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Samstag, 1. März 2008

Endlich Wochenende!

Nachdem für heute Sturm- und Orkanwarnungen ausgegeben wurden, plante ich zur Abwechslung mal einen ruhigen Samstag zu Hause ein. Endlich habe ich mal meine Festplatte aufgeräumt, DVDs zusammengebrannt, einen leckeren Tortellini-Auflauf improvisiert und mich fast über den Frühjahrsputz hergemacht, das war aber nun wirklich zu viel des Guten! Nach dem Badezimmer putzen und ein wenig Staubsaugen habe ich diesen Gedanken ganz schnell wieder aufgegeben! Insgesamt war es aber sehr angenehm, mal einen Tag auszuspannen, nachdem die letzten Wochenenden für Turniere und das Eurodance Festival verplant waren.

Drei Turniere der Oberliga sind mittlerweile getanzt und wir konnten uns auf dem 4. Platz etablieren. Das erste Turnier war aufgregend, wie jedes Jahr, da keiner wusste, wie die anderen Teams einzuschätzen sind und wie man selbst von den Wertungsrichtern eingeschätzt werden wird. Insgesamt ist das Niveau nicht besonders hoch diese Jahr, die meisten Mannschaften haben viele erfahrene Stammtänzer verloren und die verbliebenen Tänzer haben ziemlich mit den neuen Choreografien und dem hohen Tempo der Musik zu kämpfen. Mehrere Mannschaften treten nur mit 6 oder 8 Paaren an. Auch wir mussten - zum ersten Mal überhaupt - bei einem Turnier zu 7. tanzen, da Kaasi kurzfristig krank geworden ist. Zum dritten Turnier hatten wir wieder mit einem Ausfall zu kämpfen, doch Flo hat sich kurzfristig bereit erklärt, einzuspringen und hat nach über 9 Monaten Trainingspause und nur einer Trainingseinheit mit neuer Dame und neuer Position auf der Fläche gestanden. Auch wenn wir dieses Jahr nicht ganz oben mitspielen, sind wir stolz, mit all unseren "Küken" und "Neulingen" und trotz all der widrigen Umstände so eine tolle Leistung zeigen zu können. Die Stimmung innerhalb der Mannschaft ist so gut wie nie und obwohl die Saison nicht einmal zur Hälfte rum ist (es liegen ja noch 5 Turniere vor uns, was einer regulären Turniersaison entspricht...), sind die Planungen fürs nächste Jahr schon in vollem Gange! Ich freu mich schon auf die nächsten zwei Turniere, die an den nächsten Wochenenden folgen.

