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Sonntag, 28. März 2010
Dienstag, 16. März 2010
Noch 3 Monate!
Das Jahr schreitet voran und so langsam nehmen meine Reiseplanungen Formen an. Das absolute Highlight steht im Juni an: heute in 3 Monaten sitzen Tanja und ich schon im Flieger nach Los Angeles. Wir machen eine 2-wöchige Tour durch den Südwesten der USA und verbringen dann noch ein paar Tage in Newport Beach (da wo die Schönen und Reichen leben). Die Route ist bereits geplant, die Hotels sind gebucht (und was für welche!!), jetzt muss nur noch die restliche Zeit vergehen. Unser Plan sieht in Etwa so aus:
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Zuvor steht aber noch eine Reise an, die leider etwas kürzer, aber nicht minder schön sein wird. Ende April fliege ich mal wieder für eine Woche nach Irland :-D Diesmal geht es nach Belfast, wenn schönes Wetter ist (was ich natürlich hoffe) wollen wir nochmal eine Tour an der Nordküste machen, zum Giant Causeway und zur Carrick-a-Rede Brücke. Die restliche Zeit verbringen wir dann in Dublin. Ausnahmsweise habe ich mal Hotels gebucht, dank stundenlangem Preisvergleich im Internet zu unschlagbaren Konditionen. Hoffentlich entsprechen die Hotels auch den Beschreibungen und den Kritiken....
Tja, ich hätte dann noch 2 Wochen Urlaub übrig, was soll ich bloß mit der Zeit anfangen!??! ;-)
Was ich heute noch machen werde ist schon mal klar: heute ist die erste Ausgabe meines "Mein Kreativ Atelier" Abos ins Haus geflattert. Bisher habe ich mir die Zeitschrift immer mal gekauft, wenn ich gerade daran gedacht habe. Da ich im Moment aber sehr viel male und dementsprechend viele Ideen und Anregungen brauchen kann, habe ich mir das Jahresabo gegönnt. Und eine leere Leinwand habe ich zufällig auch noch...
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Zuvor steht aber noch eine Reise an, die leider etwas kürzer, aber nicht minder schön sein wird. Ende April fliege ich mal wieder für eine Woche nach Irland :-D Diesmal geht es nach Belfast, wenn schönes Wetter ist (was ich natürlich hoffe) wollen wir nochmal eine Tour an der Nordküste machen, zum Giant Causeway und zur Carrick-a-Rede Brücke. Die restliche Zeit verbringen wir dann in Dublin. Ausnahmsweise habe ich mal Hotels gebucht, dank stundenlangem Preisvergleich im Internet zu unschlagbaren Konditionen. Hoffentlich entsprechen die Hotels auch den Beschreibungen und den Kritiken....
Tja, ich hätte dann noch 2 Wochen Urlaub übrig, was soll ich bloß mit der Zeit anfangen!??! ;-)
Was ich heute noch machen werde ist schon mal klar: heute ist die erste Ausgabe meines "Mein Kreativ Atelier" Abos ins Haus geflattert. Bisher habe ich mir die Zeitschrift immer mal gekauft, wenn ich gerade daran gedacht habe. Da ich im Moment aber sehr viel male und dementsprechend viele Ideen und Anregungen brauchen kann, habe ich mir das Jahresabo gegönnt. Und eine leere Leinwand habe ich zufällig auch noch...
Mittwoch, 5. November 2008
Montag, 3. November 2008
Irland 2008

