Wow, was ein Wochenende! Ich habe immer noch nicht so ganz realisiert, was alles passiert ist. Zunächst das wichtigste: wir haben das Turnier am Sonntag gewonnen. Irgendwie lief alles viel zu gut, um wahr zu sein. Unser Abschlusstraining am Samstag war fast entspannt, wir haben noch ein bisschen Highlights trainiert, zwei Durchgänge normal und einem im Outfit getanzt. Nach einer emotionalen Einstimmung sind wir alle gemütlich nach Hause gefahren.
Die Stellprobe am Sonntag lief auch überraschend gut, so dass wir uns dann ganz aufs Schminken und Vobereiten konzentrieren konnten. Pünktlich zum Einmarsch der Formationen warr alles organisiert und erledigt. Wir hatten unsere Fans mit kubanischen Papierfähnchen versorgt. Es war ein geiles Gefühl überall auf der Tribüne die winkenden Leute zu sehen. Schon in der Vorrunde ist das passiert was wir uns gewünscht und erhofft haben: der Funke ist übergesprungen und wir hatten das Publikum auf unserer Seite. Es ist der Wahnsinn, was wir an positiver Resonanz bekommen haben! Als nach dem Finaldurch dann endlich die Wertung hochging und wir mit 21111 ganz klar auf den ersten Platz gewertet wurden, konnten wir es immer noch nicht glauben! Die viele Arbeit und das ganze Training, der Stress der letzten Wochen und die vielen Probleme die wir als Team gelöst haben, all das hat sich doch am Ende bezahlt gemacht. Megatolles Gefühl :-) Jetzt wird natürlich weiter gearbeitet und geackert, auf dass es bei den nächsten Turnieren genauso gut läuft :-)
Ansonsten war ich am Samstag mal wieder sehr erfolgreich im Möbelhaus shoppen. Ich habe einen Teppich erstanden, der um 70€ reduziert war. Macht sich sehr gut im Flur! Zudem habe ich eine Kuscheldecke für die Couch, ein Set Deckelschüsseln und etliche Meter Vorhangstoff erstanden. Auch der Stoff war ein Schnäppchen, nur 1,50€ pro Meter. Jetzt muss meine liebe Mama nur noch Zeit für mich zum Nähen haben, dann kann ich einen weiteren Punkt von der To-do-Liste streichen.
Heute wurden die Klingeln und die Briefkästen am Haus ausgetauscht, die neuen sehen sehr chic aus und sind jetzt sogar alle perfekt beschriftet.
Posts mit dem Label Tanzen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Tanzen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Mittwoch, 19. Januar 2011
Samstag, 15. Januar 2011
Läuft.
Das neue Jahr fühlt sich bis jetzt gut an. Da mein Auto bereits seit vor Weihnachten in der Werkstatt ist, fallen größere oder spontane Ausflüge und Fahrten im Moment aus. Zur Arbeit und in die Stadt komme ich gut mit der Ubahn, alles andere muss ich einschränken. Zum Glück musste ich mich aber nicht langweilen. Am Sonntag findet das erste Turnier der Saison statt. Mal wieder. Dieses Jahr starten wir in der Oberliga, 11 Mannschaften sind gemeldet, die Ober- und Landesliga mussten kurzfristig noch zusammen gelegt werden. Wir treten mit neuer Choreo und neuen Kleidern an. Wie immer passiert alles auf den letzten Drücker. Den Großteil der letzten zwei Wochen habe ich damit verbracht, ca. 5000 Strass-Steine auf dem Kleid und dem Schmuck zu verteilen. Was eine scheiß Arbeit.... Wenn man die Steine in der Hand hält, denkt man, alles kein Problem, das ist doch schnell gemacht. Beim Kleben denkt man, das wird gar nicht weniger. Nun ist es vollbracht, die Kleider sind fertig, wir sehen gut aus und funkeln wie Diamanten.
Letztes Wochenende waren wir im letzten Trainingslager. Auf der Ronneburg. Dort waren wir vor 8 Jahren auch zum allerersten Trainingslager. Ich hoffe das ist ein gutes Zeichen. Ich hab ein gutes Gefühl, wir werden das schon meistern :-)
Gestern war der erste Tag ohne Strass und ohne Turniervorbereitungen. Ich habe endlich mal die ganzen Weihnachtsssachen weggeräumt, die Wohnung aufgeräumt und bis in die letzte Ecke geputzt. Sie glänzt fast so schön wie das Kleid ;-) Wenn alles klappt, düsen wir nachher nochmal ins Möbelgeschäft um den Winterschlussverkauf auszunutzen. Ich brauche unbedingt noch einen Teppich und ein paar schöne Bilder. Ganz toll finde ich diese Bilder, die direkt auf Glasplatten gedruckt sind. Die Farben sind so kräftig und leuchtend. Und ein Bild von der Golden Gate Bridge möchte ich auch unbedingt noch haben.
Es ist toll, dass ich auf dem Weg zur Arbeit nicht mehr umsteigen muss. Ich habe schon zwei Bücher gelesen in diesem Jahr. Das erste war "Im Himmel der Liebe" von Barbara Bretton. Eine wunderschöne Schnulze ;-) Kate erleidet auf einem Parkplatz einen Herzinfarkt und verliebt sich in ihren Retter, einen anglikanischen Priester. Natürlich stehen ihrer Liebe viele Hindernisse im Weg, vor allem aber sie selber. Die Story ist nicht neu, nicht außergewöhnlich, aber kurzweilig und gut fürs Herz :-)
Das andere Buch war "Herzsprung" von Ildikó von Kürthy. Ich hab noch kein Buch von ihr gelesen, nur mal ein Hörbuch angehört, dass mir ehrlich gesagt zu flach und blöd war. Dieser Roman war so was von witzig und hat mich absolut überzeugt. Es geht um eine richtige Tussi, die glaubt von ihrem Freund betrogen zu werden und sich deswegen von ihm mit einer herrlich dramatischen Aktion trennt (sie übergießt seine Designeranzüge mit dem teuersten Rotwein). Die ganze Heimfahrt über plaudert sie über all ihre vergangenen Romanzen, Erwartungen an Beziehungen und über das Frausein an sich. Herrlich selbstironisch, kann ich nur empfehlen!
Letztes Wochenende waren wir im letzten Trainingslager. Auf der Ronneburg. Dort waren wir vor 8 Jahren auch zum allerersten Trainingslager. Ich hoffe das ist ein gutes Zeichen. Ich hab ein gutes Gefühl, wir werden das schon meistern :-)
Gestern war der erste Tag ohne Strass und ohne Turniervorbereitungen. Ich habe endlich mal die ganzen Weihnachtsssachen weggeräumt, die Wohnung aufgeräumt und bis in die letzte Ecke geputzt. Sie glänzt fast so schön wie das Kleid ;-) Wenn alles klappt, düsen wir nachher nochmal ins Möbelgeschäft um den Winterschlussverkauf auszunutzen. Ich brauche unbedingt noch einen Teppich und ein paar schöne Bilder. Ganz toll finde ich diese Bilder, die direkt auf Glasplatten gedruckt sind. Die Farben sind so kräftig und leuchtend. Und ein Bild von der Golden Gate Bridge möchte ich auch unbedingt noch haben.
Es ist toll, dass ich auf dem Weg zur Arbeit nicht mehr umsteigen muss. Ich habe schon zwei Bücher gelesen in diesem Jahr. Das erste war "Im Himmel der Liebe" von Barbara Bretton. Eine wunderschöne Schnulze ;-) Kate erleidet auf einem Parkplatz einen Herzinfarkt und verliebt sich in ihren Retter, einen anglikanischen Priester. Natürlich stehen ihrer Liebe viele Hindernisse im Weg, vor allem aber sie selber. Die Story ist nicht neu, nicht außergewöhnlich, aber kurzweilig und gut fürs Herz :-)
Das andere Buch war "Herzsprung" von Ildikó von Kürthy. Ich hab noch kein Buch von ihr gelesen, nur mal ein Hörbuch angehört, dass mir ehrlich gesagt zu flach und blöd war. Dieser Roman war so was von witzig und hat mich absolut überzeugt. Es geht um eine richtige Tussi, die glaubt von ihrem Freund betrogen zu werden und sich deswegen von ihm mit einer herrlich dramatischen Aktion trennt (sie übergießt seine Designeranzüge mit dem teuersten Rotwein). Die ganze Heimfahrt über plaudert sie über all ihre vergangenen Romanzen, Erwartungen an Beziehungen und über das Frausein an sich. Herrlich selbstironisch, kann ich nur empfehlen!
Montag, 22. November 2010
Wir haben doch keine Zeit!
Ich kann es kaum glauben, am Mittwoch wird bereits der Weihnachtsmarkt eröffnet! Die ersten beiden Stollen liegen schon gut verpackt im Keller und der Briefkasten quillt über vor Werbeprospekten mit Geschenktipps und Must-haves. Gedanklich bin ich wohl irgendwo stecken geblieben, ich bin bei frühestens Anfang September.
Die letzten Wochen bin ich kaum zum Durchatmen gekommen. Meine freie Zeit habe ich in all den vielen Möbelhäusern und Baumärkten der Umgebung verbracht um all die vielen großen und kleinen Dinge für meine eigene Wohnung zu besorgen. Im Laufe der Wochen sind dann auch die Lieferungen eingetroffen, zunächst meine wunderbare Couch, die das absolute Herzstück meiner Wohnung bildet. Sie ist riesig, mit unzähligen Kissen versehen und lädt einfach nur zum Kuscheln und Gammeln ein. Bei der Schrankwand gab es dann schon die ersten Probleme, da sie nicht, wie angenommen, in Einzelteile zerlegt war, sondern in vier nicht gerade handliche und auch sehr große Teile vormontiert war. Zum Glück hat alles durchs Treppenhaus gepasst und auch die Montage an der Wand und mit- und aneinander hat dann gut geklappt. Ok, ich kann den Hängeschrank nicht an die Wand hängen, da er schlanke 45 Kilo wiegt. Aber wenn man nicht weiss, dass es eigentlich ein Hängeschrank ist, fällt es gar nicht auf...
Als nächstes kam das Schlafzimmer, das ich noch mit ein Bücherregalen und einem Schreibtisch Marke Eigenbau vervollständigt habe.
Seit zwei Wochen wohne ich nun in der Wohnung. Es ist noch ein merkwürdiges Gefühl, so richtig zu Hause fühle ich mich noch nicht. Es ist alles noch so neu, ich mag gar nichts dreckig machen. :-) Ein paar Kleinigkeiten fehlen natürlich schon noch. Ich hab noch keine Gardinen, keine Bilder, die Lampe ist noch nicht angeschlossen, mein Schreibtischstuhl fehlt noch,... Aber ich werde es mir schon noch richtig wohnlich und gemütlich machen!
Die erste Klausur an der Fernuni ist nicht so wahnsinnig gut gelaufen, obwohl ich so fleißig gelernt habe. Im BWL Teil kamen nur vier Aufgaben dran, die dann entsprechend viele Punkte hatten. Zwei der vier Aufgaben waren reine mathematische Herleitungen, die man in jedem Lehrbuch nachschlagen kann. Tja, perfekt zum Aussieben, aber meines Erachtens nach nicht wirklich sinnvoll oder für die Praxis relevant.
Ja, dann stand das erste Trainingslager mit der neuen Formation an. Es hat viel Spaß gemacht, konnten viel erarbeiten und ein Stück als Team zusammen wachsen. Die Choreo (Cuba) gefiel mir schon immer sehr gut, die Musik ist schon seit Jahren auf meinem MP3 Player... Mal schauen, wie es sich so weiter entwickelt.
Einzelturniere haben wir auch einige getanzt, bevor wir unsere "Winterpause" eingeläutet haben (eher unfreiwillig, es sind einfach keine Turniere in der Nähe). Einige Turniere waren gut, bei anderen waren wir eher nicht so zufrieden. Manchmal versteht man einfach nicht, was gewertet wird und was man tun soll um bessere Wertungen zu bekommen. Dennoch sind wir natürlich nicht untätig sondern bereiten und bereits auf unsere Landesmeisterschaft im nächsten Jahr vor und nehmen fleißig Privatstunden.
Ein weiteres Highlight war die Deutsche Meisterschaft der Formationen in Bamberg, die wir uns natürlich nicht entgehen lassen konnten. War toll, mal wieder ein Turnier auf so hohem Niveau miterleben zu können. Und Bamberg ist eine ganz tolle Stadt, da muss ich unbedingt noch mal hinfahren!
Die nächsten Tage werde ich nun noch nutzen, um mich von meiner Mandelentzündung zu erholen!
Die letzten Wochen bin ich kaum zum Durchatmen gekommen. Meine freie Zeit habe ich in all den vielen Möbelhäusern und Baumärkten der Umgebung verbracht um all die vielen großen und kleinen Dinge für meine eigene Wohnung zu besorgen. Im Laufe der Wochen sind dann auch die Lieferungen eingetroffen, zunächst meine wunderbare Couch, die das absolute Herzstück meiner Wohnung bildet. Sie ist riesig, mit unzähligen Kissen versehen und lädt einfach nur zum Kuscheln und Gammeln ein. Bei der Schrankwand gab es dann schon die ersten Probleme, da sie nicht, wie angenommen, in Einzelteile zerlegt war, sondern in vier nicht gerade handliche und auch sehr große Teile vormontiert war. Zum Glück hat alles durchs Treppenhaus gepasst und auch die Montage an der Wand und mit- und aneinander hat dann gut geklappt. Ok, ich kann den Hängeschrank nicht an die Wand hängen, da er schlanke 45 Kilo wiegt. Aber wenn man nicht weiss, dass es eigentlich ein Hängeschrank ist, fällt es gar nicht auf...
Als nächstes kam das Schlafzimmer, das ich noch mit ein Bücherregalen und einem Schreibtisch Marke Eigenbau vervollständigt habe.