In deer letzten Woche war ich zum zweiten mal beim Eurodancefestival im Europapark in Rust. Stefan und ich sind schon am Mittwoch hingefahren, damit wir ganz entspannt in die Workshops starten konnten. Wir haben uns den Luxus gegönnt im Parkeigenen Hotel zu übernachten. Das Zimmer war super, mit Blick auf die beleuchtete Fontäne im Innenhof. Das Frühstück war fantastisch und so reichhaltig, dass ich nicht einmal alles probieren konnte! Es gab Obstsalat, min. 5 verschiedene Quarks, ein Müslibüffett, Würstchen, Eier in allen Varianten, Brot und Brötchen in süß und salzig, eine Kuchentheke, alle vorstellbaren Tees und Säfte und und und. Für Mittags bzw. Tagsüber haben wir uns Obst und Kekse zum Essen mitgenommen, damit wir auch ja keinen Workshop ausfallen lassen müssen. Abends sind wir ins Dorf gefahren und haben uns spontan ein Restaurant ausgewählt. Vorallem am ersten Abend war es sehr sehr gut, auch wenn Stefan nicht den Salat probieren wollte ;-)
Am Donnerstag ging es dann gleich um 9:30 Uhr mit dem ersten Workshop los. Bis auf eine Discofox-Stunde haben wir nur Lateinworkshops besucht. Die Leveleinteilung wurde seit dem letzten Jahr ein wenig überarbeitet, so dass wir nur die neuen Level 3 und 4 besucht haben, die für Tänzer der D-/C-Klasse bzw. ab der B-Klasse ausgeschrieben waren. Im Endeffekt war das Niveau aber doch wieder sehr unterschiedlich. In einem Kurs waren alle Teilnehmer überfordert, während ein anderer eher eine bessere Tanzkreis-Stunde war. Unsere Trainer in diesem Jahr waren Maurizio Vescovo & Melinda Törökgyörgy, Holger Nitsche, Ralf und Olga Müller, Stefano DiFilippo & Anna Melnikova, Mario Spindler, Sergej Diemke & Katerina Timofeeva, Ute Streicher, Bianka Schreiber und - als absolutes Highlight - Bryan Watson und Carmen. Wir konnten sehr sehr viel mitnehmen in allen Workshops, haben neues gelernt über Musik und Musikinterpretation, haben interessante Übungsfolgen gemacht und ganz neue Muskeln kennengelernt ;-)
Abends waren natürlich wieder Shows angesagt. Die Zeit war immer fast ein wenig knapp. Die Workshops gingen immer bis 19:20 Uhr und mit Essen, Duschen, einen Moment entspannen und wieder zurück zur Halle fahren waren wir bis halb 10 gut beschäftigt. Die Shows waren einfach phantastisch! Ich muss natürlich wieder Bryan und Carmen hervorheben, denn die beiden sind einfach wahnsinnig gut. Das muss man einfach mal gesehen haben... Aber auch "unsere" übrigen Trainer haben uns mit ihren Darbietungen begeistert! Und eins ist schon mal klar: 2009 werden wir wieder dabei sein!!! (und hoffentlich wieder volle vier Tage und ohne anstrengende Altenburgfahrt am nächsten Tag...)

Nach diesen aufregenden Tagen kann einem der Alltag schon ganz schön grau und langweilig vorkommen. Aber zum Glück habe ich ja immer genug zu tun und musste die ganze Woche duchpowern. Zum Lesen bin ich so gut wie gar nicht gekommen, stecke immer noch mitten in meinem Spion-Krimi. Ich habe auch endlich meinen MP3-Player von der Reperatur zurück bekommen, so dass ich endlich, endlich wieder Morgens in der Bahn Musik hören kann!! Ich finde es nämlich ehrlich gesagt verdammt nervig, schon morgens quäkende Musik aus Handylautsprechern, Dauergespräche von Supermanagern und Handygespräche in die Türkei oder nach Indien, die bei denen man annehmen könnte, dass das Gegenüber keinen Verstärker hat, über mich ergehen zu lassen.

Samstag, 2. Dezember 2006

It's the hap-happiest time of the year! Yes indeed!

So many things are happening, ich weiss gar nicht wo ich anfangen soll! Die letzten Wochen waren sehr abwechslungsreich und zum Teil auch wahnsinning anstrengend. An jedem Wochenende hatten wir einen Auftritt mit der Formation auf Bällen und Veranstaltungen quer durch Hessen. In Butzbach haben wir zum allerletzten Mal die Vampire getanzt und können uns nun voll und ganz auf Brasil konzentrieren. Bis zum ersten Turnier sind es ja gerade mal noch 7 Wochen und dazwischen liegt auch noch Weihnachten und Silvester. Nächstes Wochenende ist das nächste Trainingslager angesetzt, bin mal gespannt, ob es anstrengender wird als beim letzten. Zum Glück haben wir aber diesmal richtige Betten als Schlafstätte und müssen nicht wieder auf harten Turnmatten in einer miefigen Halle pennen.