Am 13. Oktober bin ich in meinen zweiten großen Urlaub des Jahres gestartet. Gemeinsam mit Tanja und Friedel sollte es nach Irland gehen. Für mich gehört ein Besuch der Insel mittlerweile zum jährlichen "Pflichtprogramm", die anderen beiden waren noch nie dort. Unser Hinflug war verspätet, wie hätte es auch anders sein sollen, doch dank unserer perfekten Planung, konnten wir vom Dubliner Flughafen direkt mit unserem kleinen Nissan Almera ("der kleine champagnerfarbene, bitte") durchstarten. Wir hatten uns eine Menge vorgenommen für die eine Woche, also konnten wir es uns nicht erlauben, unnötig Zeit am Flughafen zu vertrödeln. Nachdem alle Taschen im Kofferraum verstaut waren (was sich schwieriger gestaltete als erwartet), schmiss ich mich hinter das Lenkrad und nahm die Fahrt Richtung Westen auf. Es fiel mir sehr viel leichter, als noch im letzten Jahr, und nach ein paar Kilometern war alle Nervosität verflogen und ich musste selbst beim Schalten in den 5. Gang keine Schlenker mehr fahren.
Das Wetter in Dublin war bei unserer Ankunft eher bescheiden, aber je weiter wir nach Westen kamen, desto schöner wurde es, so dass wir direkt bis zu den Cliffs of Moher durchfuhren. Die Klippen sind für mich immer noch einer der schönsten Orte der Insel und ich habe es nach den vielen Stunden im Flugzeug und im Auto sehr genossen. Der krönende Abschluss war ein wunderschöner Sonnenuntergang, bei dem die Sonne blutrot im Meer versank. Mit Einbruch der Dunkelheit machten wir uns auf den Weg nach Lisdoonvarna, in das Hostel, von dem meine Schwester und ich letztes Jahr so begeistert waren. Leider war unser Zimmer diesmal nicht so schön, das Badezimmer mussten wir mit 2 Schnecken teilen und es war überall lausig kalt. Dennoch ist das Hostel weit über dem Durchschnitt und ich kann es weiterhin empfehlen... Die Saison war für das kleine Örtchen bereits so gut wie beendet und wir mussten eine ganze Reihe von Pubs und Restaurants abklappern, bis wir etwas zu Essen bekommen haben. Dafür war das Essen umso besser und das Pub war richtig gemütlich.
Am nächsten Morgen sind wir zeitig aufgebrochen, obwohl es in Strömen geregnet hat. Unser erstes Ziel war der Poulnabrone Dolmen mitten im Burren-Gebiet, den wir diesmal auch auf Anhieb gefunden haben. Von dort aus ging es weiter über Limerick nach Tralee und von dort auf die Dingle-Halbinsel. Das Wetter ist im Laufe des Tages immer schöner geworden, am Strand von Beach mussten wir zwar noch gegen Wind und Regen ankämpfen, aber beim schönsten Stück der Tour, dem Slea Head Drive, hatten wir strahlenden Sonnenschein und fantastische Ausblicke auf das Meer, steile Klippen und die umliegenden Inseln. Auf dem Rückweg haben wir noch einen kleinen Spaziergang durch die Stadt Dingle gemacht, das Haus mit der Delfin-Front bewundert und eine Blick in das ein oder andere Geschäft geworfen. Unser Hostel hatten wir in Tralee gewählt, dem Namen "Castle Hostel" wurde es in so fern gerecht, dass wir im 5. und obersten Stock untergebracht waren und altmodisch unsere Taschen nach oben tragen mussten. Das Hostel an sich war gemütlich eingerichtet, mit einer schönen großen Küche. Die Gegend war nicht gerade die Beste, immerhin konnten wir direkt einen "Freund" finden, einen sturzbetrunkenen Iren, der dachte wir wären Polen... Nachdem wir eine Stunde erfolglos nach einem Restaurant gesucht haben (entweder war die Küche schon geschlossen, die Auswahl ungenießbar oder bereits die Vorspeisen unbezahlbar), haben wir uns in einem Off-Licence mit Cider und im Imbiss gegenüber mit Pizza versorgt und haben die Küche des Hostels belagert. War auch mal nett :-) Nach etlichen Partien Uno sind wir schließlich ins Bett gefallen.
Am nächsten Morgen wurden wir sogar mit Frühstück versorgt und der nette Landlord hat uns die besten Tipps für unsere geplante Tour des Ring of Kerry gegeben. Von Tralee aus sind wir nach Kilarney gefahren und von dort im Uhrzeigersinn dem Ring gefolgt. Natürlich mussten wir am Torc Waterfall und am Ladies View' jeweils eine längere Pause einlegen, wobei wir uns über einige Amerikaner köstlich amüsiert haben, die sich bereits mit einem unteren Teil des Flusses zufrieden gegeben haben und niemals den Wasserfall zu Gesicht bekommen haben... Nach ungefähr einem Drittel der Strecke, im Örtchen Sneem, haben wir gewendet und sind zurück nach Kilarney gefahren. Um nicht den ganzen Tag im Auto zu verbringen, haben wir das Muckross House besichtigt, ein Herrenhaus das idyllisch zwischen zwei Seen (Muckross Lake und Lough Leane) gelegen ist. Anschliessend sind wir zu Ross Castle weitergefahren, dass ich noch nie zuvor besichtigt hatte. Es handelt sich um ein so genanntes "Tower House" und war der Stammsitz des einer der wichtigsten irischen Familien, des O'Donoghue-Clans. Die Führung war eine der besten, die ich je mitgemacht habe! Der Guide war sehr nett und hat uns sehr viele Geschichten erzählt, ist immer wieder auf einzelne Leute eingegangen und hat versucht, uns das Leben in einer mittelalterlichen Verteidigungsanlage so lebendig wie möglich zu beschreiben.
Vom Castle aus sind wir in unser Bed&Breakfast in Kilarney gefahren und wir waren so ko, dass wir an diesem Abend nichts mehr unternommen haben.
Selbstverständlich haben wir ein fantastisches Frühstück im B&B bekommen, mit pouchierten Eiern oder Egg&Bacon, Saft, frischem Kaffee, Bergen von Brot und leckerer Marmelade. Dementsprechend gut gestärkt haben wir uns auf den Weg in Richtung Cork gemacht. Das Wetter war herrlich und so wählten wir als erstes Ziel den Old Head of Kinsale. Diese kleine Halbinsel ist eigentlich bekannt für einen sehr exklusiven Golfclub (18 holes ab €295 pp), man kann aber auch einen kostenfreien, aber auch sehr exklusiven Blick auf steilabfallende Klippen genießen. Im strahlenden Sonnenschein sind wir auf den Felsen spazierengegangen und konnten sogar einige Seehunde in der Tiefe beobachten. Unser nächstes Ziel war Cobh, von wo aus die Titanic in ihr Unheil abgelegt hat. Wir sind eine Weile durch die Stadt geschlendert, haben die fetten Fischer beobachtet und haben uns mit Essen eingedeckt. Unser letztes Ziel war Blarney Castle, eine Festungsanlage (genau genommen handelt es sich wiederum um ein Tower House) inmitten eines wunderschönen Gartens, in dem man Begegnungen mit Hexen, Druiden und anderen Wesen der irischen Mythologie machen kann. Die "Wishing Steps" konnten wir nicht in vorgeschriebener Art und Weise hinter uns lassen (mit geschlossenen Augen die ca. 25 glitschigen Stufen hoch- und runterlaufen und dabei nur an einen Wunsch denken), so dass wir uns auch nichts wünschen durften. Es hat sich auch keiner getraut, den "Blarney Stone" zu küssen, der sich in der Brustwehr des Turmes befinden soll, so dass uns (mal wieder) die Gabe der Eloquenz vorenthalten blieb...
Unser Hostel selbst befand sich mitten in Cork, eine Stadt in der es absolut keine Parkmöglichkeiten gibt. Nachdem wir also unser Autochen für schlanke 18€ in einem 24h-Parkhaus eingemietet hatten, machten wir uns auf den Weg zum Brù-Hostel. Von Außen dachten wir noch "Wow, das sieht ja richtig nett aus! Und es gibt sogar eine Bar", von innen war es der absolute Horror: dreckig, Schimmel an der Wand, ein Bad, das aussah wie ein Behinderten-Klo an der Raststätte und statt 3 Betten hatten wir ein Stockbett, dass unten ca. 20cm breiter war, in dem wir es uns zu zweit "gemütlich" machen konnten. Nun ja, irgendwann muss man ja auch mal Pech haben... Wir sind gleich in die Stadt geflüchtet und haben uns eine Pizzeria zu suchen. Mit gefüllten Magen sah die Welt schon wieder besser aus und wir liefen noch eine Weile durch die Stadt, bis wir ein nettes Pub gefunden hatten.
Am nächsten Morgen haben wir nach minimaler Katzenwäsche fluchartig das Hostel verlassen und es ging Richtung Dublin. Einen kurzen Zwischenstopp haben wir in Cashel gemacht, wo es eine der schönsten Burganlagen Irlands zu besichtigen gibt (ja, auch Cashel Castel ist ein Tower House, dieser Begriff hat uns einfach verfolgt). Wir haben das älteste St. Patrick's Cross besichtigt, einen Blick auf gerade erst entdeckte Fresken werfen dürfen und haben viele interessante Anekdoten über die Clans und Geistlichen der Gegend gehört. Auch diese Führung kann ich nur empfehlen!
Gegen 15 Uhr kamen wir schließlich in Dublin am Flughafen an. Mit "meinem" 16A Bus sind wir in die City gefahren, bis zur Upper Camden Street, von wo aus wir zu unserem Hostel gelaufen sind. Mein geliebtes Kloster-Hostel war bereits ausgebucht, so dass wir mit dem Citi Hostel Vorlieb nehmen mussten. Es ist aber sehr schön umgebaut worden, die Küche ist eine der besten in irischen Hostels und auch unser Zimmer war schön. Nachdem wir uns kurz ausgeruht und geduscht hatten, sind wir in die City gelaufen. Ich konnte gleich mit meinen Ortskenntnissen brillieren und Tanja und Friedel alle Sehenswürdigkeiten erklären: vorbei an St. Stephen's Green sind wir durch Grafton Street an Trinity College und der Bank of Ireland vorbei bis zur O'Connell Street gelaufen. Nach diesem anstrengenden Tag haben wir uns bei Eddy Rockets mit Burgern, Cheese Fries und Milk Shakes gestärkt. Auf dem Rückweg sind wir selbstverständlich durch Temple Bar gezogenen ;-)
Am Samstag stand das wichtigste Event für Tanja und mich an: eine 5-stündige Shopping-Tour durch Dublin! Die Zeit war natürlich viel zu knapp bemessen, wir haben es nicht mal in alle wichtigen Geschäfte der Henry Street geschafft (und das obwohl wir dort angefangen haben!), immerhin habe ich aber zwei Schlafanzüge und eine Kette für mich sowie zwei Pullover für Christian erstanden ;-) Um 15 Uhr haben wir uns schon wieder mit Friedel bei Starbucks getroffen. Nachdem wir riesige Becher Kaffee vernichtet hatten, haben wir uns noch einmal in das Getümmel im St. Stephen's Shopping Center gestürzt. Zum Essen sind wir zu einem Chipper auf O'Connell Street gegangen, anschließend haben wir uns "Burn after Reading" im Kino angeschaut. Absolut genial der Film, wir haben uns kaputt gelacht! Allerdings möchte ich bezweifeln, dass dieser Wortwitz auch in der deutschen Version noch vorhanden ist... Die Story ist nämlich absolut krank, wer keinen Sinn für skurille Komik und abgefahrene Mimik hat, sollte sich den Film lieber nicht antun...
Nach dem Kino sind Tanja und ich noch in ein Pub weitergezogen, allerdings nicht in Temple Bar, sondern in einer Ecke, wo sich weniger Touristen und mehr Iren rumtreiben.
Am nächsten Morgen sind wir noch einmal früh aufgestanden, da wir unbedingt die Guinness Brauerei besichtigen wollten. Die Ausstellung ist wirklich gut gemacht, mein Lieblingsbereich ist und bleibt aber die Guinness Werbung ("My goodness - my Guinness") in allen Formen und Varianten. Nachdem wir uns auch hier noch mit Souvenirs und Geschenken ausgestattet hatten, machten wir uns auf den Weg zum Flughafen. Mit Verspätung hatte der Urlaub angefangen, mit Verspätung hörte er auch wieder auf, frei nach dem irischen Motto: When God made time, he made plenty of it!
Sonntag, 16. Dezember 2007
It´s a wonderful world
Eines ist mein Leben derzeit mit Sicherheit nicht: langweilig! Seit Mitte November bin ich fast rund um die Uhr auf Achse gewesen. An Weihnachten hat es mich dann natürlich voll erwischt und ich habe erst einmal ein paar Tage mit Magen-Darm-Grippe im Bett gelegen. Mittlerweile geht es mir wieder besser, allerdings ist aus der Grippe eine fette Erkältung geworden. Aber klagen hilft ja bekanntlich nicht und ich genieße trotz laufender Nase die freien Tage "zwischen den Jahren". Bis eben habe ich mein Zimmer gründlichst aufgeräumt und von oben bis unten geputzt (den blöden Vertrag, den ich eigentlich gesucht habe, konnte ich dennoch nicht finden...) und nun möchte ich meinen Blog doch endlich mal auf den neusten Stand bringen. Und welches Thema wäre besser dafür geeignet, als "die schönsten Wochen des Jahres", sprich der Urlaub?!?!
Ende Oktober bin ich relativ spontan mit meinen Schwesterherz nach Irland geflogen. Da wir so kurzfristig geplant haben, aber doch möglichst viel in der einen Woche unternehmen wollten, blieb uns nichts anderes übrig, als die Route an den noch verfügbaren Hostels auszurichten. Auf jeden Fall wollten wir an die Westküste fahren, da es dort so schön ist und wir das letzte mal auch eher im Süden unterwegs waren. Allerdings ist es fast ein Ding der Unmöglichkeit, in Galway und Umgebung ein Zimmer am Wochenende zu finden. Nachdem alle Überlegungen abgeschlossen waren, hatten wir eine mehr oder weniger vernünftige Route zusammen und es konnte los gehen. Der Flug lief super, auch wenn wir extrem spät dran waren, da wir über eine Stunde bei den Sicherheitskontrollen anstehen mussten. Den nächsten Schock erlebten wir dann am Flughafen in Dublin, als uns mitgeteilt wurde, dass keiner der Autovermieter meine 22-jährige Schwester fahren lassen würde. Das Mindestalter wäre 25, bei mir würden sie aber eine Ausnahme. Ich wäre ja dafür gewesen, die Fahrt statt dessen mit dem Bus zu unternehmen, aber Verena hat mich überredet, dass ich mich ans Steuer setzen soll. Ok, dann sollte das eben so sein. Die ersten 2 Tage waren extrem stressig für mich, aber mit der Zeit hat es richtig Spaß gemacht und auf der Rückfahrt war ich fast ein bisschen traurig, das Auto wieder abgeben zu müssen ;-)
Am ersten Tag ging es vom Flughafen aus Richtung Süden. Über Kilkenny und Waterford sind wir bis ans Meer im kleinen Örtchen Tramore gefahren. Die Stadt ist bekannt als Surferparadies und im Sommer steppt da der Bär, im Oktober gleicht sie allerdings eher einer Geisterstadt. Vorbei an geschlossenen Vergnügungstempeln, Restaurants, Bars und Touriattraktionen, machten wir uns auf einen langen Spaziergang durch die Dünen, der mit einem wunderschönen Sonnenuntergang belohnt wurde. Auf dem Rückweg haben wir uns noch mit Fish&Chips eingedeckt, die wir im Hostel verspeist haben. Die Herberge war ganz im Surfer-Stil dekoriert und hat uns sehr gut gefallen. Außer uns waren noch zwei junge Männer da und ein Verrückter, der sich wohl selber für Jesus gehalten hat...