Seit zwei Wochen wohne ich nun in der Wohnung. Es ist noch ein merkwürdiges Gefühl, so richtig zu Hause fühle ich mich noch nicht. Es ist alles noch so neu, ich mag gar nichts dreckig machen. :-) Ein paar Kleinigkeiten fehlen natürlich schon noch. Ich hab noch keine Gardinen, keine Bilder, die Lampe ist noch nicht angeschlossen, mein Schreibtischstuhl fehlt noch,... Aber ich werde es mir schon noch richtig wohnlich und gemütlich machen!
Die erste Klausur an der Fernuni ist nicht so wahnsinnig gut gelaufen, obwohl ich so fleißig gelernt habe. Im BWL Teil kamen nur vier Aufgaben dran, die dann entsprechend viele Punkte hatten. Zwei der vier Aufgaben waren reine mathematische Herleitungen, die man in jedem Lehrbuch nachschlagen kann. Tja, perfekt zum Aussieben, aber meines Erachtens nach nicht wirklich sinnvoll oder für die Praxis relevant.
Ja, dann stand das erste Trainingslager mit der neuen Formation an. Es hat viel Spaß gemacht, konnten viel erarbeiten und ein Stück als Team zusammen wachsen. Die Choreo (Cuba) gefiel mir schon immer sehr gut, die Musik ist schon seit Jahren auf meinem MP3 Player... Mal schauen, wie es sich so weiter entwickelt.
Einzelturniere haben wir auch einige getanzt, bevor wir unsere "Winterpause" eingeläutet haben (eher unfreiwillig, es sind einfach keine Turniere in der Nähe). Einige Turniere waren gut, bei anderen waren wir eher nicht so zufrieden. Manchmal versteht man einfach nicht, was gewertet wird und was man tun soll um bessere Wertungen zu bekommen. Dennoch sind wir natürlich nicht untätig sondern bereiten und bereits auf unsere Landesmeisterschaft im nächsten Jahr vor und nehmen fleißig Privatstunden.
Ein weiteres Highlight war die Deutsche Meisterschaft der Formationen in Bamberg, die wir uns natürlich nicht entgehen lassen konnten. War toll, mal wieder ein Turnier auf so hohem Niveau miterleben zu können. Und Bamberg ist eine ganz tolle Stadt, da muss ich unbedingt noch mal hinfahren!
Die nächsten Tage werde ich nun noch nutzen, um mich von meiner Mandelentzündung zu erholen!
Samstag, 18. September 2010
Update
Der Urlaub ist (leider) schon wieder eine halbe Ewigkeit her, doch dank des Vervollständigen des Reiseberichts ist die Erinnerung immer noch da. Vor 2 Wochen habe ich mich dann auch endlich daran gemacht, die schönsten Bilder für ein umfangreiches Fotobuch auszuwählen. Bei über 1700 Bildern fällt die Auswahl echt nicht leicht und ich war eine ganze Weile beschäftigt.
Auch sonst waren die letzten Wochen sehr ereignisreich und ich konnte mich nicht über Langeweile beklagen. Die wichtigsten News zu erst: ich habe eine Wohnung gefunden und werde in näherer Zukunft umziehen. Die Wohnung ist ideal gelegen, sowohl die Autobahn als auch die U-Bahn sind in der Nähe, so dass ich schneller auf der Arbeit sein werde. Auch ein Supermarkt, Bäcker, Restaurants, Apotheke und was man sonst noch so zum Leben braucht sind zu Fuß erreichbar. In der Wohnung wurde gerade erst neues Laminat verlegt, die Fenster sind sehr groß, so dass alle Räume sehr schön hell sind und ich habe sogar einen kleinen Balkon. Nun bin ich schon fleißig auf der Suche nach Möbeln, ich habe das Gefühl, ich kenne die Möbelgeschäfte der Umgebung bald besser als all die Verkäufer. Eine Schrankwand fürs Wohnzimmer habe ich schon gefunden, das Schlafzimmer ist ebenfalls fast komplett. Was jetzt noch fehlt sind ein Sofa und eine Essecke fürs Wohnzimmer und alle Badezimmermöbel. Eine Waschmaschine brauche ich auch noch und natürlich all den Krimskrams wie Gardinen, Teppiche, Lampen, Kaffemaschine und und und. Zum Glück weiss ich mittlerweile so ungefähr, was ich überhaupt will (bzw. was ich auf gar keinen Fall haben will) und es sind auch noch etliche Möbelhäuser übrig, die ich noch nicht besucht habe ;-)
Zudem habe ich mich entschlossen, nebenher ein Fernstudium anzufangen und im besten Fall meinen Bachelor in Wirtschaftswissenschaften zu machen. Am nächsten Freitag ist die erste Klausur und ich bin seit Wochen am Lernen dafür. Ich muss sagen, der Stoff ist echt umfangreich und anspruchsvoll, geschenkt wird einem an der Fernuni nichts. Ich werde es trotzdem probieren, das Studium durchzuziehen, denn es macht mir auch Spaß mich mit dem Stoff zu beschäftigen und mal wieder mein Hirn anzustrengen ;-) Die Skripte fürs nächste Semester sind gestern schon mit der Post gekommen, so dass es nach der Klausur dann gleich mit externem Rechnungswesen und Mathe und Statistik weiter gehen kann.
Beim Tanzen geht es auch immer munter weiter. Im Oktober haben wir fast jedes Wochenende ein Einzelturnier (wenn denn alle stattfinden) und am letzten Oktoberwochenende steht schon das Trainingslager von der Formation an. Das neue Kleid ist mittlerweile auch komplett, ich muss mir nur noch was einfallen lassen, wie ich den Schmuck so befestige, dass ich nicht die Hälfte während des Turniers verliere...
Zum Lesen hatte ich in den letzten Wochen nur wenig Zeit, ich hatte oft Frühdienst und bin deswegen nicht so viel mit der Bahn gefahren. Ein paar Bücher habe ich dennoch geschafft. Recht kurzweilig war "Der Maler Gottes" von Ines Thorn. Erst im Nachhinein habe ich festgestellt, dass ich schon andere Bücher von ihr gelesen habe. Es geht um den jungen Maler Matthias Grünewald, der von dem Gedanken besessen, ein Werk zu schaffen, das Gott und seiner Schöpfung gerecht wird. Ein Großteil des Buches handelt von Kunst und Farben sowie von Grünwalds Selbstzweifeln, Depressionen und seinen Dialogen mit Gott. Alles in allem war es ganz interessant und ich habe mir sogar einige Werke Grünwalds angeschaut :-)
Ganz anders war "Die Patin" von Carrie Adams. Tessa King ist die perfekte Patin, die sich rührend um all ihre lieben Patenkinder kümmert und dabei von Katastrophe zu Notlage schlittert. Ich habe viel gelacht und das Buch in windeseile durchgelesen.
Ebenfalls gut gefallen hat mir "Für immer vielleicht" von Cecilia Ahern. Mittlerweile habe ich schon fast alle Bücher von der Irin gelesen, ich mag einfach ihren Stil, ihre Geschichten sind immer etwas besonderes und mit viel Herz erzählt.
Für "Die Tore der Welt" von Ken Follett habe ich mehrere Monate gebraucht. Kein Wunder bei fast 1400 Seiten, aber wenn ich ehrlich bin, hat es auch ganz schön gedauert, bis ich so richtig in die Handlung gefunden habe. Es sind einfach so viele Namen und so viele Nebenhandlungen, dass es schwer ist den Einstieg zu finden. Nach den ersten 200 Seiten wurde es dann aber besser und ich habe quasi jede Seite verschlungen. Im Gegensatz zum ersten Teil gab es weniger langatmige Erklärungen zur Architektur, die Handlung an sich ist aber insgesamt nicht so spannend wie "Die Säulen der Erde". Knapp zusammenfassen lässt sich das Buch mehr oder weniger in "es tauchen Probleme auf, sie werden gelöst. Das nächste Problem". Dennoch hat es mir ganz gut gefallen und ich habe dem Ende entgegengefiebert. ;-)
Ein Buch, das ich nicht zu Ende gelesen habe ist "Arlington Park" von Rachel Cusk. Ich hatte schon öfters von dem Buch gehört, deswegen habe ich zugeschlagen, als es bei Weltbild auf dem Wühltisch lag. Es geht um unglückliche reiche Frauen der Mittelklasse, die mit dem selbstgewählten Schicksal hadern und ihre Männer dafür verantwortlich machen. Die Stimmung des Buches ist sehr düster, es regnet die ganze Zeit, die Frauen sind nur am Jammern und Klagen und ich bin selbst beim Lesen ganz depressiv geworden....
Im Moment bin ich auf den letzten Seiten von "Straße ins Glück" von Maeve Binchy, einer weiteren irischen Autorin. Das Buch besteht aus vielen Kurzgeschichten, deren Hauptfiguren alle zur Quelle der heiligen Anna in einem verschlafenen Örtchen in Irland pilgern. Die einzelnen Geschichten sind sehr unterschiedlich, manche traurig, manche tiefromantisch, andere lustig oder albern, sogar eine Mörderin erzählt von ihren Taten. Ich dachte eigentlich (vor allem wegen des Einbands), dass das ein Kitschroman ist, bin aber eindeutig positiv überrascht :-)
Auch sonst waren die letzten Wochen sehr ereignisreich und ich konnte mich nicht über Langeweile beklagen. Die wichtigsten News zu erst: ich habe eine Wohnung gefunden und werde in näherer Zukunft umziehen. Die Wohnung ist ideal gelegen, sowohl die Autobahn als auch die U-Bahn sind in der Nähe, so dass ich schneller auf der Arbeit sein werde. Auch ein Supermarkt, Bäcker, Restaurants, Apotheke und was man sonst noch so zum Leben braucht sind zu Fuß erreichbar. In der Wohnung wurde gerade erst neues Laminat verlegt, die Fenster sind sehr groß, so dass alle Räume sehr schön hell sind und ich habe sogar einen kleinen Balkon. Nun bin ich schon fleißig auf der Suche nach Möbeln, ich habe das Gefühl, ich kenne die Möbelgeschäfte der Umgebung bald besser als all die Verkäufer. Eine Schrankwand fürs Wohnzimmer habe ich schon gefunden, das Schlafzimmer ist ebenfalls fast komplett. Was jetzt noch fehlt sind ein Sofa und eine Essecke fürs Wohnzimmer und alle Badezimmermöbel. Eine Waschmaschine brauche ich auch noch und natürlich all den Krimskrams wie Gardinen, Teppiche, Lampen, Kaffemaschine und und und. Zum Glück weiss ich mittlerweile so ungefähr, was ich überhaupt will (bzw. was ich auf gar keinen Fall haben will) und es sind auch noch etliche Möbelhäuser übrig, die ich noch nicht besucht habe ;-)
Zudem habe ich mich entschlossen, nebenher ein Fernstudium anzufangen und im besten Fall meinen Bachelor in Wirtschaftswissenschaften zu machen. Am nächsten Freitag ist die erste Klausur und ich bin seit Wochen am Lernen dafür. Ich muss sagen, der Stoff ist echt umfangreich und anspruchsvoll, geschenkt wird einem an der Fernuni nichts. Ich werde es trotzdem probieren, das Studium durchzuziehen, denn es macht mir auch Spaß mich mit dem Stoff zu beschäftigen und mal wieder mein Hirn anzustrengen ;-) Die Skripte fürs nächste Semester sind gestern schon mit der Post gekommen, so dass es nach der Klausur dann gleich mit externem Rechnungswesen und Mathe und Statistik weiter gehen kann.
Beim Tanzen geht es auch immer munter weiter. Im Oktober haben wir fast jedes Wochenende ein Einzelturnier (wenn denn alle stattfinden) und am letzten Oktoberwochenende steht schon das Trainingslager von der Formation an. Das neue Kleid ist mittlerweile auch komplett, ich muss mir nur noch was einfallen lassen, wie ich den Schmuck so befestige, dass ich nicht die Hälfte während des Turniers verliere...
Zum Lesen hatte ich in den letzten Wochen nur wenig Zeit, ich hatte oft Frühdienst und bin deswegen nicht so viel mit der Bahn gefahren. Ein paar Bücher habe ich dennoch geschafft. Recht kurzweilig war "Der Maler Gottes" von Ines Thorn. Erst im Nachhinein habe ich festgestellt, dass ich schon andere Bücher von ihr gelesen habe. Es geht um den jungen Maler Matthias Grünewald, der von dem Gedanken besessen, ein Werk zu schaffen, das Gott und seiner Schöpfung gerecht wird. Ein Großteil des Buches handelt von Kunst und Farben sowie von Grünwalds Selbstzweifeln, Depressionen und seinen Dialogen mit Gott. Alles in allem war es ganz interessant und ich habe mir sogar einige Werke Grünwalds angeschaut :-)
Ganz anders war "Die Patin" von Carrie Adams. Tessa King ist die perfekte Patin, die sich rührend um all ihre lieben Patenkinder kümmert und dabei von Katastrophe zu Notlage schlittert. Ich habe viel gelacht und das Buch in windeseile durchgelesen.
Ebenfalls gut gefallen hat mir "Für immer vielleicht" von Cecilia Ahern. Mittlerweile habe ich schon fast alle Bücher von der Irin gelesen, ich mag einfach ihren Stil, ihre Geschichten sind immer etwas besonderes und mit viel Herz erzählt.