Am letzten Wochenende hatten wir endlich die Ballettaufführung von meiner Ballettschule. Um das lange Warten bei der Generalprobe am Freitag habe ich mich erfolgreich gedrückt und war danach sogar noch fit genug um den neuen Bond in der Spätvorstellung anzusehen. War nicht schlecht, allerdings wäre es ganz gut gewesen, wenn ich vorher gewusst hätte, dass der Film auf dem ersten Buch beruht. Das viele moralische Gelaber fand ich für einen Bond Film irgendwie unpassend.... Anyway, Samstag war ich dann um halb 2 schon wieder im Theater und hab mir bald die Haare stecken und das Make up machen lassen. Ich kann Frau Meub, Frau Schmolke und all die anderen fleißigen Akteure immer nur bewundern mit wieviel Gelassenheit und Professionalität sie da am Werke sind. Die nächsten Stunden haben wir mit Pläuschchen und hin- und herlaufen zwischen Maske, Kabine und Hinterbühne zu gebracht. Erstmal war auch ein Fotograf dabei, der Aufnahmen alle Gruppen und Solisten gemacht hat und die er am selben Abend noch verkauft hat. Um 18 Uhr ging es dann endlich los. Das Kurtheater war nahezu ausverkauft. Bis zur Pause saßen wir vor der Garderobentür und haben uns unterhalten, während sich in der Umkleide einige Mädels gegenseitig mit ihrem Lampenfieber angesteckt haben. Im 2. Akt hatte ich drei Rollen: erst durfte ich als Pute unserem Turkey in die Puschen helfen, dann als Perlhuhn den Fuchs bezirzen (und mich von ihm fressen lassen) und anschließend war noch das Adagio mit den Gottesanbeterinnen zu bewältigen. Es hat viel Spaß gemacht, mal wieder auf der Bühne zu stehen und es hat mich vor allem gefreut, dass mein ehemaliger Ballettlehrer, Ramon Rivera, zum Zuschauen anwesend war.
Nach dem Stück sind Christian und ich direkt nach Friedberg in die Stadthalle gefahren, wo an dem Abend noch ein Auftritt mit der Formation anstand. Ich hab sofort angefangen noch mehr Make up ins Gesicht zu klatschen und meine wunderschön tupierten Haare irgendwie in einen fest sitzenden Dutt gewurschtelt. Der Auftritt war ganz gut, außer, dass schon wieder ein Ohrring durch die Gegend geflogen ist...
Sonntag war ich totmüde und konnte mich bis halb 2 nicht vom Sessel vorm Fernseher wegbewegen. Die zweite Aufführung war ebenfalls ein voller Erfolg! Zu schade, dass es immer so schnell vorbei ist! Aber das süßeste Kompliment hab ich von meiner kleinen Nichte bekommen: "Ich will so werden wie du" :-D

Der alte Kauz beim Erzählen Schmetterlinge Süße Kleeblätter Die Seerosen Fliegenpilze Kleine Marienkäfer Lea und Melanie als Goldfasane Die Puten - Julia, Hannah und Julia Gruppenbild mit Turkey - Julia, Hannah, Rainer, Julia und ich Ina und ich als Perlhühner Mit dem gefrässigen Fuchs :-) Die Gottesanbeterinnen

Gestern abend war dann schließlich die Weihnachtsfeier vom InfoCenter angesagt. Als besonderes Event sollten wir an einem Cocktailkurs in der Lemons&Limes Bar im Sheraton Hotel im Flughafen teilnehmen. Nach einer rasanten Fahrt durch das nächtliche Frankfurt (Tuffi, du bist mein Held!!), bin ich relativ pünktlich in der Bar angekommen. Los ging es mit den Basics- wie hält man einen Shaker fest, wie macht man ihn zu und -entscheidend- wie bekommt man ihn wieder auf, wenn der Drink fertig ist?? Jeder durfte dann einen anderen Cocktail mischen, von verschiedenen Sours über Sex on the Beach und Pina Colada bis hin zum trendigen Cosmopolitan war alles dabei. Zwischendurch durften wir uns mit Fingerfood, Salat, Windbeutelchen und Cappuccino stärken. Zum Abschluß haben wir alle ein Zertifikat und eine Broschüre mit vielen Cocktailrezepten überreicht bekommen. Es war ein toller Abend, hat viel Spaß gemacht und es gab viel zu Lachen!