Am zweiten Tag ging es dann Richtung Westen. Das Wetter war wechselhaft, mal Sonne, mal Regen. Gegen Mittag kamen wir am Bunratty Folk Park vorbei und da wir bisher wenig gelaufen waren, beschlossen wir, das Schloss und den Park zu besichtigen. Der Eintritt war recht teuer, aber wir hatten Glück mit dem Wetter und sind in aller Ruhe durch den Park geschlendert. An manche Dinge konnte ich mich noch vom letzten Besuch vor knapp 10 Jahren erinnern, anderes war mir gänzlich unbekannt. Mitten durch das Burrengebiet sind wir dann weiter gefahren bis zu unserem Hostel in Lisdoonvarna, ca. 10 km von den Cliffs of Moher entfernt. Auch dieser Ort war so gut wie ausgestorben, wir hatten sogar Probleme, ein Restaurant zu finden. Das Hostel war eines der besten, in denen ich je übernachtet habe. Es handelt sich um ein altes Hotel, der Speisesaal war sehr gemütlich und auch die Zimmer waren sehr komfortabel, wir hatten sogar eine Badewanne ;-)
Gut gestärkt ging es am nächsten Tag in Richtung Cliffs of Moher, allerdings konnten wir dort angekommen nicht einmal bis zum Parkplatzwärterhäuschen gucken, so nebelig war es! Da wir die Klippen auch nicht hätten sehen können, entschieden wir uns weiter Richtung Norden zu fahren. Unser nächster Stopp war in Galway, wo es endlich aufhörte zu regnen und wir einige Stunden durch die schönen Gassen der Stadt liefen. Natürlich waren wir auch am Hafen und sind Richtung Salthill gelaufen. Mit dem Auto ging es weiter durch die malerische Landschaft der Connemara bis zum Örtchen Cong. Das Hostel dort war nicht der Brüller, die Zimmer waren unbequem zu erreichen und die Vermieter hatten einen absoluten Spartick. Die Lichter mussten ausgeschaltet werden, die Heizungen waren abgeklemmt, nur 2 Kochplatten benutzbar und die Duschen mussten für jeweils 5 Minuten Wasser mit Münzen gefüttert werden. Außer uns war noch eine sehr nette Frau aus California, ein lustiger Typ aus Boston, ein Schwede und ein seltsamer Franzose da. Wir haben uns die halbe Nacht lang über alles mögliche unterhalten. Der Ort Cong an sich ist typisch irisch und richtig gemütlich. Außer einer verfallenen Klosteranlage ist der ganze Stolz des Ortes ein prachtvolles Schloss in dem seinerzeit der Film "The quiet man" gedreht wurde und es gibt ein richtiges Netz von Wanderwegen in die Connemara.
Cong war der einzige Ort, an dem zwei Nächte verbracht haben und so starteten wir am nächsten Morgen zu einem Tagestripp durch die Connemara. Leider hat das Wetter nicht mitgespielt, so dass wir die schöne Landschaft zumeist vom Auto aus betrachtet haben. Als erstes haben wir am Kylemore Abbey angehalten, einer malerischen Klosteranlage, die ich schon immer mal besichtigen wollte. Wegen des Regens war das Gebäude allerdings grau und nicht, wie auf den schönen Postkarten, weiß... Als nächstes haben wir eine kleine Wanderung durch den National Park gemacht, bevor wir nach Clifden gefahren sind. Am Abend haben wir lecker gekocht im Hostel (selbstverständlich Nudeln mit Soße, wie sich das so gehört) und haben uns mit den anderen Gästen unterhalten.
Am nächsten Morgen hatten wir strahlend blauen Himmel, also entschlossen wir uns, nocheinmal zurück zu den Klippen zu fahren. Unterwegs fing es zwar wieder an zu regnen, es hat sich aber auf jeden Fall gelohnt noch einmal hinzufahren. Die Aussicht fasziniert mich immer wieder, auch wenn man mittlerweile nicht mehr bis direkt an die Klippenkanten laufen kann. Nachdem wir die Klippen von allen Seiten bewundert und fotografiert hatten, haben wir uns auf den Rückweg nach Dublin gemacht. Eigentlich wollten wir über Galway fahren, haben aber irgendwo den Abzweig verpasst und sind in Limerick gelandet. Den Rest der Strecke musste ich ziemlich rasant fahren, damit wir das Auto halbwegs pünktlich am Flughafen zurückgeben konnten. Mit dem Bus sind wir dann in die Stadt gefahren und haben erstmal Quartier bezogen in meiner Lieblingsherberge in dem ehemaligen Kloster, ganz in der Nähe der O´Connell Street. Das Hostel war bis auf den letzten Platz belegt und auch in unserem 8-er Zimmer war schon alles vollgestellt mit Taschen. Nach einer kurzen Verschnaufpause haben wir uns auf den Weg in die Stadt gemacht und haben uns erstmal mit Burgern und Käsepommes bei Eddie Rockets gestärkt. Anschließend haben wir uns Stardust im Kino angeschaut und sind noch ein wenig durch die Gegend gezogen, bevor ins Bett gefallen sind.
Am nächsten Morgen waren wir schon sehr früh auf, da es sehr laut im Hostel war. Also haben wir rasch gefrühstückt (yammie, Toast mit Raspberryjam ;-)) und sind losgezogen. Verena wollte eigentlich shoppen gehen, aber wegen Bank Holiday und Dublin City Marathon wurden die Geschäfte erst später geöffnet. Also sind wir zum Kilmainham Gaol rausgelaufen. Das Gefängnis habe ich nun auch schon dreimal besucht, aber es fasziniert mich immer wieder von neuem. Die Führung war sehr gut, es wurde viel über die Geschichte Irlands erzählt und unser Guide konnte viele interessante Zwischenfragen klären. Nach der Führung und einem kurzen Stopp an der Marathonstrecke sind wir zurück in die Stadt gelaufen und haben uns in das Einkaufsgetümmel gestürzt. Leider haben wir nur wenige Dinge gefunden, die uns gefallen haben. Gegen 19 Uhr sind wir zurück ins Hostel gegangen und sind totmüde nach über 10 Stunden herumlaufen einfach eingeschlafen.
Am nächsten Morgen hieß es dann endgültig Koffer packen. Nach dem Frühstück sind wir noch einmal durch die Straßen gebummelt, haben die letzten Fotos gemacht und sind schließlich zum Flughafen gefahren. Dort haben wir in den Dutyfree Geschäften noch einmal richtig zugeschlagen und uns mit Mitbringseln und Weihnachtsgeschenken eingedeckt. So ging eine schöne Woche in Irland zu Ende und ich freu mich jetzt schon auf den nächsten Trip auf meine Lieblingsinsel!
Ende Oktober bin ich relativ spontan mit meinen Schwesterherz nach Irland geflogen. Da wir so kurzfristig geplant haben, aber doch möglichst viel in der einen Woche unternehmen wollten, blieb uns nichts anderes übrig, als die Route an den noch verfügbaren Hostels auszurichten. Auf jeden Fall wollten wir an die Westküste fahren, da es dort so schön ist und wir das letzte mal auch eher im Süden unterwegs waren. Allerdings ist es fast ein Ding der Unmöglichkeit, in Galway und Umgebung ein Zimmer am Wochenende zu finden. Nachdem alle Überlegungen abgeschlossen waren, hatten wir eine mehr oder weniger vernünftige Route zusammen und es konnte los gehen. Der Flug lief super, auch wenn wir extrem spät dran waren, da wir über eine Stunde bei den Sicherheitskontrollen anstehen mussten. Den nächsten Schock erlebten wir dann am Flughafen in Dublin, als uns mitgeteilt wurde, dass keiner der Autovermieter meine 22-jährige Schwester fahren lassen würde. Das Mindestalter wäre 25, bei mir würden sie aber eine Ausnahme. Ich wäre ja dafür gewesen, die Fahrt statt dessen mit dem Bus zu unternehmen, aber Verena hat mich überredet, dass ich mich ans Steuer setzen soll. Ok, dann sollte das eben so sein. Die ersten 2 Tage waren extrem stressig für mich, aber mit der Zeit hat es richtig Spaß gemacht und auf der Rückfahrt war ich fast ein bisschen traurig, das Auto wieder abgeben zu müssen ;-)
Am ersten Tag ging es vom Flughafen aus Richtung Süden. Über Kilkenny und Waterford sind wir bis ans Meer im kleinen Örtchen Tramore gefahren. Die Stadt ist bekannt als Surferparadies und im Sommer steppt da der Bär, im Oktober gleicht sie allerdings eher einer Geisterstadt. Vorbei an geschlossenen Vergnügungstempeln, Restaurants, Bars und Touriattraktionen, machten wir uns auf einen langen Spaziergang durch die Dünen, der mit einem wunderschönen Sonnenuntergang belohnt wurde. Auf dem Rückweg haben wir uns noch mit Fish&Chips eingedeckt, die wir im Hostel verspeist haben. Die Herberge war ganz im Surfer-Stil dekoriert und hat uns sehr gut gefallen. Außer uns waren noch zwei junge Männer da und ein Verrückter, der sich wohl selber für Jesus gehalten hat...
Am zweiten Tag ging es dann Richtung Westen. Das Wetter war wechselhaft, mal Sonne, mal Regen. Gegen Mittag kamen wir am Bunratty Folk Park vorbei und da wir bisher wenig gelaufen waren, beschlossen wir, das Schloss und den Park zu besichtigen. Der Eintritt war recht teuer, aber wir hatten Glück mit dem Wetter und sind in aller Ruhe durch den Park geschlendert. An manche Dinge konnte ich mich noch vom letzten Besuch vor knapp 10 Jahren erinnern, anderes war mir gänzlich unbekannt. Mitten durch das Burrengebiet sind wir dann weiter gefahren bis zu unserem Hostel in Lisdoonvarna, ca. 10 km von den Cliffs of Moher entfernt. Auch dieser Ort war so gut wie ausgestorben, wir hatten sogar Probleme, ein Restaurant zu finden. Das Hostel war eines der besten, in denen ich je übernachtet habe. Es handelt sich um ein altes Hotel, der Speisesaal war sehr gemütlich und auch die Zimmer waren sehr komfortabel, wir hatten sogar eine Badewanne ;-)
Gut gestärkt ging es am nächsten Tag in Richtung Cliffs of Moher, allerdings konnten wir dort angekommen nicht einmal bis zum Parkplatzwärterhäuschen gucken, so nebelig war es! Da wir die Klippen auch nicht hätten sehen können, entschieden wir uns weiter Richtung Norden zu fahren. Unser nächster Stopp war in Galway, wo es endlich aufhörte zu regnen und wir einige Stunden durch die schönen Gassen der Stadt liefen. Natürlich waren wir auch am Hafen und sind Richtung Salthill gelaufen. Mit dem Auto ging es weiter durch die malerische Landschaft der Connemara bis zum Örtchen Cong. Das Hostel dort war nicht der Brüller, die Zimmer waren unbequem zu erreichen und die Vermieter hatten einen absoluten Spartick. Die Lichter mussten ausgeschaltet werden, die Heizungen waren abgeklemmt, nur 2 Kochplatten benutzbar und die Duschen mussten für jeweils 5 Minuten Wasser mit Münzen gefüttert werden. Außer uns war noch eine sehr nette Frau aus California, ein lustiger Typ aus Boston, ein Schwede und ein seltsamer Franzose da. Wir haben uns die halbe Nacht lang über alles mögliche unterhalten. Der Ort Cong an sich ist typisch irisch und richtig gemütlich. Außer einer verfallenen Klosteranlage ist der ganze Stolz des Ortes ein prachtvolles Schloss in dem seinerzeit der Film "The quiet man" gedreht wurde und es gibt ein richtiges Netz von Wanderwegen in die Connemara.
Cong war der einzige Ort, an dem zwei Nächte verbracht haben und so starteten wir am nächsten Morgen zu einem Tagestripp durch die Connemara. Leider hat das Wetter nicht mitgespielt, so dass wir die schöne Landschaft zumeist vom Auto aus betrachtet haben. Als erstes haben wir am Kylemore Abbey angehalten, einer malerischen Klosteranlage, die ich schon immer mal besichtigen wollte. Wegen des Regens war das Gebäude allerdings grau und nicht, wie auf den schönen Postkarten, weiß... Als nächstes haben wir eine kleine Wanderung durch den National Park gemacht, bevor wir nach Clifden gefahren sind. Am Abend haben wir lecker gekocht im Hostel (selbstverständlich Nudeln mit Soße, wie sich das so gehört) und haben uns mit den anderen Gästen unterhalten.
Am nächsten Morgen hatten wir strahlend blauen Himmel, also entschlossen wir uns, nocheinmal zurück zu den Klippen zu fahren. Unterwegs fing es zwar wieder an zu regnen, es hat sich aber auf jeden Fall gelohnt noch einmal hinzufahren. Die Aussicht fasziniert mich immer wieder, auch wenn man mittlerweile nicht mehr bis direkt an die Klippenkanten laufen kann. Nachdem wir die Klippen von allen Seiten bewundert und fotografiert hatten, haben wir uns auf den Rückweg nach Dublin gemacht. Eigentlich wollten wir über Galway fahren, haben aber irgendwo den Abzweig verpasst und sind in Limerick gelandet. Den Rest der Strecke musste ich ziemlich rasant fahren, damit wir das Auto halbwegs pünktlich am Flughafen zurückgeben konnten. Mit dem Bus sind wir dann in die Stadt gefahren und haben erstmal Quartier bezogen in meiner Lieblingsherberge in dem ehemaligen Kloster, ganz in der Nähe der O´Connell Street. Das Hostel war bis auf den letzten Platz belegt und auch in unserem 8-er Zimmer war schon alles vollgestellt mit Taschen. Nach einer kurzen Verschnaufpause haben wir uns auf den Weg in die Stadt gemacht und haben uns erstmal mit Burgern und Käsepommes bei Eddie Rockets gestärkt. Anschließend haben wir uns Stardust im Kino angeschaut und sind noch ein wenig durch die Gegend gezogen, bevor ins Bett gefallen sind.
Am nächsten Morgen waren wir schon sehr früh auf, da es sehr laut im Hostel war. Also haben wir rasch gefrühstückt (yammie, Toast mit Raspberryjam ;-)) und sind losgezogen. Verena wollte eigentlich shoppen gehen, aber wegen Bank Holiday und Dublin City Marathon wurden die Geschäfte erst später geöffnet. Also sind wir zum Kilmainham Gaol rausgelaufen. Das Gefängnis habe ich nun auch schon dreimal besucht, aber es fasziniert mich immer wieder von neuem. Die Führung war sehr gut, es wurde viel über die Geschichte Irlands erzählt und unser Guide konnte viele interessante Zwischenfragen klären. Nach der Führung und einem kurzen Stopp an der Marathonstrecke sind wir zurück in die Stadt gelaufen und haben uns in das Einkaufsgetümmel gestürzt. Leider haben wir nur wenige Dinge gefunden, die uns gefallen haben. Gegen 19 Uhr sind wir zurück ins Hostel gegangen und sind totmüde nach über 10 Stunden herumlaufen einfach eingeschlafen.
Am nächsten Morgen hieß es dann endgültig Koffer packen. Nach dem Frühstück sind wir noch einmal durch die Straßen gebummelt, haben die letzten Fotos gemacht und sind schließlich zum Flughafen gefahren. Dort haben wir in den Dutyfree Geschäften noch einmal richtig zugeschlagen und uns mit Mitbringseln und Weihnachtsgeschenken eingedeckt. So ging eine schöne Woche in Irland zu Ende und ich freu mich jetzt schon auf den nächsten Trip auf meine Lieblingsinsel!
Sonntag, 17. September 2006
Ireland is where strange tales begin and happy endings are possible - jetzt funzen auch die Links!
„But I don’t feel like dancin’ No sir, no dancin’ today.“
Ja ja, deswegen macht es auch gar nichts, dass das Training heute mal wieder ausgefallen ist. Irgendwie bin ich gar nicht fit, hab voll Kopfschmerzen, Magen-Darm-Probleme und mein Kreislauf ist auch ziemlich down. Nun ja, dann will ich meine viele Freizeit wenigstens halbwegs sinnvoll nutzen (nachdem ich schon ganz eifrig an meiner Diplomarbeit gefeilt habe) und endlich mal von Irland berichten!