Für "Die Tore der Welt" von Ken Follett habe ich mehrere Monate gebraucht. Kein Wunder bei fast 1400 Seiten, aber wenn ich ehrlich bin, hat es auch ganz schön gedauert, bis ich so richtig in die Handlung gefunden habe. Es sind einfach so viele Namen und so viele Nebenhandlungen, dass es schwer ist den Einstieg zu finden. Nach den ersten 200 Seiten wurde es dann aber besser und ich habe quasi jede Seite verschlungen. Im Gegensatz zum ersten Teil gab es weniger langatmige Erklärungen zur Architektur, die Handlung an sich ist aber insgesamt nicht so spannend wie "Die Säulen der Erde". Knapp zusammenfassen lässt sich das Buch mehr oder weniger in "es tauchen Probleme auf, sie werden gelöst. Das nächste Problem". Dennoch hat es mir ganz gut gefallen und ich habe dem Ende entgegengefiebert. ;-)
Ein Buch, das ich nicht zu Ende gelesen habe ist "Arlington Park" von Rachel Cusk. Ich hatte schon öfters von dem Buch gehört, deswegen habe ich zugeschlagen, als es bei Weltbild auf dem Wühltisch lag. Es geht um unglückliche reiche Frauen der Mittelklasse, die mit dem selbstgewählten Schicksal hadern und ihre Männer dafür verantwortlich machen. Die Stimmung des Buches ist sehr düster, es regnet die ganze Zeit, die Frauen sind nur am Jammern und Klagen und ich bin selbst beim Lesen ganz depressiv geworden....
Im Moment bin ich auf den letzten Seiten von "Straße ins Glück" von Maeve Binchy, einer weiteren irischen Autorin. Das Buch besteht aus vielen Kurzgeschichten, deren Hauptfiguren alle zur Quelle der heiligen Anna in einem verschlafenen Örtchen in Irland pilgern. Die einzelnen Geschichten sind sehr unterschiedlich, manche traurig, manche tiefromantisch, andere lustig oder albern, sogar eine Mörderin erzählt von ihren Taten. Ich dachte eigentlich (vor allem wegen des Einbands), dass das ein Kitschroman ist, bin aber eindeutig positiv überrascht :-)
Dienstag, 6. April 2010
Berlin
Ich bin wieder zurück aus Berlin. Ich kann es gar nicht glauben, dass wir nur vier Tage dort waren. Wir haben so viel unternommen... Freitag in aller Frühe ging es mit dem Zug los, die Fahrt war sehr angenehm und stressfrei, kurz nach 12 Uhr kamen wir schon in Spandau an. Unser Hotel war nur 100 m vom Bahnhof entfernt, direkt in einem Shoppingcenter :-) Da dieses wegen Karfreitag geschlossen hatte, sind wir nach dem Check in direkt in die Stadt gefahren. Das Wetter war einfach perfekt, strahlend blauer Himmel, Sonnenschein und die Temperaturen sind immer weiter geklettert. Nachdem wir uns bei Mövenpick gestärkt hatten, sind wir in den Zoo gegangen. Es war zwar recht voll, aber die Tiere konnte man natürlich trotzdem alle prima sehen. Jetzt kann ich auch endlich sagen, dass ich bei Knut war ;-) Die Eisbären waren einfach zu trollig. Sie schienen die Aufmerksamkeit der Zuschauer richtig zu genießen. Sie stupsten sich gegenseitig ins Wasser, kämpften ein bisschen mit einander, während sich ein dritter auf einem Felsen in Pose geworfen hat. Leider hat im Zoo meine Kamera ihren Geist aufgegeben, auf einmal hatte ich nur noch einen schwarzen Bildschirm und "E18" daraufgeschrieben. Wie ich jetzt weiss, ist das berüchtigte "Canon E18 Fehler", der früher oder später wohl bei jeder Canon auftritt... Meine geliebte Kamera, ich bin echt ganz traurig und weiss noch nicht so genau, was ich nun machen soll....
Nun ja, nach dem Besuch im Zoo sind wir weiter zum Potsdamer Platz gefahren. Wir hatten uns überlegt, dort essen zu gehen und anschließend noch Alice im 3D Kino anzuschauen. Ein sehr guter Plan ;-) Vapiano war leider total überfüllt, aber in einem ShoppingCenter haben wir ein American Diner gefunden. War zwar schweineteuer und sehr fettig, aber sehr lecker :-) Nach 45 Minuten Werbung hat Alice dann auch endlich angefangen. Ich fand den Film großartig, ich liebe Johnny Depp, ich liebe Helena Bonham Carter und ich liebe auch Tim Burton. Klar, man hätte noch viel mehr aus der Story machen können und ja, der Kampf mit dem Drachen war total überflüssig. Aber alles in allem wars super und ein gelungener Abschluss für den Tag.
Samstag sind wir dann relativ früh aufgestanden und direkt nach dem Frühstück in die Spandauer Arkaden zum Shoppen gestürzt :-D Ich hab ein tolles Kleid bei H&M gefunden und in einem kleinen Bastelladen gab es ganz tolles Scrapbooking Papier und Rubons, da musste ich einfach zu greifen ;-) Zum Glück war das Hotel ja direkt am ShoppingCenter, so dass wir die Tüten gleich abliefern konnten. Bis Mittags hatten wir alle Geschäfte abgeklappert und sind wieder in die Innenstadt gefahren. An der Gedächtniskirche haben wir ganz zufällig Michelle, Stefan und seine Eltern getroffen und uns gleich für den Abend verabredet. So klein ist die Welt... Nachdem wir auch das KaDeWe und die übrigen Geschäfte abgeklappert hatten, sind wir weiter in die Friedrichsstraße gefahren. Im ZDF Café haben wir uns mit einem riesigen Stück Streuselkuchen und Kaffe gestärkt und sind dank einer leicht verwirrten Frau sogar noch zu einem Gläschen Sekt gekommen :-D Von dort sind wir durchs Brandenburger Tor bis zur Siegessäule gelaufen und dann noch mal weiter bis zu unserer alten Wohnung in Charlottenburg. Sieht aus wie früher, aber doch etwas sauberer, ordentlicher und die meisten Baustellen sind auch endlich beseitigt.
Am Hotel angekommen musste ich auch schon gleich weiter, denn wir wollten noch nach Siemensstadt um fürs Turnier am Sonntag einzuchecken. Wir haben mal wieder das schlechteste Timing gewählt, vor uns war eine lange Schlange, nach uns kam keiner mehr....
Na ja, um 21 Uhr konnten wir dann auch endlich was essen gehen, im Restaurant um die Ecke waren die Portionen zwar riesig, aber so richtig lecker wars doch nicht...
Sonntag stand dann das erste Turnier an. So richtig gut ist es nicht gelaufen, es hat zu lange gedauert, bis wir richtig wach waren... Für die nächste Runde hat es leider nicht gereicht, die 20 Punkte hatten wir aber locker geschafft und somit auch unser Ziel erreicht. Mit insgesamt 5 Stunden Training in den letzten 3 Monaten wäre alles andere eigentlich auch unverschämt gewesen ;-)
Nach dem Duschen und einem kleinen Mittagsschläfchen sind wir wieder losgezogen. Ganz spontan haben wir noch Tickets für die Show vom Friedrichstadtpalast geholt. Da wir noch 3 Stunden Zeit hatten, waren wir noch kurz auf dem Flohmarkt auf der Straße des 17. Juni und anschließend lecker Indisch essen. Diese Vorspeise war so lecker, ein Topf davon hätte eigentlich schon gereicht ;-)
Dann ging es endlich in den Friedrichstadtpalast, zu "Qi - Eine Palast-Phantasie". Unsere Plätze waren ganz nah an der Bühne, perfekte Sicht also. Ich konnte mir ja ehrlich gesagt unter einer "Revue" nicht so wirklich was vorstellen, aber ich muss sagen, es war einfach fantastisch! Es war für jeden Geschmack was dabei - super Sänger, mega durchtrainierte Tänzer, Eisläufer, Akrobaten, ein bisschen Comedy, sehr sexy Show im/um/am Wasser, perfekte Technik und sehr fantasievolle Kostüme. Ich fands einfach nur gut und würde es mir jederzeit wieder anschauen! Gleich zu Beginn hat Katja Berg "You Raise Me Up" gesungen, eines meiner absoluten Lieblingslieder, dazu haben zwei Eisläufer getanzt. Bei Youtube habe ich ein Video dazu gefunden, allerdings ist die Choreo mittlerweile ganz anders - und noch viel besser. Aber auch so eine absolute Gänsehautnummer...
Am Montag war dann noch das zweite Turnier zu tanzen. Es ist viel besser gelaufen als am Vortag, fast hätte es für die nächste Runde gereicht. Im nächsten Jahr dann ;-) Nachdem alle geduscht waren, sind wir bei Maredo eingefallen und haben Tellerweise Fleisch in uns reingeschoben - ja, tanzen macht nun mal hungrig... Anschließend mussten wir noch 2 Stunden totschlagen, bevor es endlich mit dem Zug in Richtung Heimat ging. Natürlich waren auf der Rückfahrt fast alle Züge verspätet und ich war heute auf der Arbeit noch seeeehr müde... ;-)
Nun ja, nach dem Besuch im Zoo sind wir weiter zum Potsdamer Platz gefahren. Wir hatten uns überlegt, dort essen zu gehen und anschließend noch Alice im 3D Kino anzuschauen. Ein sehr guter Plan ;-) Vapiano war leider total überfüllt, aber in einem ShoppingCenter haben wir ein American Diner gefunden. War zwar schweineteuer und sehr fettig, aber sehr lecker :-) Nach 45 Minuten Werbung hat Alice dann auch endlich angefangen. Ich fand den Film großartig, ich liebe Johnny Depp, ich liebe Helena Bonham Carter und ich liebe auch Tim Burton. Klar, man hätte noch viel mehr aus der Story machen können und ja, der Kampf mit dem Drachen war total überflüssig. Aber alles in allem wars super und ein gelungener Abschluss für den Tag.
Samstag sind wir dann relativ früh aufgestanden und direkt nach dem Frühstück in die Spandauer Arkaden zum Shoppen gestürzt :-D Ich hab ein tolles Kleid bei H&M gefunden und in einem kleinen Bastelladen gab es ganz tolles Scrapbooking Papier und Rubons, da musste ich einfach zu greifen ;-) Zum Glück war das Hotel ja direkt am ShoppingCenter, so dass wir die Tüten gleich abliefern konnten. Bis Mittags hatten wir alle Geschäfte abgeklappert und sind wieder in die Innenstadt gefahren. An der Gedächtniskirche haben wir ganz zufällig Michelle, Stefan und seine Eltern getroffen und uns gleich für den Abend verabredet. So klein ist die Welt... Nachdem wir auch das KaDeWe und die übrigen Geschäfte abgeklappert hatten, sind wir weiter in die Friedrichsstraße gefahren. Im ZDF Café haben wir uns mit einem riesigen Stück Streuselkuchen und Kaffe gestärkt und sind dank einer leicht verwirrten Frau sogar noch zu einem Gläschen Sekt gekommen :-D Von dort sind wir durchs Brandenburger Tor bis zur Siegessäule gelaufen und dann noch mal weiter bis zu unserer alten Wohnung in Charlottenburg. Sieht aus wie früher, aber doch etwas sauberer, ordentlicher und die meisten Baustellen sind auch endlich beseitigt.
Am Hotel angekommen musste ich auch schon gleich weiter, denn wir wollten noch nach Siemensstadt um fürs Turnier am Sonntag einzuchecken. Wir haben mal wieder das schlechteste Timing gewählt, vor uns war eine lange Schlange, nach uns kam keiner mehr....
Na ja, um 21 Uhr konnten wir dann auch endlich was essen gehen, im Restaurant um die Ecke waren die Portionen zwar riesig, aber so richtig lecker wars doch nicht...
Sonntag stand dann das erste Turnier an. So richtig gut ist es nicht gelaufen, es hat zu lange gedauert, bis wir richtig wach waren... Für die nächste Runde hat es leider nicht gereicht, die 20 Punkte hatten wir aber locker geschafft und somit auch unser Ziel erreicht. Mit insgesamt 5 Stunden Training in den letzten 3 Monaten wäre alles andere eigentlich auch unverschämt gewesen ;-)
Nach dem Duschen und einem kleinen Mittagsschläfchen sind wir wieder losgezogen. Ganz spontan haben wir noch Tickets für die Show vom Friedrichstadtpalast geholt. Da wir noch 3 Stunden Zeit hatten, waren wir noch kurz auf dem Flohmarkt auf der Straße des 17. Juni und anschließend lecker Indisch essen. Diese Vorspeise war so lecker, ein Topf davon hätte eigentlich schon gereicht ;-)
Dann ging es endlich in den Friedrichstadtpalast, zu "Qi - Eine Palast-Phantasie". Unsere Plätze waren ganz nah an der Bühne, perfekte Sicht also. Ich konnte mir ja ehrlich gesagt unter einer "Revue" nicht so wirklich was vorstellen, aber ich muss sagen, es war einfach fantastisch! Es war für jeden Geschmack was dabei - super Sänger, mega durchtrainierte Tänzer, Eisläufer, Akrobaten, ein bisschen Comedy, sehr sexy Show im/um/am Wasser, perfekte Technik und sehr fantasievolle Kostüme. Ich fands einfach nur gut und würde es mir jederzeit wieder anschauen! Gleich zu Beginn hat Katja Berg "You Raise Me Up" gesungen, eines meiner absoluten Lieblingslieder, dazu haben zwei Eisläufer getanzt. Bei Youtube habe ich ein Video dazu gefunden, allerdings ist die Choreo mittlerweile ganz anders - und noch viel besser. Aber auch so eine absolute Gänsehautnummer...