Den Rest des Tages werde ich mich meiner Diplomarbeit widmen. Der Anhang ist mittlerweile auf stolze 50 Seiten angewachsen. Jetzt muss nur noch der Teil zwischen Deckblatt und Literaturverzeichnis fertig werden ;-) Aber dafür habe ich ja noch knapp 2 Monate Zeit und entscheiden war bzw. ist die Vorarbeit für die Inhalte zu leisten, also die Umfrage zu kreieren, die Expertengespräche durchzuführen und so weiter.

Freitag, 9. Dezember 2005

Lazy bone...

Hi Everyone!

Ja ich weiss, ich bin ganz schoen nachlaessig geworden! Ehrlich gesagt habe ich die letzte Woche sehr faul zu Hause verbracht. Am 2. Dezember war unser letzter Vorlesungstag und momentan befinden wir uns in der Reading Week. Gelesen habe ich herzlich wenig, dafuer habe ich die Filme meiner Vermieter studiert, war shoppen (mehr oder weniger erfolgreich), mit Eva im Kino (in Flightplan, gar net mal uebel..) und habe mich daran gemacht meine Vorraete aufzubrauchen. Ich kanns gar nicht fassen, dass schon wieder Freitag ist! Heute sollte ich eigentlich meine beiden Psychologie Essays abgegeben. Sie sind auch beide seit Mitte der Woche fertig, da ich aber keine Lust hatte, jeden Tag in die Uni zu fahren, wollte ich sie heute in aller Ruhe ausdrucken. Dummerweise mussten genau heute 40.000 Menschen in der Stadt gegen Globalisierung und Ausbeutung demonstrieren und DublinBus hat spontan alle Services eingestellt. Ganz toll! Letzten Endes bin ich doch hier angekommen, jetzt ist nur die Frage, wie die lieben Herren an meine Aufsaetze kommen! Hoffentlich finde ich drueben einen Briefkasten oder so.

Was gibt es denn sonst spannendes zu erzaehlen? Seit Belfast habe ich ja nichts mehr eingetragen! Also vor zwei Wochen hat mich meine liebe, kleine Schwester besucht. Sie meinte, dass Irland auch mal etwas Schnee vertragen kann und hat ihn aus Frankfurt mitgebracht. Natuerlich war sie dann gleich 2 Stunden verspaetet und wir mussten mit dem Taxi nach Hause fahren! Am Samstag habe ich schon mal ein bisschen was von unserem tollen Shopping-Center gezeigt, dann waren wir in der Stadt und abends noch mit ein paar Leuten im Pub. Am Sonntag waren wir im Easons auf der O'Connell Street, wo Frank McCourt sein neuestes Buch signiert hat. Anschliessend sind wir raus nach Howth gefahren, wo wir einen wunderschoenen, wenn auch kalten, Spaziergang ueber den Klippenwanderweg und den Hafen von Howth gemacht haben. Da es uns doch etwas kalt war, sind wir anschliessend ins Dublin Castle gegangen. Auf der O'Connell Street war ab 17 Uhr eine riesiges Fest mit Choeren und Artisten und um Punkt 18 Uhr wurden die Lichter am grossen Weihnachtsbaum angezuendet. Och das war fein! Danach haben wir uns mit Eva im Bishops (Sp??) getroffen und haben uns mit Fish&Chips gestaerkt um anschliessend mit Katja, Michi und Nina in den neusten Harry Potter Film zu gehen. (wie cool!!!!) Den ganzen Montag haben wir im Dundrum Shopping Center zugebracht. Verena hat glaube ich in jedem einzelnen Geschaeft etwas passendes gefunden. Ich war schon ganz frustriert, denn das einzige was ich gekauft hatte, war eine Muetze :-( Nach einem tollen Caramel Caffee bei Starbucks gings mir aber schon viel besser und bei Penneys habe ich auch noch einiges gefunden. Abends haben wir uns noch was leckeres gekocht und ein paar Filme angeschaut. Am Dienstag musste ich dann leider wieder in die Uni und Verena zurueck in die Heimat!

Hier schon mal ein paar Bilder von uns. Als erstes sehr ihr Verena, dann das St. Stephen's Green Shopping Center und St.Stephen's Green Park gegenueber.

