche Leute vernachlaessigt habe. Es ist schoen, mal wieder von Leuten zu hoeren, die man seit dem Abi oder so nicht mehr gesehen hat und ich hoffe, dass wir unsere Vorsaetze, uns mal wieder zu treffen, auch wirklich umsetzen!

Wie ihr sehr, ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge.. ;-) Aber nach habe ich ja 2 Tage!!! Morgen nach der Klausur werden wir uns noch mal gemuetlich zusammen setzen und Fotos, etc. austauschen und vielleicht auch noch in Narnia gehen. Donnerstag um 10 Uhr deutscher Zeit bin ich dann wieder in der Heimat ;-)

Nach so vielen besinnlichen Worten muss ich euch doch noch ein paar Bilder von unserem Weihnachtsbaum zeigen. Fergal liebt Weihnachtsdeko. An unserem kleinen Baum haengen ca. 120 Lichter und bestimmt genauso viele Kugeln ;-)