Am Montag war dann noch das zweite Turnier zu tanzen. Es ist viel besser gelaufen als am Vortag, fast hätte es für die nächste Runde gereicht. Im nächsten Jahr dann ;-) Nachdem alle geduscht waren, sind wir bei Maredo eingefallen und haben Tellerweise Fleisch in uns reingeschoben - ja, tanzen macht nun mal hungrig... Anschließend mussten wir noch 2 Stunden totschlagen, bevor es endlich mit dem Zug in Richtung Heimat ging. Natürlich waren auf der Rückfahrt fast alle Züge verspätet und ich war heute auf der Arbeit noch seeeehr müde... ;-)
Freitag, 12. März 2010
Immer noch Winter
"Heute ist Freitag, der XXX. März 2010. Zur Abwechslung ist es heute mal nicht kalt, sondern nasskalt und es schneit." sprach der Radiomensch heute um 5:23 Uhr. Was ein Scherzkeks! Da es aber nicht für immer so kalt bleiben kann (hoffe ich zumindest), war ich am Mittwoch im Schuhgeschäft meines Vertrauens. Dort gab es dann auch tatsächlich jede Menge Sommerschuhe, Ballerinas, Sandalen und hochhackige Pumps. Als ob es in Deutschland im Frühjahr nie regnen würde! Oder gehen die Schuhfabrikanten davon aus, dass alle Frauen direkt vom Auto in der Tiefgarage an den Arbeitsplatz getragen werden?!?! Fand ich jetzt mal grade doof... Aber ich konnte natürlich nicht mit leeren Taschen nach Hause fahren, zwei Paar Schuhe und eine kleine Handtasche mussten unbedingt mit:
Heute habe ich einen ersten Schritt in die neue, ungewohnte Selbstständigkeit gewagt und mir eine Wohnung angeschaut. Sie hat mir, wider Erwarten, sogar sehr gut gefallen. Schöne neue Einbauküche, Bad mit Wanne und zwei Zimmer mit Parkettfußboden. Blick auf den Taunus und das Schloss und nur wenige Minuten bis in die Innenstadt. Leider gibt es aber so gut wie gar keine Parkplätze in der Gegend, außerdem hat schon jemand zu 90% zu gesagt. Na ja, morgen schau ich mir noch 2 Wohnungen an, vielleicht gefallen die mir ja noch besser. Außerdem habe ich es ja nicht eilig, muss nicht die erstbeste nehmen.
Am Sonntag steht schon das letzte Ligaturnier mit der Formation an. Die Saison ist so schnell vergangen, das erste Turnier ist gerade mal 7 Wochen her. Es ist ein super Gefühl, endlich mal eine Saison als Sieger abzuschließen! Ich freu mich schon riesig auf das Relegationsturnier im Mai ;-) Zudem wollen wir jetzt endlich mal wieder mit dem Einzel anfangen (nach 3 Monaten Zwangspause...). Ostern fahren wir wieder nach Berlin zum Blauen Band der Spree, da wollen wir ungern Letzter werden...
Mittwoch, 24. Februar 2010
Krank :-(
Die Wochen flitzen mal wieder vorbei. Es gibt so vieles über das ich nicht geschrieben habe. Die Weihnachtszeit ist natürlich schon wieder lange her. Von den im letzten Post noch vorgeschwärmten Weihnachtsmarktbesuchen gab es nicht sehr viele in diesem bzw. im letzten Jahr. Einmal war ich in Frankfurt, wir haben eine Runde Feuerzangenbowle und herrliche Ofenkartoffeln genossen, um die Stände anzuschauen war es aber viel zu warm und viel voll. Auch in unserem Dörfchen hier haben wir den Glühwein eher benötigt um uns von den regennassen Füßen abzulenken. Und dann kam er -der Jahrhundertwinter und auf einmal war es allen zu kalt, auf den Weihnachtsmarkt zu gehen. Was sind denn schon -17 Grad?? Ist doch nur im Schatten... So viel Schnee hatten wir definitiv noch nie hier und ich bin froh, dass ich die ganzen unumgänglichen Auto- und Busfahrten heil überstanden habe! So langsam wird es etwas frühlingshafter, man hört die ersten Vöglein draußen und auch die Schneeglöckchen kommen endlich zum Vorschein. Wenns dann nächste Woche auch noch Sonnenschein gibt, ist alles perfekt.
Zumindest von Außen. Oberflächlich. Innen muss erst alles wieder heil werden... Aber das wird. Mit der Zeit.
Jetzt bin ich krank. Schon seit fast 2 Wochen. Erst eine wunderschöne Magen-Darm-Grippe, dann Schnupfen, jetzt Bronchitis. Und ich fühle mich einfach nur noch schlapp und kaputt.
Es gibt aber auch schöne Dinge. Im neuen Job läuft es gut, die Kollegen sind alle sehr nett und die Aufgaben interessant. Auch die Anfahrt ist, zumindest wenn nicht gerade an der U-Bahn-Strecke gebaut wird, ganz gut, mit dem Auto brauche ich sogar nur 20 Minuten. Selbst das Kantinenessen ist besser als vorher ;-)
Und auch beim Tanzen läuft es super. Nachdem wir das erste Turnier nach einer etwas unglücklichen Wertung mit dem 2. Platz abgeschlossen haben, konnten wir 2 Turniersiege einfahren. Das Heimturnier haben wir sogar ganz klar mit der Traumwertung 1-1-1-1-1 gewonnen. Ich mächtig stolz auf uns, auf die Leistung und vor allem auf uns als Team. Es war mit Abstand die beste Entscheidung, in dieses Team zu wechseln! Jetzt stehen noch 2 Ligaturniere an, sowie der Bärenherzpokal in Hofheim. Und als Krönung der Saison winkt dann Ende Mai das Relegationsturnier in Lüdenscheid um gegen die Mannschaften aus dem Westen und Norden um den Aufstieg in die 2. Bundesliga zu tanzen. So werden Träume auch mal wahr...
Zumindest von Außen. Oberflächlich. Innen muss erst alles wieder heil werden... Aber das wird. Mit der Zeit.
Jetzt bin ich krank. Schon seit fast 2 Wochen. Erst eine wunderschöne Magen-Darm-Grippe, dann Schnupfen, jetzt Bronchitis. Und ich fühle mich einfach nur noch schlapp und kaputt.
Es gibt aber auch schöne Dinge. Im neuen Job läuft es gut, die Kollegen sind alle sehr nett und die Aufgaben interessant. Auch die Anfahrt ist, zumindest wenn nicht gerade an der U-Bahn-Strecke gebaut wird, ganz gut, mit dem Auto brauche ich sogar nur 20 Minuten. Selbst das Kantinenessen ist besser als vorher ;-)
Und auch beim Tanzen läuft es super. Nachdem wir das erste Turnier nach einer etwas unglücklichen Wertung mit dem 2. Platz abgeschlossen haben, konnten wir 2 Turniersiege einfahren. Das Heimturnier haben wir sogar ganz klar mit der Traumwertung 1-1-1-1-1 gewonnen. Ich mächtig stolz auf uns, auf die Leistung und vor allem auf uns als Team. Es war mit Abstand die beste Entscheidung, in dieses Team zu wechseln! Jetzt stehen noch 2 Ligaturniere an, sowie der Bärenherzpokal in Hofheim. Und als Krönung der Saison winkt dann Ende Mai das Relegationsturnier in Lüdenscheid um gegen die Mannschaften aus dem Westen und Norden um den Aufstieg in die 2. Bundesliga zu tanzen. So werden Träume auch mal wahr...
Donnerstag, 9. Juli 2009
Eh oui, c'est ça la vie
Die Wochen plätschern dahin. Obwohl ich eigentlich nichts zu tun habe, vergeht eine Woche nach der anderen. Gerade eben habe ich den Amelie Soundtrack wieder für mich entdeckt, die Musik ist so schön, ein bisschen traurig, ein bisschen romantisch, ein bisschen nachdenklich, aber doch irgendwie total fröhlich, anregend und beruhigend zu gleich. Warum habe ich das so lange nicht mehr gehört?!? Auch den Film habe ich schon ewig nicht mehr gesehen...
Vor zwei Wochen hatte ich Geburtstag, schon wieder ein Jahr älter ;-) Dabei fühle ich mich gar nicht viel älter, erwachsener, weiser und schon gar nicht so, wie man es sich vorstellt, dass man sich fühlt, wenn man 26. wird. Sollte ich nicht wahnsinnig vernünftig, verantwortungsbewusst, und wer weiss was noch, sein?? Bin ich nicht. PUNKT. Wir haben ein bisschen reingefeiert, schön gemütlich im kleinen Kreis und dank ausführlichem Gewitter am Nachmittag statt am Abend auch im Garten, statt im Keller. Es war echt ein schöner Abend. Sonntagabend ist dann endlich auch irgendwann die Family aufgetaucht und wir haben es uns noch mal gut gehen lassen. Das schönste Geschenk? Eine freudestrahlende Juliana, die mir ein "Viel Glück zum Geburtstag" entgegenschmettert :-) Ansonsten bin ich wieder ausreichend mit Lesestoff versorgt (alle vier Bänder von Lycidas von Christopher Marzi, plus Krimi und ein neuer Isau!), kann zwei neue Nintendo-Spiele spielen, habe wunderschöne Deko für die nächsten Fotoalben (die Bilder sind schon bestellt), darf demnächst zur Kosmetikerin zum Schminkabend und darf jede Menge neuen Schmuck und einen Glitzer-Schlüsselanhänger mein Eigen nennen. Und den Paul darf man nicht vergessen, er hat sehr zu meiner Erheiterung beigetragen und tut es weiterhin :-D
Ansonsten ist leider noch kein neuer Job in Aussicht. Tough times... Ich versuche mir nicht die Laune verderben zu lassen und die Zeit zumindest ein bisschen zu genießen. Immerhin kann ich schlafen, ausgehen, rumgammeln, trainieren, Computer spielen, Malen, lesen etc. etc. etc. so viel und so lange wie ich will....
Mein größter Lichtblick in all dieser Zeit ist, dass ich endlich endlich den Verein gewechselt habe und nun in Usingen tanze! Ich kann es einfach nicht glauben, dass wir erst vor zwei Wochen mit dem Training angefangen haben. Die Truppe ist super nett, das Training macht riesig viel Spaß, kurz um, es könnte einfach nicht besser sein. Selbst die Choreo gefällt mir mittlerweile richtig gut und ist gut zu tanzen. Ich freu mich auf die nächsten Trainingseinheiten, Wochen, Monate mit der Formation! :-D
Zu guter Letzt mein Update zu den gelesenen Büchern. Als Letztes habe ich "Er küsst mich, er küsst mich nicht" von Jessica Adams gelesen. Nun ja, ich musste mich ganz schon durchkämpfen. Es geht um eine junge Frau, für die alles schief läuft, Pech mit den Männern, verliert ihren Job, Eltern geschieden, komischer Freundeskreis. Übers Internet findet sie ihren Seelenverwandten, der sich - suprise, surprise - als ihr Nachbar entpuppt, der unsterblich in sie verliebt ist, natürlich läuft aber wieder alles schief... Der Klappentext war besser als das ganze Buch. Fand es weder lustig, noch spannend, alles vorhersehbar, unsympathische Hauptfigur, zudem muss man wohl aus Australien sein um alle diese Gegenstände, Personen, Orte und Andeutungen zu kennen... Werde ich sicherlich nicht nochmal lesen. Ach ja, wieder so ein Buch was anscheinend wortwörtlich übersetzt wurde. Jeder 3. Satz lautet "Ich meine, wirklich.", wer spricht denn bitte schön so?!?!
Viel besser war da "Veronika beschliesst zu Sterben" von Paulo Coelho. Wie alle Bücher von ihm war es sehr gut geschrieben, traurig-tragische Geschichte mit schönem Happy End aus der man sicherlich viel mitnehmen kann. Veronika lernt erst die Schönheit des Lebens kennen, als ihr Tod unvermeidlich erscheint und fängt an sich selbst zu verwirklichen. "Verrückt ist, wer in seiner eigenen Welt lebt" oder sind doch am Ende doch die Verrückten die einzig Normalen?!?
Außerdem habe ich noch "Nirgendwo in Afrika" von Stefanie Zweig gelesen. Den Film habe ich vor Jahren im Kino gesehen und die Geschichte ist einfach zu rührend. Ehrlich gesagt fand ich hier den Film sogar besser, als das Buch. Ich war einfach noch nie in Afrika, so dass ich mir viele Beschreibungen der Orte, der Menschen, der Sprache, des Lichteinfalls etc. beim Lesen nicht so gut vorstellen kann. Dennoch hat mir auch das Buch sehr gut gefallen. Vielleicht finde ich ich ja irgendwo mal die Fortsetzung, die das Leben von Regina im Nachkriegs-Deutschland beschreibt. Ist definitiv nicht so bekannt wie der erste Teil...
Voll in seinen Bann gezogen hat mich -war es denn anders zu erwarten?? - "Bis(s) zum Morgengrauen". Wenn ich nicht noch so viele andere Bücher hätte, die gelesen werden wollen, würde ich mir ja sofort die anderen drei Bände kaufen...
Vor zwei Wochen hatte ich Geburtstag, schon wieder ein Jahr älter ;-) Dabei fühle ich mich gar nicht viel älter, erwachsener, weiser und schon gar nicht so, wie man es sich vorstellt, dass man sich fühlt, wenn man 26. wird. Sollte ich nicht wahnsinnig vernünftig, verantwortungsbewusst, und wer weiss was noch, sein?? Bin ich nicht. PUNKT. Wir haben ein bisschen reingefeiert, schön gemütlich im kleinen Kreis und dank ausführlichem Gewitter am Nachmittag statt am Abend auch im Garten, statt im Keller. Es war echt ein schöner Abend. Sonntagabend ist dann endlich auch irgendwann die Family aufgetaucht und wir haben es uns noch mal gut gehen lassen. Das schönste Geschenk? Eine freudestrahlende Juliana, die mir ein "Viel Glück zum Geburtstag" entgegenschmettert :-) Ansonsten bin ich wieder ausreichend mit Lesestoff versorgt (alle vier Bänder von Lycidas von Christopher Marzi, plus Krimi und ein neuer Isau!), kann zwei neue Nintendo-Spiele spielen, habe wunderschöne Deko für die nächsten Fotoalben (die Bilder sind schon bestellt), darf demnächst zur Kosmetikerin zum Schminkabend und darf jede Menge neuen Schmuck und einen Glitzer-Schlüsselanhänger mein Eigen nennen. Und den Paul darf man nicht vergessen, er hat sehr zu meiner Erheiterung beigetragen und tut es weiterhin :-D
Ansonsten ist leider noch kein neuer Job in Aussicht. Tough times... Ich versuche mir nicht die Laune verderben zu lassen und die Zeit zumindest ein bisschen zu genießen. Immerhin kann ich schlafen, ausgehen, rumgammeln, trainieren, Computer spielen, Malen, lesen etc. etc. etc. so viel und so lange wie ich will....