Das ist hier ist die Deko im Powerscourt Center:

Das ist Trinity College:


Und das ist die Luas Bruecke in Dundrum:


Die restliche Woche war dann noch sehr sehr stressig. Ich hab fast ausschliesslich an meinen Essays und uebrigen Assessments gearbeitet. Am Freitag haben wir dann aber mit Leuten aus unserem Department auf End of Term angestossen und anschliessen war ich mit Michi und Eva in der Stadt unterwegs, was sehr lustig war ;-)


Und am Samstag waren wir mit 6 Maedels in Evas kleiner Kueche und haben 12 Stunden lang leckere Weihnachtsplaetzchen gemacht. Leider sind meine schon alle aufgegessen (meine Mitbewohner haben auch ganz gut zugeschlagen!!). Aber es war ein toller und sehr lustiger Tag!!


Meine Schwester (bzw. meine Mutter) war so lieb und hat mir meinen Adventskalender mitgebracht! Jetzt kann ich mich auch jeden Tag ein bisschen mehr auf Weihnachten (oder auf den 15. Dezember) freuen!!


So, jetzt muss ich ein bisschen abkuerzen, denn die Essays liegen immer noch hier auf dem Tisch! Ausserdem geh ich gleich noch Eva besuchen! Morgen fahren wir in aller Fruehe nach Newgrange und den Hills auf Tara und abends machen wir schon mal eine kleine Abschiedsfeier. Ich hoffe ich komme noch mal dazu naechste Woche was zu schreiben und Mails zu beantworten! Ansonsten, drueckt mir die Daumen fuer meine Klausur am Donnerstag!!

Dienstag, 22. November 2005

Back from Belfast

Hi everyone! I'm back in Dublin! Das Wochenende ist ueberlebt und ich kann mich wieder voll und ganz dem Uni-Stress hingeben! Es ist mittlerweile echt schwer einen Platz an einem Computer in der Uni zu finden und so habe ich jedes mal eine Menge E-mails zu beantworten, wenn es mir doch einmal gelingt. Zur Zeit ist es hier in Irland sehr sehr kalt, ich bin sehr froh, dass ich mir in Deutschland noch eine so dicke Winterjacke gekauft habe. Fuer das Wochenende ist sogar Schnee angesagt! Da ich sowieso schon in absoluter Weihnachtsstimmung bin, kommt mir das eigentlich sehr gelegen! Schade, dass ich keine Weihnachtsmusik mitgenommen habe! Ich muss mal die CDs von Teddy und Fergal durchsuchen, ob da was passendes dabei ist. Oder mag mir jemand schoene Lieder per mail schicken?!? ;-)

Freitag abend habe ich ausnahmsweise mal zu Hause verbracht. Nachdem ich mir ein sehr interessantes Essen (Reispfanne mit Pilzen, Kaese und Gurke, war gar net mal schlecht) gekocht und die Kueche aufgeraeumt hatte (was mal dringend notwendig, aber leider nicht von langer Dauer war, da es gestern schon wieder genauso aussah..), habe ich gemuetlich Fernseh geschaut. Nach 5 Episoden Simpson und Futurama kam "John Carpenter's Ghosts of Mars", was ich shcon min. 3mal angefangen habe zu schauen. Diesmal habe ich es sogar geschafft, das Ende mitzukriegen. Leider habe ich in der Werbung rumgeschaltet und bin bei einem Film namens "Boys don't cry" haengen geblieben, der mich doch sehr geschockt hat...:-( (siehe hier)