Der Hinflug war schon recht abenteuerlich, die Landung nicht gerade sanft und dann habe ich meine Tasche auch noch zerrissen zurück bekommen. Ich bin ja mal gespannt, ob ich wirklich Ersatz bekomme… Auf dem Flughafen hat es dann noch eine Weile gedauert, bis wir endlich unser Mietauto gefunden hatten und auf ging es nach Downtown Dublin. Carsten hat uns wunderbar durch den zähen Verkehr manövriert und gegen 2 Uhr kamen wir dann auch endlich am Avalon Hostel in der Augnier Street an. Todmüde sind wir ins Bett gefallen und haben alle Entscheidungen auf den nächsten Tag verschoben. Nach einer warmen Dusche und einem etwas ungewöhnlichen Frühstück (es gab keinen richtigen Speisesaal, nur 3 kleine Tische, die schon überfüllt waren und eine Couchgarnitur, wo wir noch 3 Plätzchen gefunden haben), waren wir alle wieder einigermaßen fit und sind Richtung Süden gefahren.

Unser erstes Ziel war Cashel, einem kleinen Ort auf halben Weg nach Cork. Nachdem wir uns im Supermarkt mit Getränken und Essen eingedeckt hatten, machten wir uns auf dem Weg zum Castle. Das hatte ich letztes Jahr schon von weitem gesehen, als wir mit dem Bus nach Cork gefahren sind. Die Führung war sehr interessant. Neben dem eigentlichen Castle gibt es verschiedene Kirchen und Türme aus verschiedenen Epochen und einen Friedhof mit tollen keltischen Kreuzen.