Mein größter Lichtblick in all dieser Zeit ist, dass ich endlich endlich den Verein gewechselt habe und nun in Usingen tanze! Ich kann es einfach nicht glauben, dass wir erst vor zwei Wochen mit dem Training angefangen haben. Die Truppe ist super nett, das Training macht riesig viel Spaß, kurz um, es könnte einfach nicht besser sein. Selbst die Choreo gefällt mir mittlerweile richtig gut und ist gut zu tanzen. Ich freu mich auf die nächsten Trainingseinheiten, Wochen, Monate mit der Formation! :-D
Zu guter Letzt mein Update zu den gelesenen Büchern. Als Letztes habe ich "Er küsst mich, er küsst mich nicht" von Jessica Adams gelesen. Nun ja, ich musste mich ganz schon durchkämpfen. Es geht um eine junge Frau, für die alles schief läuft, Pech mit den Männern, verliert ihren Job, Eltern geschieden, komischer Freundeskreis. Übers Internet findet sie ihren Seelenverwandten, der sich - suprise, surprise - als ihr Nachbar entpuppt, der unsterblich in sie verliebt ist, natürlich läuft aber wieder alles schief... Der Klappentext war besser als das ganze Buch. Fand es weder lustig, noch spannend, alles vorhersehbar, unsympathische Hauptfigur, zudem muss man wohl aus Australien sein um alle diese Gegenstände, Personen, Orte und Andeutungen zu kennen... Werde ich sicherlich nicht nochmal lesen. Ach ja, wieder so ein Buch was anscheinend wortwörtlich übersetzt wurde. Jeder 3. Satz lautet "Ich meine, wirklich.", wer spricht denn bitte schön so?!?!
Viel besser war da "Veronika beschliesst zu Sterben" von Paulo Coelho. Wie alle Bücher von ihm war es sehr gut geschrieben, traurig-tragische Geschichte mit schönem Happy End aus der man sicherlich viel mitnehmen kann. Veronika lernt erst die Schönheit des Lebens kennen, als ihr Tod unvermeidlich erscheint und fängt an sich selbst zu verwirklichen. "Verrückt ist, wer in seiner eigenen Welt lebt" oder sind doch am Ende doch die Verrückten die einzig Normalen?!?
Außerdem habe ich noch "Nirgendwo in Afrika" von Stefanie Zweig gelesen. Den Film habe ich vor Jahren im Kino gesehen und die Geschichte ist einfach zu rührend. Ehrlich gesagt fand ich hier den Film sogar besser, als das Buch. Ich war einfach noch nie in Afrika, so dass ich mir viele Beschreibungen der Orte, der Menschen, der Sprache, des Lichteinfalls etc. beim Lesen nicht so gut vorstellen kann. Dennoch hat mir auch das Buch sehr gut gefallen. Vielleicht finde ich ich ja irgendwo mal die Fortsetzung, die das Leben von Regina im Nachkriegs-Deutschland beschreibt. Ist definitiv nicht so bekannt wie der erste Teil...
Voll in seinen Bann gezogen hat mich -war es denn anders zu erwarten?? - "Bis(s) zum Morgengrauen". Wenn ich nicht noch so viele andere Bücher hätte, die gelesen werden wollen, würde ich mir ja sofort die anderen drei Bände kaufen...
Dienstag, 16. Juni 2009
Zeit der Veränderung
2009 ist definitiv ein seltsames Jahr. Sehr viel ist bereits passiert, in dieser ersten Jahreshälfte. Nicht alles war positiv, es war aber auch nicht alles schlecht. Es scheint Zeit zu sein für Veränderungen. Am Wochenende habe ich in der Zeitung gelesen, dass sich der Freundeskreis des Durchschnitts-Deutschen alle 7 Jahre komplett verändert. Vielleicht trifft das auch für andere Dinge zu?! Seit letzter Woche weiss ich, dass mein Arbeitsvertrag definitiv nicht verlängert wird. Nun bin ich fleißig am Bewerbungen schreiben und Gespräche führen. Ich möchte aber auch nicht ausschließen, dass ich doch noch mal ein Zweit-/Aufbaustudium mache. Für beide Varianten gibt es jede Menge Vor- und Nachteile. Ich werde nochmal die nächsten Wochen abwarten, bis ich eine endgültige Entscheidung treffe.
Was das Tanzen angeht, muss auch eine endgültige Entscheidung getroffen werden, obwohl diese eigentlich schon seit Wochen feststeht... Im Endeffekt wird es so sein wie immer, wochenlang fahren die Gedanken Karussell in meinem Kopf, ich überlege hin und her, wäge Argument ab und entscheide dann doch spontan aus dem Bauch heraus...
Ansonsten versuche ich im Moment meine freie Zeit zu genießen. Stefan und ich trainieren endlich wieder fürs Einzel. Ich bin sehr stolz auf mich, dass ich so geduldig war, aber so langsam muss es doch mal wieder vorwärts gehen. Das Training an sich läuft schon ganz gut, lediglich Drehungen und zu viel Springen machen mir noch zu schaffen. Aber das wird wieder werden und wir freuen uns schon auf das erste Turnier, das wir entweder Ende Juli oder Mitte August tanzen werden.
Was das Tanzen angeht, muss auch eine endgültige Entscheidung getroffen werden, obwohl diese eigentlich schon seit Wochen feststeht... Im Endeffekt wird es so sein wie immer, wochenlang fahren die Gedanken Karussell in meinem Kopf, ich überlege hin und her, wäge Argument ab und entscheide dann doch spontan aus dem Bauch heraus...
Ansonsten versuche ich im Moment meine freie Zeit zu genießen. Stefan und ich trainieren endlich wieder fürs Einzel. Ich bin sehr stolz auf mich, dass ich so geduldig war, aber so langsam muss es doch mal wieder vorwärts gehen. Das Training an sich läuft schon ganz gut, lediglich Drehungen und zu viel Springen machen mir noch zu schaffen. Aber das wird wieder werden und wir freuen uns schon auf das erste Turnier, das wir entweder Ende Juli oder Mitte August tanzen werden.
Mittwoch, 27. Mai 2009
Endlich wieder Tanzen
Ok, dem aktiven Tanzen kann ich mich immer noch nicht widmen (zumindest nicht dem Turniertanzen oder intensivem Training), aber es war toll, mal wieder ein Turnier anzuschauen. Jetzt wo ich drüber nachdenke, hatte ich vor 2 Wochen schon einmal das Vergnügen, mir gleich mehrere Turniere anzuschauen. Muttertag ist in Frankfurt jedes Jahr dem Tanzsport gewidmet. In der Eis- und in der Fabriktanzsporthalle tümmeln sich so viele Tänzer auf der Fläche wie sonst nirgends auf der Welt. Über 3300 Paare sind in 65 Turnieren an den Start gegangen. Die TSA Lahngold war dabei auch sehr erfolgreich (als Pressewartin durfte ich ausführlich berichten): Viermal Finale, siebenmal Semi-Finale und dreimal das Anschlußpaar an das Semi-Finale. Am Samstag war ich mit Patrick und Michelle da um sie bei ihrem ersten Turnier in der D-Latein zu unterstützen. Sie haben ihre Sache sehr gut gemacht und haben es bis zum Semi-Finale geschafft, zwei Kreuze mehr und sie wären im Finale gewesen! Am Sonntag haben wir uns auf die S-Latein konzentriert. Manche Paare haben uns sehr gut gefallen (Sergey und Viktoria Tatarenko, Gennady Bondarenko und Elena Zverevshikova oder Paul Rutkowski und Jana Ritter zum Beispiel), andere haben mir gar nicht gefallen. Und es gab so viel zu gucken, soooo viele tolle (oder verrückte, schreckliche, lustige, süße...) Kleider! So viel Schmuck! Den Erdbeerkuchen werde ich dort bestimmt nie wieder kaufen und auch die Pommes hätten roh besser geschmeckt, aber es war ein schönes Wochenende - auch wenn wir lieber auf der Fläche gestanden hätten :-(
So, ja, letzten Samstag stand dann die Relegation zur 2. Bundesliga der Formationen an. Zusammen mit Usingen sind wir nach Nürnberg gefahren. Schon die Hinfahrt (obwohl mitten in der Nacht) war sehr lustig und unterhaltsam. In Nürnberg selbst waren Steffi, Stefan und ich erst mal eine Runde shoppen, Pizza essen und noch eine Runde Sonnenbaden im Park. Um 16 Uhr ging das Turnier dann endlich los, aber bis zur Lateinvorrunde mussten wir uns noch eine weitere Stunde gedulden. Usingen musste als erstes auf die Fläche. Sie haben den stärksten Durchgang hingelegt, den ich je gesehen habe, schade, dass sie nicht ins Finale kamen :-( Ich hätte da andere Kandidaten für die letzte 2 Plätze gehabt.... Der Sieg ging für uns dann in Ordnung, obwohl wir eher Nienburg und Neuss auf den 2 Aufstiegsplätzen gesehen hätten. Da ich Nürnberg aber die ganze Saison über so toll fand, freue ich mich für sie, dass sie aufsteigen. Vielleicht rutscht Nienburg ja noch nach...
Sonst lebe ich getreu dem Motto "Alles ist wie immer…nur schlimmer", nur dass doch alles irgendwie lustig ist und ich bin mir sicher, wenn nicht alles immer ausgerechnet MIR passieren würde, würde ich mich noch mehr amüsieren...
So, ja, letzten Samstag stand dann die Relegation zur 2. Bundesliga der Formationen an. Zusammen mit Usingen sind wir nach Nürnberg gefahren. Schon die Hinfahrt (obwohl mitten in der Nacht) war sehr lustig und unterhaltsam. In Nürnberg selbst waren Steffi, Stefan und ich erst mal eine Runde shoppen, Pizza essen und noch eine Runde Sonnenbaden im Park. Um 16 Uhr ging das Turnier dann endlich los, aber bis zur Lateinvorrunde mussten wir uns noch eine weitere Stunde gedulden. Usingen musste als erstes auf die Fläche. Sie haben den stärksten Durchgang hingelegt, den ich je gesehen habe, schade, dass sie nicht ins Finale kamen :-( Ich hätte da andere Kandidaten für die letzte 2 Plätze gehabt.... Der Sieg ging für uns dann in Ordnung, obwohl wir eher Nienburg und Neuss auf den 2 Aufstiegsplätzen gesehen hätten. Da ich Nürnberg aber die ganze Saison über so toll fand, freue ich mich für sie, dass sie aufsteigen. Vielleicht rutscht Nienburg ja noch nach...
Sonst lebe ich getreu dem Motto "Alles ist wie immer…nur schlimmer", nur dass doch alles irgendwie lustig ist und ich bin mir sicher, wenn nicht alles immer ausgerechnet MIR passieren würde, würde ich mich noch mehr amüsieren...
Mittwoch, 15. April 2009
Sun is shining....
Nach drei Tagen Bein hochlegen sieht die Welt doch schon wieder ein bisschen rosiger aus. Den heutigen Morgen habe ich im Krankenhaus verbracht, der dicke Verband ist entfernt worden und ich habe die Schiene bekommen, die ich jetzt 4 Wochen lang Tag und Nacht tragen darf. Juchhei... Immerhin kann ich schon wieder leidlich humpeln und mich einigermassen selbst versorgen.
Draußen ist herrliches Frühlingswetter, die Sonne scheint von Früh bis Spät und es ist richtig warm. Vorhin sind wir am Kirschenberg vorbeigefahren. Es war alles schon herrlich weiss, die Bäume stehen in voller Blüte, ist fast wie Urlaub, wenn man dort vorbeifährt.
In den letzten Wochen war wahnsinnig viel los, ich war fast jeden Tag auf Achse. An Verenas Geburtstag hatten wir eine große Überraschung für sie geplant: wir sind gemeinsam zu einer Farb- und Stilberatung gegangen - sie wusste natürlich nicht wohin die Reise geht. Wir Mädels hatten eine Menge Spaß und es sind einige interessante Dinge bei rausgekommen. Die Beratung hat eine Bekannte meiner Mutter gemacht und sie hat dabei nicht auf das bekannte Konzept der Jahreszeiten zurück gegriffen. Sie meinte es wäre sehr viel sinnvoller, einfach nur nach warmen und kalten Farben zu unterscheiden. Verena ist zu ihrer Überraschung ein "warmer Typ", sie sollte mehr Braun- und Goldtöne wählen und ihr geliebtes Schwarz aus dem Kleiderschrank verbannen. Bei mir war es recht schwer zu sagen, was für ein Typ ich bin. Sowohl Silber als auch Gold sahen gut aus, genauso wie Braun und Schwarz. Wir haben uns aber geeinigt, dass ich im Prinzip zu beiden Typen tendiere, warme Farben bevorzugen sollte, Schmuck aber eher in Silber wählen sollte. Nun weiss ich Bescheid :-) Am Montag drauf sind wir dann gleich zur großen Shopping Tour aufgebrochen, auf der wir beide uns mit tollen Sachen fürs Frühjahr eingedeckt haben (ich wollte unbedingt eine gelbe Bluse und einen weißen Blazer haben, beides gefunden, alles andere war Zugabe ;-)).
Eigentlich hatten wir geplant, am 5. April unser letztes Turnier in der C-Klasse zu tanzen und anschließend gleich das B-Turnier mit zu tanzen. Leider wurde das Turnier eine Woche vorher abgesagt, so dass wir umplanen mussten und spontan am 28. März in Flörsheim getanzt haben. Es waren vergleichsweise viele Paare am Start (12 an der Zahl) und wir sind mit einem klaren 3. Platz endlich in die B aufgestiegen. Schade, dass kein weiteres Turnier an dem Tag war... Auf der anderen Seite aber auch gut, denn so konnten wir gleich nach dem Turnier ins Carlitos sausen um noch ein bisschen Verenas Geburtstag zu feiern.