Am Samstag bin ich um 6 Uhr aufgestanden, da ich mit Eva und Katja zusammen nach Belfast waren wollte und wir wollte den ersten Bus um 8 Uhr nehmen, um auch viel vom Tag zu haben. Es war herrlich so frueh durch Dublin zu laufen, obwohl es so kalt war, und ich habe einen wunderschoenen Sonnenaufgang ueber dem Fluss Liffey gesehen. Die Fahrt haben wir mehr oder weniger verpennt, da alle noch muede waren. In Belfast angekommen, sind wir erst mal ein wenig durch die Strassen geirrt. Auf dem Weg zur Innenstadt haben wir die sehr schoene Opera gesehen und die Stadt hat uns allen auf Anhieb gut gefallen. Mit einem ganzen Stapel Informationsmaterial aus dem Tourist Information Center haben wir uns in ein Cafe gesetzt und ueberlegt, was wir so alles unternehmen wollen. Um 1 Uhr konnten wir dann endlich ins Hostel einchecken. Die Herberge nennt sich zwar "Paddys Palace", wie ein Palast wirkt sie aber ganz und gar nicht. Die Mitarbeiter haben sich auch nicht gerade vor Freundlichkeit ueberschlagen, aber wenigstens gibt es kostenloses Fruehstueck und die Lage ist auch ganz gut. Unser 8-er Zimmer sollten wir mit einer Gruppe Kanadier teilen, die zur Zeit als Lehrer in Schottland arbeiten.
Vom Hostel sind wir zurueck zum Touristenzentrum gelaufen, wo wir uns ein Taxi fuer eine der beliebten "Black Taxi Tours" bestellt haben, das uns 5 Minuten spaeter an der City Hall (was uebrigens auch ein sehr eindrucksvolles Gebauede ist, an dem ab Mittwoch ein grosser Weihnachtsmarkt stattfindet) abholen sollte. Ein bisschen enttaeuscht waren wir schon, als unser Guide gar kein typisches schwarzes Taxi fuhr, sondern "nur" einen silbernen Kleinbus (oder so was in der Art), aber wenn man drin sitzt, merkt man den Unterschied eigentlich gar nicht mehr. Als erstes sind wir an dem "Schiefen Turm von Belfast", der Albert Clock, vorbeigefahren, dann ging es ueber eine sehr schoene Bruecke zu der Werft von Harland & Wolff, in der 1912 die Titanic vom Stapel lief. Nach dem Bau der Titanic und ihrer Schwesternschiffe musste die Firma Tausende von Mitarbeitern entlassen und in einigen Jahren wird das Unternehmen wohl ganz schliessen muessen, da sie nicht mit der Konkurrenz im Osten mithalten koennen. Die beiden gelben Kraene Samson und Goliath, die heute schon ein Wahrzeichen der Stadt sind, sollen aber auch nach der Schliessung erhalten bleiben. Weiter ging es dann in ein protestantisches Viertel, die Shankhill Road. Hier sah man zum ersten mal, dass es doch noch Probleme in der Stadt gibt. Viele Fenster waren eingeschlagen, ab und zu sah man ausgebombte Haeuser und zugeklebte Fenster und Tueren. In einer Seitenstrasse erklaerte der Guide uns dann die Graffittis auf den Hauswaenden, die beruehmte Personen wie Cromwell und Ereignisse aus der Geschichte (z.B. battle of the Boyne) zeigten. An der Peacewall (der Berliner Mauer in Belfast) entlang ging es dann in ein katholisches Viertel.
Nach der Rundfahrt haben wir uns erst einmal einige Stunden dem Shopping hingegeben ;-). Zu meiner Freude gab es sogar einen Disney Store (mit wahnsinnigen Preisen!!). Als wir gegen 18 Uhr Hunger bekamen, haben wir uns ein schoenes asiatisches Restauran gesucht, wo das Essen auch wirklich ausgezeichnet war. Abends wollten wir dann eigentlich noch in ein Pub, aber wir haben uns schon so an den Smoking-Bann in Dublin gewoehnt, dass uns der Rauch im Pub wirklich zu unangenehm war! Also sind wir zurueck ins Hostel, wo wir uns noch stundenlang unterhalten haben. Mitten in der Nacht kam dann ein stinkender, besoffender Kerl in unser Zimmer gepolltert und war fest davon ueberzeugt, dass jemand in seinem Bett schlaeft. Nachdem er allen in die Augen geleuchtet hatte, hat er aber doch festgestellt, dass in seinem Bett nur sein Rucksack liegt...