Nachdem wir uns alle erholt hatten, sind wir weiter nach Cork gefahren. Das Hostel war auch sehr gemütlich, mit einem großen Speisesaal und tollen Postern überall. Lediglich die Dusche war sehr eklig, da sie von oben bis unten verschimmelt war und ich am nächsten Morgen auch noch das Pech hatte, dass es kein warmes Wasser gab. Zu Fuß haben wir dann noch die Stadt erkundet, waren in der St. Patrick’s Street und den vielen kleinen Seitenstraßen, am Lee, an Carstens Wohnung, an der Beamish Brauerei und und und.
Am Samstag sind wir dann früh mit Auto los gezogen, zunächst nach Cobh, einem malerischen Küstenörtchen, wo ich unbedingt den Bootssteg sehen wollte, wo damals die Titanic abgelegt hatte. Es gab auch eine Ausstellung, die mit 5€ pro Person aber viel zu teuer war, also sind wir lieber am Strand spazieren gegangen, wo ein paar ganz Mutige sogar schwimmen waren! Gegen Mittag sind wir weiter nach Kinsale gefahren, wo ein Volksfest angekündigt war. Das bestand dann allerdings nur aus einer Gruppe Dudelsackspielern und einigen Luftballons. Also haben wir uns Fish&Chips geholt und an einem Brunnen niedergelassen. Anschließend ging es weiter zu imposanten Klippen und einem herrlichen Sandstrand, wo sogar ein Windsurfer unterwegs war!


Am Abend haben wir mal selber gekocht, natürlich Spaghetti Bolognese (aber mit Salat!) und waren danach noch im Pub.
Sonntag sind wir weiter Richtung Westen gefahren. Carina und ich konnten Carsten überzeugen an der Küste lang zu fahren und so kamen wir in den Genuss von herrlichen Stränden und einem Stopp am Mizen Head. Dort war es wahnsinnig windig, aber die Aussicht auf die Klippen war fantastisch! Carsten hingegen hat sich mehr für die Funkmasten und anderes technisches Zeug interessiert :-)


Weiter ging es dann nach Killarney. Da das Wetter so herrlich war, entschieden wir uns für einen weiteren Stopp am Muckross House. Wir sind durch den tollen Garten gewandert, haben den Blick auf den Teich genossen und uns dann noch mit hausgemachtem Kuchen gestärkt.

Gegen 17 Uhr sind wir dann zu unserem Bed&Breakfast aufgebrochen, das am Gap of Dunloe gelegen sein sollte. Die Beschreibung haben wir etwas zu wörtlich genommen, so dass wir verbotenerweise erst mal den Bergpass hochgefahren sind… Schließlich sind wir aber doch noch am richtigen Ort angekommen. Zum Abendessen waren wir in meinem „Stammpub“ in Killarney, dem Danny Man und anschließend sind wir noch eine ganze Weile durch den Ort gelaufen.
Das Frühstück im B&B war etwas enttäuschend, das „full irish breakfast“ bestand lediglich aus einem Spiegelei und etwas Schinken- keine Kartoffeln, keine baked beans, keine Pilze… Na ja, beim nächsten mal gehen wir wo anders hin! Unser nächstes Ziel waren die Cliffs of Moher in Co. Clare. Ich bin jedes mal geschockt, wie sehr sie dieses wunderschöne Landschaft für den Tourismus verschandeln. Da wird ein riesiges, unterirdisches Visitorcenter gebaut und zu den Klippen kommt man nur noch über eine hässliche Treppe… Tja, es wird wohl mehr Geld einbringen und das ist ja das wichtigste! Anschließend wollten wir noch zum Poulnabrone Dolmen fahren, sind aber stattdessen schön im Kreis drumherum gefahren. Besonders aufregend wurde es, als uns auf der schmalen Straße ein LKW entgegen kam…

Nichtsdestotrotz sind wir heil in Galway angekommen. Weil es nur am Regnen war, sind wir noch in Shoppingcenter gefahren, wo wir alle Geschäfte begutachtet haben, bevor sind zum Hostel gefahren sind. Am Abend sind wir nur noch mal in die Stadt gelaufen, um etwas zu essen, das Wetter war leider so schlecht, dass wir keine Lust hatten, pitschnass in ein Pub zu gehen.
Am Dienstag war das Wetter aber schon wieder viel besser und wir haben doch noch ein wenig von Galway sehen können, bevor wir zurück nach Dublin gefahren sind. Dort hatten wir zum Glück ein Hostel mit Parkhaus, ganz in der Nähe vom Parnell Square. Dieses Hostel ist mein absoluter Favorit gewesen, es ist ein altes Kloster, das als Jugendherberge umgebaut wurde. Der Beichtstuhl wird heute als Telefonzelle genutzt, in der Kirche ist der Speisesaal zu finden. Die Atmosphäre war auch total cool und die Leute sehr nett! In einer Kurztour habe ich Carina dann die wichtigsten Plätze in Dublingezeigt: GPO, Henry Street, Grafton Street, Trinity College, St. Stephen´s Green, Temple Bar… Zum Essen waren wir bei Eddie Rockets, meinem Lieblings-Fast Food-Restaurant in Irland, mmh, die Milchshakes sind unschlagbar, Cheese-Fries, ohh und die tollen selbstgemachten Chicken Burger!! Danach waren wir noch in der Bía Bar in der Nähe von St. Stephen´s Green und in Temple Bar, wo eine echt tolle Band auf Kochtöpfen etc. gespielt hat.