Am nächsten Tag fand dann schließlich das letzte Ligaturnier statt, diesmal in der Hessenhalle in Gießen. Wir waren schon mal auf einem Ball in dieser Halle, für ein Formationsturnier ist sie aber leider nicht so gut geeignet. Es gab kaum Orientierungspunkte, das Publikum sieht nicht besonders gut und die Luft in der Halle war zum Schneiden. Dafür war die Stimmung ausgezeichnet und wir haben viel Zeit mit netten Leuten aus den anderen Teams verbracht. Mit einem erneuten 6. Platz haben wir einen geteilten 7. Platz mit Heusenstamm in der Gesamttabelle erreicht. Es war eine schöne Saison, schade, dass so viele negative Ereignisse das Ganze ein bisschen überschatten. Ich werde aber versuchen, mich mehr an die positiven Augenblicke zu erinnern und vor allem an dieses geniale Teamgefühl, dass wir schon seit Ewigkeiten nicht mehr hatten.
In der Woche drauf, am ersten Aprilwochenende, sind wir Frauen, sprich meine Mutter, meine Schwestern und meine Nichte Vanessa nach Bochum zu Starlight Express gefahren. Da wir auf dem Hinweg noch viel Zeit hatten, haben wir in einem Shoppingcenter in Bochum Halt gemacht. Wow, das war der absolute Wahnsinn, so eine große Auswahl gibt es in keinem Shopping Center hier im Umkreis... Ich musste auch gleich mal ein paar tolle Schuhe kaufen... :-) Um 15 Uhr sollte dann die Vorstellung beginnen, wegen eines technischen Defekts hat der Beginn sich aber verzögert. Das Publikum hat sich bestens alleine unterhalten, es wurden La-Ola-Wellen gestartet und die Stimmung war einfach prima. Die Show war mal wieder großartig, wir waren jetzt schon zum dritten mal dort, aber es ist immer wieder toll! Einige Stellen sind seit dem letzten Mal auch überarbeitet worden. Wir waren allesamt total begeistert! Vanessa fand natürlich Pearl am allerbesten ("Die Rosane") und war so beeindruckt von der Show, dass sie mir am nächsten Tag sofort nach dem Aufstehen ein paar Bilder vom Geschehen gemalt hat. So süß.....

Ich war nach dem Ausflug noch bei Michelle. Sie hat ihren Geburtstag nachgefeiert und wir konnten dabei gleich noch in Peters Geburtstag reinfeiern. Es war sehr lustig, so lustig, dass ich bis Morgens um 4 Uhr geblieben bin und am Sonntag für nichts mehr zu gebrauchen war... Ich bin quasi erst zum Abendessen aufgestanden, bei dem wir die Grillsaison eröffnet haben.
Draußen ist herrliches Frühlingswetter, die Sonne scheint von Früh bis Spät und es ist richtig warm. Vorhin sind wir am Kirschenberg vorbeigefahren. Es war alles schon herrlich weiss, die Bäume stehen in voller Blüte, ist fast wie Urlaub, wenn man dort vorbeifährt.
In den letzten Wochen war wahnsinnig viel los, ich war fast jeden Tag auf Achse. An Verenas Geburtstag hatten wir eine große Überraschung für sie geplant: wir sind gemeinsam zu einer Farb- und Stilberatung gegangen - sie wusste natürlich nicht wohin die Reise geht. Wir Mädels hatten eine Menge Spaß und es sind einige interessante Dinge bei rausgekommen. Die Beratung hat eine Bekannte meiner Mutter gemacht und sie hat dabei nicht auf das bekannte Konzept der Jahreszeiten zurück gegriffen. Sie meinte es wäre sehr viel sinnvoller, einfach nur nach warmen und kalten Farben zu unterscheiden. Verena ist zu ihrer Überraschung ein "warmer Typ", sie sollte mehr Braun- und Goldtöne wählen und ihr geliebtes Schwarz aus dem Kleiderschrank verbannen. Bei mir war es recht schwer zu sagen, was für ein Typ ich bin. Sowohl Silber als auch Gold sahen gut aus, genauso wie Braun und Schwarz. Wir haben uns aber geeinigt, dass ich im Prinzip zu beiden Typen tendiere, warme Farben bevorzugen sollte, Schmuck aber eher in Silber wählen sollte. Nun weiss ich Bescheid :-) Am Montag drauf sind wir dann gleich zur großen Shopping Tour aufgebrochen, auf der wir beide uns mit tollen Sachen fürs Frühjahr eingedeckt haben (ich wollte unbedingt eine gelbe Bluse und einen weißen Blazer haben, beides gefunden, alles andere war Zugabe ;-)).
Eigentlich hatten wir geplant, am 5. April unser letztes Turnier in der C-Klasse zu tanzen und anschließend gleich das B-Turnier mit zu tanzen. Leider wurde das Turnier eine Woche vorher abgesagt, so dass wir umplanen mussten und spontan am 28. März in Flörsheim getanzt haben. Es waren vergleichsweise viele Paare am Start (12 an der Zahl) und wir sind mit einem klaren 3. Platz endlich in die B aufgestiegen. Schade, dass kein weiteres Turnier an dem Tag war... Auf der anderen Seite aber auch gut, denn so konnten wir gleich nach dem Turnier ins Carlitos sausen um noch ein bisschen Verenas Geburtstag zu feiern.
Am nächsten Tag fand dann schließlich das letzte Ligaturnier statt, diesmal in der Hessenhalle in Gießen. Wir waren schon mal auf einem Ball in dieser Halle, für ein Formationsturnier ist sie aber leider nicht so gut geeignet. Es gab kaum Orientierungspunkte, das Publikum sieht nicht besonders gut und die Luft in der Halle war zum Schneiden. Dafür war die Stimmung ausgezeichnet und wir haben viel Zeit mit netten Leuten aus den anderen Teams verbracht. Mit einem erneuten 6. Platz haben wir einen geteilten 7. Platz mit Heusenstamm in der Gesamttabelle erreicht. Es war eine schöne Saison, schade, dass so viele negative Ereignisse das Ganze ein bisschen überschatten. Ich werde aber versuchen, mich mehr an die positiven Augenblicke zu erinnern und vor allem an dieses geniale Teamgefühl, dass wir schon seit Ewigkeiten nicht mehr hatten.
In der Woche drauf, am ersten Aprilwochenende, sind wir Frauen, sprich meine Mutter, meine Schwestern und meine Nichte Vanessa nach Bochum zu Starlight Express gefahren. Da wir auf dem Hinweg noch viel Zeit hatten, haben wir in einem Shoppingcenter in Bochum Halt gemacht. Wow, das war der absolute Wahnsinn, so eine große Auswahl gibt es in keinem Shopping Center hier im Umkreis... Ich musste auch gleich mal ein paar tolle Schuhe kaufen... :-) Um 15 Uhr sollte dann die Vorstellung beginnen, wegen eines technischen Defekts hat der Beginn sich aber verzögert. Das Publikum hat sich bestens alleine unterhalten, es wurden La-Ola-Wellen gestartet und die Stimmung war einfach prima. Die Show war mal wieder großartig, wir waren jetzt schon zum dritten mal dort, aber es ist immer wieder toll! Einige Stellen sind seit dem letzten Mal auch überarbeitet worden. Wir waren allesamt total begeistert! Vanessa fand natürlich Pearl am allerbesten ("Die Rosane") und war so beeindruckt von der Show, dass sie mir am nächsten Tag sofort nach dem Aufstehen ein paar Bilder vom Geschehen gemalt hat. So süß.....

Ich war nach dem Ausflug noch bei Michelle. Sie hat ihren Geburtstag nachgefeiert und wir konnten dabei gleich noch in Peters Geburtstag reinfeiern. Es war sehr lustig, so lustig, dass ich bis Morgens um 4 Uhr geblieben bin und am Sonntag für nichts mehr zu gebrauchen war... Ich bin quasi erst zum Abendessen aufgestanden, bei dem wir die Grillsaison eröffnet haben.
Mittwoch, 25. März 2009
Brrrrr
Was soll das denn bitte schön?? Am Wochenende konnten wir schon den ersten schönen Frühlingstag erleben und haben stundenlang in der Sonne gesessen. Und was muss ich heute morgen erblicken? Schnee, Schnee und nochmal Schnee. In Frankfurt ging das Ganze schon wieder in Regen über, aber der ganze Tag war einfach nur nass, kalt und ungemütlich!! Ich will endlich Frühling haben!!
Um nicht ganz in Schwermut zu versinken, denke ich lieber an die vielen positiven Dinge. Heute Mittag war ich lecker mit Tanja in Bockenheim essen (toller Kartoffelauflauf mit Paprika und Tomaten). Die Auktionen bei Ebay laufen gut, sowohl die Verkäufe (die sind heiß begehrt), als auch bei meinen Käufen (die sind zum Glück nicht begehrt und ich kann ab und an echte Schnäppchen machen). Außerdem ist mein neues Lateinkleid in Arbeit, nächste Woche soll sogar schon die erste Anprobe sein! Ich bin gespannt, ob alles so wird, wie ich es mir vorstelle... Dies ist der Entwurf:
Morgen ist schon der letzte Tag der Arbeitswoche für mich, Freitag bis Dienstag habe ich frei, Resturlaub abbauen. Ich hoffe das Wetter wird wieder etwas schöner, damit sich der Urlaub auch lohnt. Aber ich habe sowieso einige Dinge zu erledigen, die ich schon lange vor mir herschiebe.
Um nicht ganz in Schwermut zu versinken, denke ich lieber an die vielen positiven Dinge. Heute Mittag war ich lecker mit Tanja in Bockenheim essen (toller Kartoffelauflauf mit Paprika und Tomaten). Die Auktionen bei Ebay laufen gut, sowohl die Verkäufe (die sind heiß begehrt), als auch bei meinen Käufen (die sind zum Glück nicht begehrt und ich kann ab und an echte Schnäppchen machen). Außerdem ist mein neues Lateinkleid in Arbeit, nächste Woche soll sogar schon die erste Anprobe sein! Ich bin gespannt, ob alles so wird, wie ich es mir vorstelle... Dies ist der Entwurf:
Morgen ist schon der letzte Tag der Arbeitswoche für mich, Freitag bis Dienstag habe ich frei, Resturlaub abbauen. Ich hoffe das Wetter wird wieder etwas schöner, damit sich der Urlaub auch lohnt. Aber ich habe sowieso einige Dinge zu erledigen, die ich schon lange vor mir herschiebe.
Sonntag, 22. März 2009
Auf und ab
Ein seltsames Gefühl Sonntags frei zu haben... Was machen normale Leute an einem Sonntag? Also Leute, die nicht den ganzen Tag in einer miefigen Turnhalle zu bringen und sich von einem Trainer durch etliche Durchgänge einer Choreografie quälen lassen? Wirklich ein komisches Gefühl... Ich werde wohl gleich mal auf einen Flohmarkt fahren und ein bisschen stöbern. Ich hatte die ganze Woche schon Lust mal wieder einkaufen zu gehen und vielleicht findet sich ja irgendeine Kuriosität, die ich schon immer mal besitzen wollte..
Gestern war unser "Heimturnier", das vierte Turnier dieser Saison. Das Wetter war wunderschön und bis zu unserer Stellprobe haben wir uns erst mal draußen in die Sonne gesetzt, haben Erdbeeren gegessen und die Zukunft geplant. Das Turnier an sich war ganz gut (bis auf die ständigen Probleme mit der Musik und dem nervigen Klang aus der einen Box). Die Stimmung bei uns hat sich verändert. Vielleicht liegt es daran, dass wir (zumindest grob) wissen, wie es weitergeht. Vielleicht auch daran, dass wir durch die ganzen Probleme noch mehr zu einem Team geworden sind. Auf jeden Fall konnten wir zum ersten mal in der Saison richtig befreit auftanzen, alles ganz locker angehen und endlich einmal zeigen, was wir wirklich können. Die 2 Durchgänge waren das Beste, was wir diese Saison gezeigt haben und wir wurden prompt mit einem 6. Platz belohnt (ob wir diesen auch bekommen hätten, wenn Heusenstamm mit 8 Paaren hätte tanzen können, ist eine andere Geschichte). Viel mehr haben wir uns aber über das Lob einer Wertungsrichters gefreut, der uns, locker unter den ersten 3 Mannschaften gesehen hätte. So was tut einfach gut. Schade, dass nicht mehr Wertungsrichter darüber hinweg sehen, dass wir nur 6 Paare haben, aber damit hatten wir ja gerechnet. Nun folgt nur noch ein Turnier am kommenden Sonntag in Gießen und dann geht es schon in die nächste Saison, die für uns viele viele Veränderungen bringen wird. Wir können damit auf die Nase fallen, wir können aber auch alles besser machen. Schlimmer, als in dieser Saison, kann es nicht mehr werden... Da fällt mir nur noch ein Spruch zu ein:
Um auf andere Gedanken zu kommen, habe ich mich mal wieder mit einem Stapel Bücher eingedeckt. Zurzeit lese ich noch den dritten Band von Eragon und der dritte liegt schon bereit, aber man muss ja vorbereitet sein. Eine ganze Stunde habe ich mir Zeit genommen um im Antiquariat zu stöbern und ich bin auch gut fündig geworden. Vier Bücher und ein ??? Hörspiel habe ich erstanden und das ganze für nur 13 €. Für mich ist auf jeden Fall eine gute Alternative um an Bücher zu kommen. Meine Bücher müssen nicht neu und unverknickt sein, man darf ruhig sehen, dass ich sie gelesen habe. Leider hatten sie nichts von Ken Follet da, ich würde ja zu gerne noch die Tore der Welt lesen...