Sonntag sind wir wieder mitten in der Nacht aufgestanden, da wir unbedingt eine Tour zum Giant Causeway machen wollten, die um 9:30Uhr in der Stadt losgehen sollte. Am Tag vorher hatten wir schon beschlossen, unseren Aufenthalt um einen Tag zu verlaengern, so dass wir nicht alles Gepaeck mitschleppen mussten. Die Suche nach dem Bus erwies sich dann als etwas komplizierter als erwartet, aber es ist uns gelungen, an Board zu kommen. Der Fahrer machte noch mal eine kleine Rundfahrt durch die Stadt, bevor wir im dicksten Nebel raus aus Belfast fuhren. Als wir hoeher in die Berge kamen, wurde es aber wunderschoen sonnig und wir hatten einen tollen Block auf schoene Buchten und schoene gruene Landschaften. Endlich wurde uns auch gesagt, was die Punkte auf den Schafen bedeuten: gruen markierte Schafe sind katholisch, rote sind evangelisch und blaue sind schwul ;-) Eva und ich haben die halbe Fahrt damit zu gebracht, den Dialekt des Fahrers zu analysieren und zu imitieren. Die sprechen da oben einfach zu suess!! ;-) Auf der Kuestenstrasse entlang fuhren wir durch viele suesse Orte, die ich mir nicht merken konnte. Gegen Mittag kamen wir dann an der Carrick-a-rede Rope Bridge, einer Haengebruecke, die eine kleine Insel mit dem Festland verbindet, die aber im Oktober abgehaengt wird, so dass wir sie folglich nicht sehen konnten. :-) Dennoch hatte man einen schoenen Ausblick und wenn es ganz klar gewesen waere, haetten wir bis nach Schottland schauen konnen. Weiter ging es in einen kleinen Ort, wo wir in einem Pub zu Mittag gegessen haben. Gegen 13:30 Uhr kamen wir dann endlich am Giant's Causeway an. Wikipedia erklaert am Besten was das ist: "Er besteht aus etwa 40.000 gleichmäßig geformten Basaltsäulen, die von einem Vulkanausbruch vor etwa 60 Millionen Jahren stammen. Die meisten Steine sind sechseckig, einige haben jedoch vier, fünf, sieben oder acht Ecken. Die größten der Steinbrocken sind bis zu 12 Metern hoch und die Lava ist an manchen Stellen bis 25 Meter dick. Der Giant's Causeway führt etwa fünf Kilometer entlang der Klippen und endet im Meer.
Nach einer irischen Legende soll der Damm vom Riesen Finn MacCumhaill erschaffen worden sein, der die Steine aufgetürmt hat, um trockenen Fußes nach Schottland marschieren zu können, wo er die Tochter des dort ansässigen Riesen ehelichen wollte."

Ja, wir sind 2 Stunden auf dem Wanderweg gelaufen und haben Fotos von allen moeglichen Perspektiven gemacht. Die Steine sind wirklich eindrucksvoll und ich bin sehr froh, dass wir diesen Ausflug gemacht haben!
Um 15 Uhr sind wir weiter zu der Bushmill Whiskey-Brennerei gefahren, wo wir alles ueber die Herstellung des "Wasser des Lebens" lernen konnten und am Ende auch noch einen "Hot Toddy", eine Mischung aus Whiskey, Wasser, Zucker und Zimt, probieren durften. Die Rueckfahrt haben wir mehr oder weniger verpennt....

Montag morgen sind wir wieder recht frueh aufgestanden, da wir noch viel vorhatten! Erst haben wir die Queens University besichtigt, ein sehr schoenes Backsteingebaeude aus dem 18. Jahrhundert, dann sind wir weiter zum botanischen Garten. Der war aber ganz anders als wir ihn uns vorgestellt hatten... Die meisten Gewaechshaeuser waren geschlossen und draussen gab es auch nicht viel zu sehen. Also sind wir noch mal in die Stadt getigert um noch ein paar Plaetze zu sehen und Fotos zu machen. Wir haben dann sogar noch einen Starbucks gefunden, wo es super suessen Eggnogg Latte gab. Aehm ja, interessant, aber ich wuerde ihn nicht nochmal nehmen! Um 11 Uhr haben wir dann ausgecheckt und da wir an der Station noch viel Zeit hatten, haben wir noch eine leckere Suppe gegessen.