Am Mittwoch waren Carina und ich dann ausführlich shoppen, während Carsten es vorgezogen hat, spazieren zu gehen. Zum Mittagessen haben wir uns beim Pizza Hut fürs All you can eat Büffet wieder getroffen, wo wir uns für den Flug gestärkt haben. Gegen Mitternacht war ich dann endlich zu Hause und konnte fix und fertig ins Bett fallen!
Ja ja, deswegen macht es auch gar nichts, dass das Training heute mal wieder ausgefallen ist. Irgendwie bin ich gar nicht fit, hab voll Kopfschmerzen, Magen-Darm-Probleme und mein Kreislauf ist auch ziemlich down. Nun ja, dann will ich meine viele Freizeit wenigstens halbwegs sinnvoll nutzen (nachdem ich schon ganz eifrig an meiner Diplomarbeit gefeilt habe) und endlich mal von Irland berichten!
Der Hinflug war schon recht abenteuerlich, die Landung nicht gerade sanft und dann habe ich meine Tasche auch noch zerrissen zurück bekommen. Ich bin ja mal gespannt, ob ich wirklich Ersatz bekomme… Auf dem Flughafen hat es dann noch eine Weile gedauert, bis wir endlich unser Mietauto gefunden hatten und auf ging es nach Downtown Dublin. Carsten hat uns wunderbar durch den zähen Verkehr manövriert und gegen 2 Uhr kamen wir dann auch endlich am Avalon Hostel in der Augnier Street an. Todmüde sind wir ins Bett gefallen und haben alle Entscheidungen auf den nächsten Tag verschoben. Nach einer warmen Dusche und einem etwas ungewöhnlichen Frühstück (es gab keinen richtigen Speisesaal, nur 3 kleine Tische, die schon überfüllt waren und eine Couchgarnitur, wo wir noch 3 Plätzchen gefunden haben), waren wir alle wieder einigermaßen fit und sind Richtung Süden gefahren.
Unser erstes Ziel war Cashel, einem kleinen Ort auf halben Weg nach Cork. Nachdem wir uns im Supermarkt mit Getränken und Essen eingedeckt hatten, machten wir uns auf dem Weg zum Castle. Das hatte ich letztes Jahr schon von weitem gesehen, als wir mit dem Bus nach Cork gefahren sind. Die Führung war sehr interessant. Neben dem eigentlichen Castle gibt es verschiedene Kirchen und Türme aus verschiedenen Epochen und einen Friedhof mit tollen keltischen Kreuzen.
Nachdem wir uns alle erholt hatten, sind wir weiter nach Cork gefahren. Das Hostel war auch sehr gemütlich, mit einem großen Speisesaal und tollen Postern überall. Lediglich die Dusche war sehr eklig, da sie von oben bis unten verschimmelt war und ich am nächsten Morgen auch noch das Pech hatte, dass es kein warmes Wasser gab. Zu Fuß haben wir dann noch die Stadt erkundet, waren in der St. Patrick’s Street und den vielen kleinen Seitenstraßen, am Lee, an Carstens Wohnung, an der Beamish Brauerei und und und.
Am Samstag sind wir dann früh mit Auto los gezogen, zunächst nach Cobh, einem malerischen Küstenörtchen, wo ich unbedingt den Bootssteg sehen wollte, wo damals die Titanic abgelegt hatte. Es gab auch eine Ausstellung, die mit 5€ pro Person aber viel zu teuer war, also sind wir lieber am Strand spazieren gegangen, wo ein paar ganz Mutige sogar schwimmen waren! Gegen Mittag sind wir weiter nach Kinsale gefahren, wo ein Volksfest angekündigt war. Das bestand dann allerdings nur aus einer Gruppe Dudelsackspielern und einigen Luftballons. Also haben wir uns Fish&Chips geholt und an einem Brunnen niedergelassen. Anschließend ging es weiter zu imposanten Klippen und einem herrlichen Sandstrand, wo sogar ein Windsurfer unterwegs war!
Am Abend haben wir mal selber gekocht, natürlich Spaghetti Bolognese (aber mit Salat!) und waren danach noch im Pub.
Sonntag sind wir weiter Richtung Westen gefahren. Carina und ich konnten Carsten überzeugen an der Küste lang zu fahren und so kamen wir in den Genuss von herrlichen Stränden und einem Stopp am Mizen Head. Dort war es wahnsinnig windig, aber die Aussicht auf die Klippen war fantastisch! Carsten hingegen hat sich mehr für die Funkmasten und anderes technisches Zeug interessiert :-)
Weiter ging es dann nach Killarney. Da das Wetter so herrlich war, entschieden wir uns für einen weiteren Stopp am Muckross House. Wir sind durch den tollen Garten gewandert, haben den Blick auf den Teich genossen und uns dann noch mit hausgemachtem Kuchen gestärkt.
Gegen 17 Uhr sind wir dann zu unserem Bed&Breakfast aufgebrochen, das am Gap of Dunloe gelegen sein sollte. Die Beschreibung haben wir etwas zu wörtlich genommen, so dass wir verbotenerweise erst mal den Bergpass hochgefahren sind… Schließlich sind wir aber doch noch am richtigen Ort angekommen. Zum Abendessen waren wir in meinem „Stammpub“ in Killarney, dem Danny Man und anschließend sind wir noch eine ganze Weile durch den Ort gelaufen.
Das Frühstück im B&B war etwas enttäuschend, das „full irish breakfast“ bestand lediglich aus einem Spiegelei und etwas Schinken- keine Kartoffeln, keine baked beans, keine Pilze… Na ja, beim nächsten mal gehen wir wo anders hin! Unser nächstes Ziel waren die Cliffs of Moher in Co. Clare. Ich bin jedes mal geschockt, wie sehr sie dieses wunderschöne Landschaft für den Tourismus verschandeln. Da wird ein riesiges, unterirdisches Visitorcenter gebaut und zu den Klippen kommt man nur noch über eine hässliche Treppe… Tja, es wird wohl mehr Geld einbringen und das ist ja das wichtigste! Anschließend wollten wir noch zum Poulnabrone Dolmen fahren, sind aber stattdessen schön im Kreis drumherum gefahren. Besonders aufregend wurde es, als uns auf der schmalen Straße ein LKW entgegen kam…
Nichtsdestotrotz sind wir heil in Galway angekommen. Weil es nur am Regnen war, sind wir noch in Shoppingcenter gefahren, wo wir alle Geschäfte begutachtet haben, bevor sind zum Hostel gefahren sind. Am Abend sind wir nur noch mal in die Stadt gelaufen, um etwas zu essen, das Wetter war leider so schlecht, dass wir keine Lust hatten, pitschnass in ein Pub zu gehen.
Am Dienstag war das Wetter aber schon wieder viel besser und wir haben doch noch ein wenig von Galway sehen können, bevor wir zurück nach Dublin gefahren sind. Dort hatten wir zum Glück ein Hostel mit Parkhaus, ganz in der Nähe vom Parnell Square. Dieses Hostel ist mein absoluter Favorit gewesen, es ist ein altes Kloster, das als Jugendherberge umgebaut wurde. Der Beichtstuhl wird heute als Telefonzelle genutzt, in der Kirche ist der Speisesaal zu finden. Die Atmosphäre war auch total cool und die Leute sehr nett! In einer Kurztour habe ich Carina dann die wichtigsten Plätze in Dublingezeigt: GPO, Henry Street, Grafton Street, Trinity College, St. Stephen´s Green, Temple Bar… Zum Essen waren wir bei Eddie Rockets, meinem Lieblings-Fast Food-Restaurant in Irland, mmh, die Milchshakes sind unschlagbar, Cheese-Fries, ohh und die tollen selbstgemachten Chicken Burger!! Danach waren wir noch in der Bía Bar in der Nähe von St. Stephen´s Green und in Temple Bar, wo eine echt tolle Band auf Kochtöpfen etc. gespielt hat.
Am Mittwoch waren Carina und ich dann ausführlich shoppen, während Carsten es vorgezogen hat, spazieren zu gehen. Zum Mittagessen haben wir uns beim Pizza Hut fürs All you can eat Büffet wieder getroffen, wo wir uns für den Flug gestärkt haben. Gegen Mitternacht war ich dann endlich zu Hause und konnte fix und fertig ins Bett fallen!
Samstag, 9. September 2006
WEINFEST!!
so, ich bin zurück aus Irland und wieder einigermassen erholt. Gestern stand DAS Ereignis des Jahres in Bad Nauheim an: Das Weinfest! Es war wie in den letzten Jahren feucht-fröhlich und eine ideale Möglichkeit, mal wieder ganz viele Leute zu treffen, die man seit Wochen, Monaten oder sogar Jahren nicht mehr gesehen hat. Man könnte fast sagen, es war ein inoffizielles Abi 2002 Jahrgangstreffen gestern. Da ich gerade nicht so wirklich in Schreiblaune bin, euch die Fotos aber nicht vorenthalten möchte, mache ich es nice and short:


Von Irland werde ich dann morgen oder so berichten, hier sind aber schon mal die Tops und Flops der vergangenen Woche:
Flops:
- Kalt duschen müssen in der verschimmelten Dusche im Kinlay House in Cork
- Die einzige Reisetasche von Ryan Air schon auf dem Hinflug von Ryan Air zerstört
bekommen
- Mitten in der Pampa auf einer einspurigen, von Mauern eingefassten Straße einem
LKW begegnen
- Regen in Galway, damit verbunden nasse Füsse und kaum eine Möglichkeit dort was zu
unternehmen
- Ein Nissan Almera, bei dem alles klappert, vibriert und halb auseinander fällt,
anstatt eines Golfs zu bekommen
Tops:
+ Wieder in Irland sein :-)
+ Das tolle Kloster-Hostel An Oíge in Dublin
+ Mizen Head, man, was eine Aussicht!!
+ Ganz viele Fotos mit meiner tollen neuen Kamera machen! Auch wenn es manche
Mitreisende genervt hat ;-) Ich muss doch meiner Profession nachgehen, muss alles
dokumentiert werden...
+ Der tolle Strand bei Kinsale und Sandburg bauen
+ Die "Ich klebe meine Tasche mit Klebeband zusammen"-Aktion :-D
Von Irland werde ich dann morgen oder so berichten, hier sind aber schon mal die Tops und Flops der vergangenen Woche:
Flops:
- Kalt duschen müssen in der verschimmelten Dusche im Kinlay House in Cork
- Die einzige Reisetasche von Ryan Air schon auf dem Hinflug von Ryan Air zerstört
bekommen
- Mitten in der Pampa auf einer einspurigen, von Mauern eingefassten Straße einem
LKW begegnen
- Regen in Galway, damit verbunden nasse Füsse und kaum eine Möglichkeit dort was zu
unternehmen
- Ein Nissan Almera, bei dem alles klappert, vibriert und halb auseinander fällt,
anstatt eines Golfs zu bekommen
Tops:
+ Wieder in Irland sein :-)
+ Das tolle Kloster-Hostel An Oíge in Dublin
+ Mizen Head, man, was eine Aussicht!!
+ Ganz viele Fotos mit meiner tollen neuen Kamera machen! Auch wenn es manche
Mitreisende genervt hat ;-) Ich muss doch meiner Profession nachgehen, muss alles
dokumentiert werden...
+ Der tolle Strand bei Kinsale und Sandburg bauen
+ Die "Ich klebe meine Tasche mit Klebeband zusammen"-Aktion :-D
Dienstag, 29. August 2006
I always wanna feel this way, Oh yeah, Just like a phoenix from the flame
Und schon wieder ein neuer Eintrag, ich werde ja richtig zum Vielschreiber... Aber es gibt schon wieder einiges zu berichten.
Als erstes die Nachricht des Tages: Ich brauche meiner Umwelt in Zukunft nicht mehr auf den Keks gehen, ich habe meine Kamera-Kauf-Planung endlich abgeschlossen und nach einer Mittagspause im Regen am gestrigen Montag und horenden Preisen in allen Frankfurter Geschäften, habe ich die Kamera heute endlich bei Amazon bestellt. Der Preis ist spontan um 25€ innerhalb von 3 Stunden gefallen, was mich sehr gefreut hat. Nach weiteren 2 Stunden habe ich endlich noch eine passende Tasche gefunden, denn in den Kritiken stand zwar immer drin, dass die Standardtasche schrott wäre, aber nicht, was man statt dessen kaufen soll. Morgen wird das gute Stück schon geliefert und wird wohl so aussehen:

Highlights:
7,1 Megapixel CCD-Sensor
4fach Zoomobjektiv
dreh- und schwenkbarer 2,0 Zoll TFT-Display
DIGIC II Bildprozessor und USB 2.0 High Speed
Lieferumfang: PowerShot A620 Kamera, Standardbatterien, 16 MByte Wechselspeicherkarte, Audio/Video-Kabel AVC-DC300, USB-Kabel IFC-400PCU, Trageschlaufe, Software
Ja, eine Entscheidung weniger die ich zu treffen habe! Mit der Diplomarbeit will ich gar nicht erst wieder anfangen...*nöhl*
Letzten Freitag waren wir bei Bernhard Hoecker in Friedberg. Die Show war einfach klasse! Super witzig und er ist echt cool auf das Publikum eingegangen. Man hat richtig gemerkt, dass er das mit Herz und Seele macht und nicht nur eine Show runterleiert. Ich würde jederzeit wieder hin gehen!!
In das Zelt werde ich morgen schon wieder gehen, denn ich habe Vanessa versprochen, dass ich mit ihr in den Zirkus gehen. Wenn schon mal so ein großer Zirkus hier ist, muss man das ja auch ausnutzen. Mal sehen, wie es ihr gefallen wird...
Ansonsten habe ich morgen noch einiges vor mir, muss noch ins Fitness-Studio, in die FH-Bibliothek, Koffer packen und und und. Die Route für Irland mussten wir nun doch wieder ein bisschen umstellen, weil in Galway schon so gut wie alles ausgebucht war. Also werden wir direkt von Dublin nach Cork fahren und 2 Tage die Stadt und die Umgebung unsicher machen (Cobh und was es da noch so alles gibt, ist auch wurscht, hauptsache ich komme zu meinem Titanic-Trail *gg*). Sonntag gehts dann weiter nach Kerry, dann nach Galway und von dort am Dienstag zurück nach Dublin. Die Unterkünfte haben wir jetzt schon alle gebucht, damit sind wir auf der sicheren Seite. Gerade in Dublin werden sicher schon wieder viele Studenten unterwegs sein, die auf der Suche nach einer passenden Wohnung sind....
Ich freue mich auf alle Fälle schon sehr und werde anschließend ausführlichst berichten, was wir erlebt haben :-)
Als erstes die Nachricht des Tages: Ich brauche meiner Umwelt in Zukunft nicht mehr auf den Keks gehen, ich habe meine Kamera-Kauf-Planung endlich abgeschlossen und nach einer Mittagspause im Regen am gestrigen Montag und horenden Preisen in allen Frankfurter Geschäften, habe ich die Kamera heute endlich bei Amazon bestellt. Der Preis ist spontan um 25€ innerhalb von 3 Stunden gefallen, was mich sehr gefreut hat. Nach weiteren 2 Stunden habe ich endlich noch eine passende Tasche gefunden, denn in den Kritiken stand zwar immer drin, dass die Standardtasche schrott wäre, aber nicht, was man statt dessen kaufen soll. Morgen wird das gute Stück schon geliefert und wird wohl so aussehen:
Highlights:
7,1 Megapixel CCD-Sensor
4fach Zoomobjektiv
dreh- und schwenkbarer 2,0 Zoll TFT-Display
DIGIC II Bildprozessor und USB 2.0 High Speed
Lieferumfang: PowerShot A620 Kamera, Standardbatterien, 16 MByte Wechselspeicherkarte, Audio/Video-Kabel AVC-DC300, USB-Kabel IFC-400PCU, Trageschlaufe, Software
Ja, eine Entscheidung weniger die ich zu treffen habe! Mit der Diplomarbeit will ich gar nicht erst wieder anfangen...*nöhl*
Letzten Freitag waren wir bei Bernhard Hoecker in Friedberg. Die Show war einfach klasse! Super witzig und er ist echt cool auf das Publikum eingegangen. Man hat richtig gemerkt, dass er das mit Herz und Seele macht und nicht nur eine Show runterleiert. Ich würde jederzeit wieder hin gehen!!
In das Zelt werde ich morgen schon wieder gehen, denn ich habe Vanessa versprochen, dass ich mit ihr in den Zirkus gehen. Wenn schon mal so ein großer Zirkus hier ist, muss man das ja auch ausnutzen. Mal sehen, wie es ihr gefallen wird...
Ansonsten habe ich morgen noch einiges vor mir, muss noch ins Fitness-Studio, in die FH-Bibliothek, Koffer packen und und und. Die Route für Irland mussten wir nun doch wieder ein bisschen umstellen, weil in Galway schon so gut wie alles ausgebucht war. Also werden wir direkt von Dublin nach Cork fahren und 2 Tage die Stadt und die Umgebung unsicher machen (Cobh und was es da noch so alles gibt, ist auch wurscht, hauptsache ich komme zu meinem Titanic-Trail *gg*). Sonntag gehts dann weiter nach Kerry, dann nach Galway und von dort am Dienstag zurück nach Dublin. Die Unterkünfte haben wir jetzt schon alle gebucht, damit sind wir auf der sicheren Seite. Gerade in Dublin werden sicher schon wieder viele Studenten unterwegs sein, die auf der Suche nach einer passenden Wohnung sind....
Ich freue mich auf alle Fälle schon sehr und werde anschließend ausführlichst berichten, was wir erlebt haben :-)
Mittwoch, 16. August 2006
Amazing news...
So schnell kann das gehen und aus Spaß wird Ernst! In 2 Wochen fliege ich zurück nach Irland!! Zusammen mit Carina und Carsten werde ich die grüne Insel unsicher machen! Wir haben sensationell billige Flüge für nur je 1 Cent gefunden (okay, plus Steuern. Hin- und Rückflug kosten zusammen 40 Euro, wie weit kommt man da in Deutschland???), jetzt müssen wir nur noch ein Auto reservieren und unsere Route gut planen. Diese könnte zum Beispiel so aussehen:
Do nach Dublin fliegen, dort im Hostel übernachten und den Abend noch um die Häuser ziehen
Freitag das Auto abholen und in Richtung Westen fahren, zum Beispiel nach Donegal (obwohls da nicht so viel zu machen und sehen gibt, aber man kann mit dem Auto über den Strand fahren *gg*) und in Sligo übernachten oder zu den Cliffs fahren und in Galway übernachten
Samstag auf den Aran Island verbringen
Sonntag über den Ring of Kerry und/oder Dingle weiter nach Süden und in Killarney übernachten
Montag dann am Meer lang nach Cork, wo wir bis Dienstag bleiben und Carsten uns "seine" Stadt zeigt und ich den vermoderten Steg sehe, wo die Titanic abgelegt hat
Dienstag zurück nach Dublin, wo ich die beiden dann bis zum Abflug am Mittwoch durch "meine" Stadt führen kann.
Oder wir machen es ganz anders, mal sehen... Oh yeah, das wird cool! Allein das Planen und die Vorfreude heben meine Laune schon sehr!! Here I come, once again...
Do nach Dublin fliegen, dort im Hostel übernachten und den Abend noch um die Häuser ziehen
Freitag das Auto abholen und in Richtung Westen fahren, zum Beispiel nach Donegal (obwohls da nicht so viel zu machen und sehen gibt, aber man kann mit dem Auto über den Strand fahren *gg*) und in Sligo übernachten oder zu den Cliffs fahren und in Galway übernachten
Samstag auf den Aran Island verbringen
Sonntag über den Ring of Kerry und/oder Dingle weiter nach Süden und in Killarney übernachten
Montag dann am Meer lang nach Cork, wo wir bis Dienstag bleiben und Carsten uns "seine" Stadt zeigt und ich den vermoderten Steg sehe, wo die Titanic abgelegt hat
Dienstag zurück nach Dublin, wo ich die beiden dann bis zum Abflug am Mittwoch durch "meine" Stadt führen kann.
Oder wir machen es ganz anders, mal sehen... Oh yeah, das wird cool! Allein das Planen und die Vorfreude heben meine Laune schon sehr!! Here I come, once again...
Mittwoch, 18. Januar 2006
Home is where the hurt is darlin'
Eigentlich müsste ich ja vollkommen zufrieden sein heut- zum ersten mal seit Freitag konnte ich wenigstens ein paar Stunden am Stück schlafen, statt Ohren- und Halsschmerzen und Übelkeit habe ich nur noch n starken Schnupfen und Husten und auch mein Kleid ist mit ca. 2000 Strass-Steinen perfekt beklebt für unsere Premiere am Samstag. Seit einem Monat bin ich wieder in Deutschland und eigentlich fast jeden Tag zu Hause. Trotzdem schaffe ich es nicht, die Dinge zu erledigen, die ich mir os vornehme. In ca. 2 Wochen habe ich meine letzte Prüfung fürs Diplom. Zum Glück habe ich schon alles zusammen gefasst, aber es fällt mir doch schwer mich zum eigentlichen Lernen aufzuraffen...
Apropos Lernen, heute morgen habe ich eine "tolle" Mail von meiner Erasmus-Betreuerin in Dublin bekommen. Was mir denn einfallen würde, das International Office zu belästigen, für alle Fragen wäre ausschliesslich sie zuständig und sie findet mein Verhalten anmassend. Ja super, wenn ich nach 3 Mails immer noch keine Antwort von ihr bekomme, sie meine Mails nicht mal liest, wir vom Entscheidungsprozess ausgeschlossen werden und dann nicht mal das Ergebnis mitgeteilt bekommen, kann ich schon mal etwas ungeduldig werden. Es ist schließlich doch mein Problem ob ich die 2 Scheine bekomme und mein Diplom schreiben kann oder eben nicht und dann deswegen noch 1 Semester mehr studieren muss! Arrgh! Und ich darf noch nicht mal eine passende Antwort zurück schreiben, weil der Kontakt ja sehr wichtig ist für die Uni und ich nicht den Bewerbern im nächsten Jahr alles vermasseln will. Aber es scheint nun doch eine Alternative zu geben: eventuell können Katja und ich die Klausuren im Mai nachholen, müssen dafür dann aber noch mal nach Dublin fliegen (ist ja auch schön!). Wenigstens etwas!
Ansonsten gibt es nicht allzu viel neues. Ich warte noch auf die Antworten auf meine Bewerbungen um einen Praktikumsplatz und lebe so zu sagen von Tag zu Tag. Nächste Woche muss ich zum Zahnarzt und bekomme einen Weißheitszahn gezogen, worauf ich mich zur Zeit schon seelisch und moralisch einstellen muss.
Immerhin habe ich mich durch das Schreiben ein wenig beruhigt und kann mich jetzt doch mal dem Lernen widmen. Oder vielleicht doch lieber meinem Erasmus-Erfahrungsbericht? Da könnte ich noch so ein paar kleine böse Bemerkungen einfliessen lassen... ;-)
Apropos Lernen, heute morgen habe ich eine "tolle" Mail von meiner Erasmus-Betreuerin in Dublin bekommen. Was mir denn einfallen würde, das International Office zu belästigen, für alle Fragen wäre ausschliesslich sie zuständig und sie findet mein Verhalten anmassend. Ja super, wenn ich nach 3 Mails immer noch keine Antwort von ihr bekomme, sie meine Mails nicht mal liest, wir vom Entscheidungsprozess ausgeschlossen werden und dann nicht mal das Ergebnis mitgeteilt bekommen, kann ich schon mal etwas ungeduldig werden. Es ist schließlich doch mein Problem ob ich die 2 Scheine bekomme und mein Diplom schreiben kann oder eben nicht und dann deswegen noch 1 Semester mehr studieren muss! Arrgh! Und ich darf noch nicht mal eine passende Antwort zurück schreiben, weil der Kontakt ja sehr wichtig ist für die Uni und ich nicht den Bewerbern im nächsten Jahr alles vermasseln will. Aber es scheint nun doch eine Alternative zu geben: eventuell können Katja und ich die Klausuren im Mai nachholen, müssen dafür dann aber noch mal nach Dublin fliegen (ist ja auch schön!). Wenigstens etwas!
Ansonsten gibt es nicht allzu viel neues. Ich warte noch auf die Antworten auf meine Bewerbungen um einen Praktikumsplatz und lebe so zu sagen von Tag zu Tag. Nächste Woche muss ich zum Zahnarzt und bekomme einen Weißheitszahn gezogen, worauf ich mich zur Zeit schon seelisch und moralisch einstellen muss.
Immerhin habe ich mich durch das Schreiben ein wenig beruhigt und kann mich jetzt doch mal dem Lernen widmen. Oder vielleicht doch lieber meinem Erasmus-Erfahrungsbericht? Da könnte ich noch so ein paar kleine böse Bemerkungen einfliessen lassen... ;-)
Dienstag, 27. Dezember 2005
Back at home
Merry christmas everyone! So nach knapp 2 Wochen habe ich endlich wieder so einigermaßen zu Hause eingelebt. Die ersten Tage waren schon seltsam. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, ich wäre nur zum Urlaub zu Hause und würde in wenigen Tagen wieder zurück nach Irland fliegen. An manche Dinge habe ich mich sehr gewöhnt und ich vermisse sie auch sehr- in der Nähe der Uni wohnen, spontan mal mit allen zum Kaffee trinken treffen, 24h Shoppen bei Tesco direkt vor der Haustür, in 20 Minuten (im Idealfall *gg*) in der Innenstadt sein, Englisch sprechen und so viele DVDs zu Hause haben, Chips und Pommes mit Essig.... Aber irgendwie ist es zu Hause doch am Schönsten und ich geniesse es sehr, dass ich gerade sehr viel Zeit mit meiner Family verbringen kann. Meine kleinen Nichten sind einfach zuckersüss und es macht so viel Spaß mit ihnen zu spielen.