Gestern war unser "Heimturnier", das vierte Turnier dieser Saison. Das Wetter war wunderschön und bis zu unserer Stellprobe haben wir uns erst mal draußen in die Sonne gesetzt, haben Erdbeeren gegessen und die Zukunft geplant. Das Turnier an sich war ganz gut (bis auf die ständigen Probleme mit der Musik und dem nervigen Klang aus der einen Box). Die Stimmung bei uns hat sich verändert. Vielleicht liegt es daran, dass wir (zumindest grob) wissen, wie es weitergeht. Vielleicht auch daran, dass wir durch die ganzen Probleme noch mehr zu einem Team geworden sind. Auf jeden Fall konnten wir zum ersten mal in der Saison richtig befreit auftanzen, alles ganz locker angehen und endlich einmal zeigen, was wir wirklich können. Die 2 Durchgänge waren das Beste, was wir diese Saison gezeigt haben und wir wurden prompt mit einem 6. Platz belohnt (ob wir diesen auch bekommen hätten, wenn Heusenstamm mit 8 Paaren hätte tanzen können, ist eine andere Geschichte). Viel mehr haben wir uns aber über das Lob einer Wertungsrichters gefreut, der uns, locker unter den ersten 3 Mannschaften gesehen hätte. So was tut einfach gut. Schade, dass nicht mehr Wertungsrichter darüber hinweg sehen, dass wir nur 6 Paare haben, aber damit hatten wir ja gerechnet. Nun folgt nur noch ein Turnier am kommenden Sonntag in Gießen und dann geht es schon in die nächste Saison, die für uns viele viele Veränderungen bringen wird. Wir können damit auf die Nase fallen, wir können aber auch alles besser machen. Schlimmer, als in dieser Saison, kann es nicht mehr werden... Da fällt mir nur noch ein Spruch zu ein:
Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren.
Um auf andere Gedanken zu kommen, habe ich mich mal wieder mit einem Stapel Bücher eingedeckt. Zurzeit lese ich noch den dritten Band von Eragon und der dritte liegt schon bereit, aber man muss ja vorbereitet sein. Eine ganze Stunde habe ich mir Zeit genommen um im Antiquariat zu stöbern und ich bin auch gut fündig geworden. Vier Bücher und ein ??? Hörspiel habe ich erstanden und das ganze für nur 13 €. Für mich ist auf jeden Fall eine gute Alternative um an Bücher zu kommen. Meine Bücher müssen nicht neu und unverknickt sein, man darf ruhig sehen, dass ich sie gelesen habe. Leider hatten sie nichts von Ken Follet da, ich würde ja zu gerne noch die Tore der Welt lesen...
Mittwoch, 18. März 2009
Sad mad days
Dieses Jahr ist komisch... es passieren nur komische Sachen...
In den letzten Wochen ist einfach wahnsinnig viel schief gegangen. Viele Dinge, die für mich selbstverständlich waren, habe nicht geklappt. Es entstehen auf einmal Probleme, wo nie welche waren. Ich muss so viel diskutieren, rechtfertigen, hinterfragen, umplanen wie noch nie. Irgendwie scheinen alle gerade ein bisschen am Rad zu drehen. Und wo ich auch hinschaue, ich finde niemanden, dem es im Moment so richtig gut geht. Manche Dinge gehen mir einfach sehr nahe, sei es, weil Menschen mich enttäuschen, weil Dinge, an denen ich hänge, zerstört werden oder alles einfach nicht mehr so ist, wie es vorher war. Und das Schlimmste ist: ich habe eine permanente Wut im Bauch, fühle eine gewisse Grundaggressivität, weil ich die Dinge nicht so hinnehmen will, wie sie sich darstellen, weil ich mir das nicht wegnehmen lassen will, woran ich hänge. Aber es bleibt die Gewissheit, dass es sowieso nichts ändert, dass sich nichts mehr ändern wird, das jede Mühe umsonst ist. Und diese Hilflosigkeit ist noch viel schlimmer, als das endlose Diskutieren, die faulen Kompromisse, die Wut im Bauch...
Aber.... jedes Ende ist auch ein neuer Anfang...
vielleicht wird alles viel besser....
irgendwann....
.....vielleicht...
In den letzten Wochen ist einfach wahnsinnig viel schief gegangen. Viele Dinge, die für mich selbstverständlich waren, habe nicht geklappt. Es entstehen auf einmal Probleme, wo nie welche waren. Ich muss so viel diskutieren, rechtfertigen, hinterfragen, umplanen wie noch nie. Irgendwie scheinen alle gerade ein bisschen am Rad zu drehen. Und wo ich auch hinschaue, ich finde niemanden, dem es im Moment so richtig gut geht. Manche Dinge gehen mir einfach sehr nahe, sei es, weil Menschen mich enttäuschen, weil Dinge, an denen ich hänge, zerstört werden oder alles einfach nicht mehr so ist, wie es vorher war. Und das Schlimmste ist: ich habe eine permanente Wut im Bauch, fühle eine gewisse Grundaggressivität, weil ich die Dinge nicht so hinnehmen will, wie sie sich darstellen, weil ich mir das nicht wegnehmen lassen will, woran ich hänge. Aber es bleibt die Gewissheit, dass es sowieso nichts ändert, dass sich nichts mehr ändern wird, das jede Mühe umsonst ist. Und diese Hilflosigkeit ist noch viel schlimmer, als das endlose Diskutieren, die faulen Kompromisse, die Wut im Bauch...
Aber.... jedes Ende ist auch ein neuer Anfang...
vielleicht wird alles viel besser....
irgendwann....
.....vielleicht...
Samstag, 21. Februar 2009
Helau & so
Dieses Jahr scheint wohl keiner daran vorbei zu kommen: alle um mich herum sind am Schniefen, Husten, frösteln und vor sich hin kränkeln. Auch mich hat es letzte Woche richtig erwischt, ich habe mit Grippe im Bett gelegen. Mittlerweile geht es aber wieder besser, nur meine Stimme ist weiterhin angegriffen und der Husten lässt mir auch keine Ruhe.
Ich vermute mal, dass diese Krankheitswelle an dem kalten Wetter liegt, seit Jahren hatten wir nicht mehr so viel Schnee und Frost wie jetzt. Im Prinzip macht mir das Wetter nicht so viel aus, diese herrlichen frostigen Tage mit viel Sonnenschein genieße ich sogar. Allerdings würde ich so langsam gerne mal wieder was anderes anziehen als immer die gleichen dicken Wollpullis... :-)
Ansonsten plätschern die Wochen so vor sich hin, die Arbeit hält mich gut auf Trab und die restliche Zeit verbringe ich wie immer beim Tanzen. Nächste Woche steht die Landesmeisterschaft an, auf die wir uns seit einiger Zeit vorbereiten. Die LM ist an sich ja schon ein großes und wichtiges Ereignis, für uns bedeutet sie aber zudem den Aufstieg in die B-Klasse. Eigentlich hatten wir diesen bereits für November geplant, da wir nicht die geänderten Aufstiegsregeln beachtet haben. Nun fehlen uns noch genau 10 Punkte, die wir nächste Woche aber sicher erreichen sollten. Unsere Programme für die B haben wir nun komplett, jetzt gehts an die Feinarbeit :-) Zudem lasse ich mir ein neues Kleid machen, zum ersten mal nach eigenen Ideen und mir auf den Leib geschneidert, ich hoffe es wird so wie ich es mir vorstelle ;-)
Formationsmäßig läuft es leider nicht so gut. Nach dem ganzen Ärger im vergangenen Jahr grenzt es allerdings an ein Wunder, dass wir überhaupt auf der Fläche stehen. Das erste Turnier ist nicht gut gelaufen, wir haben zu viele Fehler geboten und sind leider weit hinter der Trainingsleistung in den letzten Wochen zurück geblieben. Die Patzer wurden dann auch prompt mit dem 7. Platz bestraft. Nun ja, nachdem die erste Enttäuschung verflogen ist, sind wir wieder fleißig am Trainieren. Vielleicht schaffen wir es ja doch noch, uns ein Stückchen in der Tabelle nach vorne zu arbeiten... Das nächste Turnier ist bereits nächsten Sonntag in Rüsselsheim.
Ich habe sehr viel gelesen in letzter Zeit. Zu Weihnachten bin ich sehr großzügig mit Büchern bedacht worden, leider ist dieser Stapel aber auch schon wieder dahin geschmolzen und ich muss wohl bald zu den zwei Büchergutscheinen greifen und mich neu eindecken.
Ein sehr zu empfehlendes Buch ist "Ein irischer Landarzt" von Patrick Taylor. Erst dachte ich, da hätte mich jemand mit einem Schnulzenroman bedacht, aber schon nach wenigen Seiten wurde ich eines besseren belehrt. Es geht um einen jungen Arzt, der in der Praxis eines Landarztes in Nordirland anfängt zu arbeiten (Wo in aller Welt liegt Ballybucklebo??). Er sieht sich konfrontiert mit den Eigenheiten der ländlichen, dem irischen Klischee entsprechenden Bevölkerung und den unkonventionellen Behandlungsmethoden seines Mentors. Alles in allem sehr amüsant und kurzweilig geschrieben!
Dann war da noch ein weiteres Buch meines Lieblingsautors Ralf Isau namens "Das Netz der Schattenspiele", das ich vor einigen Jahren schon einmal gelesen hatte. Es geht um die Gefahren des Internets bzw. Cyber Terror, der durch ein einfaches Computerspiel entstanden sind. Bis auf einige etwas langatmige Erklärungen zum Internet und Computertechnik an sich, ebenfalls ein gutes Buch.
Roger Boyes bedient in "My dear Krauts: Wie ich die Deutschen entdeckte" fast alle gängigen Klischees über Deutsche und Briten. Teilweise war es ganz lustig, teilweise aber einfach nur blöde oder langweilig und das obwohl ich den trockenen britischen Humor ja eigentlich mag. Würde ich nur bedingt empfehlen.
Zwischendurch blättere ich immer wieder in "Das Lieblingsbuch aller Frauen" von Bunty Cutler, bei dem ich schon Tränen gelacht habe. Ihre nicht immer ganz ernst gemeinten Tipps für die Damenwelt sind einfach zu amüsant (z.B: "Turbo -Abnehemen: sechs Pfund in sechs Stunden": Falls das alles nichts hilft - lassen Sie sich die Beine amputieren).
Ansonsten widme ich gerade dem ersten Teil von Eragon.
Und was hat dieser Post nun mit Fasching zu tun? Im Grunde genommen nix, ich ignoriere die närrische Zeit einfach, so wie in all den letzten Jahren auch :-D
Ich vermute mal, dass diese Krankheitswelle an dem kalten Wetter liegt, seit Jahren hatten wir nicht mehr so viel Schnee und Frost wie jetzt. Im Prinzip macht mir das Wetter nicht so viel aus, diese herrlichen frostigen Tage mit viel Sonnenschein genieße ich sogar. Allerdings würde ich so langsam gerne mal wieder was anderes anziehen als immer die gleichen dicken Wollpullis... :-)
Ansonsten plätschern die Wochen so vor sich hin, die Arbeit hält mich gut auf Trab und die restliche Zeit verbringe ich wie immer beim Tanzen. Nächste Woche steht die Landesmeisterschaft an, auf die wir uns seit einiger Zeit vorbereiten. Die LM ist an sich ja schon ein großes und wichtiges Ereignis, für uns bedeutet sie aber zudem den Aufstieg in die B-Klasse. Eigentlich hatten wir diesen bereits für November geplant, da wir nicht die geänderten Aufstiegsregeln beachtet haben. Nun fehlen uns noch genau 10 Punkte, die wir nächste Woche aber sicher erreichen sollten. Unsere Programme für die B haben wir nun komplett, jetzt gehts an die Feinarbeit :-) Zudem lasse ich mir ein neues Kleid machen, zum ersten mal nach eigenen Ideen und mir auf den Leib geschneidert, ich hoffe es wird so wie ich es mir vorstelle ;-)
Formationsmäßig läuft es leider nicht so gut. Nach dem ganzen Ärger im vergangenen Jahr grenzt es allerdings an ein Wunder, dass wir überhaupt auf der Fläche stehen. Das erste Turnier ist nicht gut gelaufen, wir haben zu viele Fehler geboten und sind leider weit hinter der Trainingsleistung in den letzten Wochen zurück geblieben. Die Patzer wurden dann auch prompt mit dem 7. Platz bestraft. Nun ja, nachdem die erste Enttäuschung verflogen ist, sind wir wieder fleißig am Trainieren. Vielleicht schaffen wir es ja doch noch, uns ein Stückchen in der Tabelle nach vorne zu arbeiten... Das nächste Turnier ist bereits nächsten Sonntag in Rüsselsheim.
Ich habe sehr viel gelesen in letzter Zeit. Zu Weihnachten bin ich sehr großzügig mit Büchern bedacht worden, leider ist dieser Stapel aber auch schon wieder dahin geschmolzen und ich muss wohl bald zu den zwei Büchergutscheinen greifen und mich neu eindecken.
Ein sehr zu empfehlendes Buch ist "Ein irischer Landarzt" von Patrick Taylor. Erst dachte ich, da hätte mich jemand mit einem Schnulzenroman bedacht, aber schon nach wenigen Seiten wurde ich eines besseren belehrt. Es geht um einen jungen Arzt, der in der Praxis eines Landarztes in Nordirland anfängt zu arbeiten (Wo in aller Welt liegt Ballybucklebo??). Er sieht sich konfrontiert mit den Eigenheiten der ländlichen, dem irischen Klischee entsprechenden Bevölkerung und den unkonventionellen Behandlungsmethoden seines Mentors. Alles in allem sehr amüsant und kurzweilig geschrieben!
Dann war da noch ein weiteres Buch meines Lieblingsautors Ralf Isau namens "Das Netz der Schattenspiele", das ich vor einigen Jahren schon einmal gelesen hatte. Es geht um die Gefahren des Internets bzw. Cyber Terror, der durch ein einfaches Computerspiel entstanden sind. Bis auf einige etwas langatmige Erklärungen zum Internet und Computertechnik an sich, ebenfalls ein gutes Buch.