Belfast ist auf jeden Fall eine sehr interessante Stadt und es lohnt sich dort hin zu fahren! Ich koennte noch viel mehr erzaehlen, was wir alles gemacht und gesehen haben, aber ich glaube, die wenigsten kommen ueberhaupt an diesem Punkt an... Also schliesse ich mit den ueblichen Fotos!

Impressionen vom Hostel und von der Stadt an sich









Die Giant's Causway Tour











Und in der Whiskey Distillery


Mittwoch, 19. Oktober 2005

Und schon wieder warten...

Warten wird hier langsam zu meiner Hauptbeschaeftigung. Wir hatten heute drei Stunden Vorlesung in Management of Organisations, die, bis auf einen wirklich tollen Vortrag der einen Projektgruppe, nicht wirklich berauschend waren. Anschliessend haben wir unser Hauptprojekt in der Gruppe besprochen, was leider zu allgemeiner Verwirrung gefuehrt hat. Danach durften wir erst mal warten bis zur naechsten Vorlesung um 15 Uhr. Und seit 16 Uhr sitze ich wieder im Computerraum. Um 19 Uhr faengt endlich der naechste Talk der PhotoSoc an, diesmal geht es um Unterwasserfotografie. Ich bin ja mal gespannt, hoffentlich ist es genauso gut wie letzte Woche!

Das Wetter ist unveraendert irisch: Regen und eintoenig grauer Himmel. Aber hey, morgen fliege ich nach Hause! Ein wenig seltsam ist die Vorstellung schon, dass am Sonntag alle nach dem Trainingslager nach Hause fahren, waehrend ich das Flugzeug nehmen werde... Wahrscheinlich muss ich dann sowieso in das Flugzeug getragen werden, weil ich nicht mehr in der Lage bin zu laufen. Die 8 Wochen ohne Sport werden sich bestimmt bemerkbar machen! Aber ich habe mir fest vorgenommen, mich naechste Woche im Fitness-Studio anzumelden. So teuer ist es gar nicht und ich kann meine Freistunden endlich etwas effektiver nutzen.

Obwohl sich langsam das Ende des Dolce far niente andeutet. Das Managementprojekt wollen wir bis zum 2.11. fertig haben, ich muss zwei Essays fuer Psychologie schreiben, am 9.11. ist die Zwischenpruefung in Quants und fuer Knowledge Management muessen wir unser Interview mit der ESBI ausarbeiten und durchfuehren. Das sieht nach recht viel Arbeit aus...

Heute morgen habe ich extra noch Bilder von unserer Kueche gemacht (die ich gestern perfekt aufgeraeumt habe..), aber leider laesst der PC sie mich nicht auf die Festplatte kopieren. Also werdet ihr an einem anderen Tag einen Einblick in das "Herz" unseres Hauses bekommen ;-)

Gestern war ein irischer Comedian in der Uni und hat einen Vortrag ueber gesunde Ernaehrung gehalten. Er hat dann selber auch gekocht und man hat Preise fuer falsche Antworten auf Fragen bekommen (Woher kommt Tortilla?? Richtig, aus Italien!!). Alle Gerichte waren mit Ei, wie auch alle Preise. Man konnte Eierbecher und Eierschneider und Eierkocher und rohe Eier und und und gewinnen. Immerhin habe ich jetzt ein Kochbuch! Ok, es hat nur 4 Seiten und es stehen nur Ei-Rezepte drin, aber besser als gar nichts.

Nun werde ich mich noch 1 Stunde mit Analysen der finanziellen Situation von RyanAir beschaeftigen. Gut, dass Christin auch heute wieder sagen darf: Mittwoch ist einfach nicht dein Tag, Sonja!

See you all in a while in good olde Germany!!