Auch meine Freunde habe ich sehr vermisst. Letzte Woche waren wir auf dem Weihnachtsmarkt in Frankfurt (ja, das war sehr feucht-fröhlich) und mit euch kann man so viel Spaß haben, das ist zu geil! ("Fettnäpfchen wir kommen!" *gg*) Wer nicht dabei war kann sich gerne von diesen Bildern überzeugen lassen:

Weihnachten an sich war bei uns sehr familiär. An Heiligabend waren wir nach dem Weihnachtsgottesdienst bei Barbara und Walter. Juliana hat den ganzen Abend verschlafen, aber Vanessa war begeistert vom Lieder singen, vom Weihnachtsbaum ("Der Baum ist hoch") und natürlich vom Geschenke auspacken ("noch ein Geschenk holen"). Am ersten Feiertag waren wir alle bei uns zu Hause versammelt und es gab traditioneller Weise Gänsekeulen mit Rotkohl und Klösen. Den Rest des Tages konnten wir nichts mehr essen und uns auch kaum noch bewegen. Gestern waren wir dann noch bei meiner Oma, wo mit 6 Urenkeln viel Leben in der Bude war!
Heute hätten wir eigentlich den ganzen Tag trainieren sollen, aber dank des vielen Schnees sind wir drumherum gekommen. Stattdessen werden wir nachher eine große Schneeballschlacht machen und mal ausprobieren, ob die Feuerzangenbowle noch funktioniert ;-)

Auch meine Freunde habe ich sehr vermisst. Letzte Woche waren wir auf dem Weihnachtsmarkt in Frankfurt (ja, das war sehr feucht-fröhlich) und mit euch kann man so viel Spaß haben, das ist zu geil! ("Fettnäpfchen wir kommen!" *gg*) Wer nicht dabei war kann sich gerne von diesen Bildern überzeugen lassen:

Weihnachten an sich war bei uns sehr familiär. An Heiligabend waren wir nach dem Weihnachtsgottesdienst bei Barbara und Walter. Juliana hat den ganzen Abend verschlafen, aber Vanessa war begeistert vom Lieder singen, vom Weihnachtsbaum ("Der Baum ist hoch") und natürlich vom Geschenke auspacken ("noch ein Geschenk holen"). Am ersten Feiertag waren wir alle bei uns zu Hause versammelt und es gab traditioneller Weise Gänsekeulen mit Rotkohl und Klösen. Den Rest des Tages konnten wir nichts mehr essen und uns auch kaum noch bewegen. Gestern waren wir dann noch bei meiner Oma, wo mit 6 Urenkeln viel Leben in der Bude war!
Heute hätten wir eigentlich den ganzen Tag trainieren sollen, aber dank des vielen Schnees sind wir drumherum gekommen. Stattdessen werden wir nachher eine große Schneeballschlacht machen und mal ausprobieren, ob die Feuerzangenbowle noch funktioniert ;-)
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