Roger Boyes bedient in "My dear Krauts: Wie ich die Deutschen entdeckte" fast alle gängigen Klischees über Deutsche und Briten. Teilweise war es ganz lustig, teilweise aber einfach nur blöde oder langweilig und das obwohl ich den trockenen britischen Humor ja eigentlich mag. Würde ich nur bedingt empfehlen.
Zwischendurch blättere ich immer wieder in "Das Lieblingsbuch aller Frauen" von Bunty Cutler, bei dem ich schon Tränen gelacht habe. Ihre nicht immer ganz ernst gemeinten Tipps für die Damenwelt sind einfach zu amüsant (z.B: "Turbo -Abnehemen: sechs Pfund in sechs Stunden": Falls das alles nichts hilft - lassen Sie sich die Beine amputieren).
Ansonsten widme ich gerade dem ersten Teil von Eragon.
Und was hat dieser Post nun mit Fasching zu tun? Im Grunde genommen nix, ich ignoriere die närrische Zeit einfach, so wie in all den letzten Jahren auch :-D
Sonntag, 17. August 2008
It's summertime and the living is easy
Natürlich wird im Sommer nicht nur viel gelesen, sondern auch viel unternommen. Ich muss zugeben, dass ich die letzten Wochen und Monate sehr genossen habe.
Da gab es zum einen sehr viele kulturelle Highlights. Im Juni war ich bei einer Aufführung der Bad Hersfelder Festspiele. Dieses Jahr stand "Die Jungfrau von Orleans" von Friedrich Schiller auf dem Programm. Die Inszenierung war sehr modern, es wurde viel mit Bildern und auch mit Musik gearbeitet und die jungen Darsteller konnten das Publikum von Anfang an in ihren Bann ziehen. Vor allem der Einsatz der Ikonen, farbenfroher Heiligenbilder, die Vergrößerungen von Ölgemälden des griechischen Künstlers Vasilis Triantafillopoulos zeigen, die z.B. als Schilde der Soldaten dienten, fand ich sehr gelungen. Dass das Wetter in diesem Jahr auch noch mit gespielt hat und der Klang in der Stiftsruine nicht durch die ausfahrbahren Dächer verfälscht wurde, hat den Abend perfekt gemacht. Vor der Vorstellung waren wir in einem netten Restaurant im Kurpark zum Abendessen und auch danach sind wir mit den Studienfreunden meines Vaters noch ein bisschen durch die Hersfelder Altstadt gezogen.
Weiteres Highlight waren die Wetzlarer Festspiele: dieses Jahr hatten wir uns gleich für zwei Stücke entschieden. An meinem Geburtstag haben wir das Salzburger Ballett in "Carmen" gesehen, einige Woche später stand das Musical "Cabaret" auf dem Programm. Beide Vorstellungen waren sehr gut, vom neuen Theater (keine Ahnung wann es gebaut wurde, bei meinem letzten Besuch saßen wir noch auf Steinbänken) und vor allem die bequemen Sitze haben uns sehr begeistert. Schade nur, dass beide Stücke nicht ausverkauft waren.
Die Umsetzung von Carmen war sehr modern. Die Musik von Rodion Schtschedrin gefällt mir generell schon sehr gut, für die Aufführung war eine außergewöhnlich instrumentierte, rhythmisch veränderte Version verwendet, die durch moderne arabisch-andalusische Klänge der spanischen Kultgruppe "Radio Tarifa" ergänzt wurde. Die Tänzer waren sehr ausdruckstark und die Darbietung absolut gelungen. Zum Abschluss gab es Standing Ovations vom Publikum und eine rote Rose für jeden Tänzer/ jede Tänzerin vom Veranstalter.
Cabaret hat mir auch sehr gut gefallen, obwohl ich sagen muss, dass das Stück komplett in Englisch einfach überzeugender ist, zumal in der deutschen Version sehr viel Wortwitz und Situationskomik verloren geht. Die Darsteller waren durchweg super, haben brilliant gesungen und getanzt. Am Besten gefallen hat mir der Concierge, der über eine super Mimik verfügt hat (für mich ist diese Rolle neben der Sally Bowles die zentrale Figur).
Joah, dann hatte ich im Juni auch Geburtstag, wir haben schön im Garten gefeiert und ich hab's mir gut gehen lassen. Zwei Wochen später habe ich in der Tanzschule dann noch einmal mit Freunden gefeiert. Trotz perfekter Planung und Vorbereitung habe ich es mal wieder geschafft, in der letzten Stunde vor Partybeginn alles durcheinander zu werfen, meine gesamte Umwelt zu stressen und fast zu spät zu kommen. Ansonsten ist aber alles gut gelaufen und ich habe mich über jeden einzelnen Gast riesig gefreut! Es ist übrigens noch Bier da, wer Lust hat mich zu besuchen, darf das gerne tun ;-)



Selbstverständlich standen auch wieder einige Tanzevents an. Am 29. September haben wir an einem Workshop bei den amtierenden Deutschen Meister in den lateinamerikanischen Tänzen, Anna Kravchenko und Jesper Birkehoj, teilgenommen. Es hat super viel Spaß gemacht und wir konnten sehr viel mitnehmen. Da Stefan und ich nicht genug bekommen konnten, haben wir im Anschluss gleich noch zwei Privatstunden bei Jesper genommen. Er war super nett, wir hatten sehr viel Spaß und er konnte uns bei vielen Dingen die entscheidenden Tipps geben.
Ein paar Turniere haben wir auch getanzt, jetzt fehlen nur noch drei Platzierungen und ein paar Punkte zum Aufstieg. Wenn in nächster Zeit allerdings noch mehr Turniere abgesagt werden, könnte es sich noch eine Weile hinziehen...
Ansonsten standen viele Grill-, Video- und Spieleabende, Billardspiele, Treffen im Carlitos, EM-Finale im Stadion in Frankfurt, Shopping-Touren, Schwimmbad-Besuchen, Mädels-Abende in Frankfurt und vieles mehr auf dem Programm. Nun liegen noch 5 lange Wochen vor mir, bis es in meinen heiß ersehnten Sommerurlaub geht...
Da gab es zum einen sehr viele kulturelle Highlights. Im Juni war ich bei einer Aufführung der Bad Hersfelder Festspiele. Dieses Jahr stand "Die Jungfrau von Orleans" von Friedrich Schiller auf dem Programm. Die Inszenierung war sehr modern, es wurde viel mit Bildern und auch mit Musik gearbeitet und die jungen Darsteller konnten das Publikum von Anfang an in ihren Bann ziehen. Vor allem der Einsatz der Ikonen, farbenfroher Heiligenbilder, die Vergrößerungen von Ölgemälden des griechischen Künstlers Vasilis Triantafillopoulos zeigen, die z.B. als Schilde der Soldaten dienten, fand ich sehr gelungen. Dass das Wetter in diesem Jahr auch noch mit gespielt hat und der Klang in der Stiftsruine nicht durch die ausfahrbahren Dächer verfälscht wurde, hat den Abend perfekt gemacht. Vor der Vorstellung waren wir in einem netten Restaurant im Kurpark zum Abendessen und auch danach sind wir mit den Studienfreunden meines Vaters noch ein bisschen durch die Hersfelder Altstadt gezogen.
Weiteres Highlight waren die Wetzlarer Festspiele: dieses Jahr hatten wir uns gleich für zwei Stücke entschieden. An meinem Geburtstag haben wir das Salzburger Ballett in "Carmen" gesehen, einige Woche später stand das Musical "Cabaret" auf dem Programm. Beide Vorstellungen waren sehr gut, vom neuen Theater (keine Ahnung wann es gebaut wurde, bei meinem letzten Besuch saßen wir noch auf Steinbänken) und vor allem die bequemen Sitze haben uns sehr begeistert. Schade nur, dass beide Stücke nicht ausverkauft waren.
Die Umsetzung von Carmen war sehr modern. Die Musik von Rodion Schtschedrin gefällt mir generell schon sehr gut, für die Aufführung war eine außergewöhnlich instrumentierte, rhythmisch veränderte Version verwendet, die durch moderne arabisch-andalusische Klänge der spanischen Kultgruppe "Radio Tarifa" ergänzt wurde. Die Tänzer waren sehr ausdruckstark und die Darbietung absolut gelungen. Zum Abschluss gab es Standing Ovations vom Publikum und eine rote Rose für jeden Tänzer/ jede Tänzerin vom Veranstalter.
Cabaret hat mir auch sehr gut gefallen, obwohl ich sagen muss, dass das Stück komplett in Englisch einfach überzeugender ist, zumal in der deutschen Version sehr viel Wortwitz und Situationskomik verloren geht. Die Darsteller waren durchweg super, haben brilliant gesungen und getanzt. Am Besten gefallen hat mir der Concierge, der über eine super Mimik verfügt hat (für mich ist diese Rolle neben der Sally Bowles die zentrale Figur).
Joah, dann hatte ich im Juni auch Geburtstag, wir haben schön im Garten gefeiert und ich hab's mir gut gehen lassen. Zwei Wochen später habe ich in der Tanzschule dann noch einmal mit Freunden gefeiert. Trotz perfekter Planung und Vorbereitung habe ich es mal wieder geschafft, in der letzten Stunde vor Partybeginn alles durcheinander zu werfen, meine gesamte Umwelt zu stressen und fast zu spät zu kommen. Ansonsten ist aber alles gut gelaufen und ich habe mich über jeden einzelnen Gast riesig gefreut! Es ist übrigens noch Bier da, wer Lust hat mich zu besuchen, darf das gerne tun ;-)



Selbstverständlich standen auch wieder einige Tanzevents an. Am 29. September haben wir an einem Workshop bei den amtierenden Deutschen Meister in den lateinamerikanischen Tänzen, Anna Kravchenko und Jesper Birkehoj, teilgenommen. Es hat super viel Spaß gemacht und wir konnten sehr viel mitnehmen. Da Stefan und ich nicht genug bekommen konnten, haben wir im Anschluss gleich noch zwei Privatstunden bei Jesper genommen. Er war super nett, wir hatten sehr viel Spaß und er konnte uns bei vielen Dingen die entscheidenden Tipps geben.
Ein paar Turniere haben wir auch getanzt, jetzt fehlen nur noch drei Platzierungen und ein paar Punkte zum Aufstieg. Wenn in nächster Zeit allerdings noch mehr Turniere abgesagt werden, könnte es sich noch eine Weile hinziehen...
Ansonsten standen viele Grill-, Video- und Spieleabende, Billardspiele, Treffen im Carlitos, EM-Finale im Stadion in Frankfurt, Shopping-Touren, Schwimmbad-Besuchen, Mädels-Abende in Frankfurt und vieles mehr auf dem Programm. Nun liegen noch 5 lange Wochen vor mir, bis es in meinen heiß ersehnten Sommerurlaub geht...
Donnerstag, 29. Mai 2008
Und plötzlich ist Sommer..
Ganz sang- und klanglos ist die wahrscheinlich längste Formationssaison aller Zeiten zu Ende gegangen. Ende April hatten wir bei strahlendem Wetter ein "Heimturnier" in Friedberg (eigentlich vom WTC ausgerichtet...). Die Stimmung in der Mannschaft war sehr gut, das Publikum war fantastisch und für mich kam zum ersten mal so was wie Gänsehautstimmung während des Durchgangs auf. Wir konnten eine tolle Steigerung von der Vorrunde zum Finale hinlegen, aber leider wurde diese Leistung, genauso wie die groben Patzer von anderen Mannschaften von den Wertungsrichtern nicht weiter beachtet und es blieb bei der bekannten Reihenfolge der Platzierungen.
Das Abschlussturnier fand in Wiesbaden statt. Die Halle hat mir recht gut gefallen und obwohl das Ende der Saison absehbar war, blieben wir konzentriert und haben zwei solide Durchgänge dargeboten. Die Wertung hat das wiederum nicht beeinflusst, wir haben die Saison insgesamt mit dem vierten Platz abgeschlossen. Im Anschluss an das Turnier sind wir, nachdem wir mal wieder Eiskalt duschen mussten, ins Waldgeist gefahren um Berge von Schnitzeln, Pommes, Burgern und Würsten zu vernichten. Während ich mich mit einem Viertel Schwein zufrieden gegeben haben, haben andere nebenher noch den "kleinen Eisbecher" (mit nur 24 Bällchen) vernichtet ;-)
Alles in Allem war es eine schöne Saison, mit vielen Tiefen aber auch vielen schönen Momenten. Wir haben zum ersten mal seit vielen Jahren wieder ein Team dargestellt und uns untereinander so gut verstanden, wie schon lange nicht mehr. Schade, dass es teilweise an der Leistung und der dazugehörigen Motivation gefehlt hat...
Aber das ist zum Glück schon alles abgehakt, denn wir befinden uns schon wieder auf dem Weg in die neue Saison. vor 2 Wochen haben wir das neue Konzept präsentiert bekommen, das für mich absolut überzeugend ist. Mit der neuen Choreografie sind wir bereits zu Gange und auf dem besten Wege, sie so schnell wie möglich zu lernen. Ja, sie ist noch schneller und anspruchsvoller als die letzte Choreo, aber man wächst ja bekanntlich mit seinen Herausforderungen. Und es gibt eigentlich keine schönere Zeit (außer vielleicht mit einem Pokal in der Hand bei der Siegerehrung), als die Vorbereitungszeit mit einer neuen Choreo, wenn die Schritte zusammengesetzt und neue Highlights ausprobiert werden.
Wenn wir dass alles so durchziehen, wie unsere Trainer es geplant haben, kann es eigentlich nur gut werden. Ich hoffe, dass wir es dieses Jahr mal schaffen, uns nicht selbst im Wege zu stehen...
Neben der Formation widme ich mich nun auch wieder dem Einzeltraining. Vor knapp 2 Monaten haben Stefan und ich entschieden, dass wir doch wieder anfangen wollen und haben uns in nicht mal vier Wochen auf das erste Turnier vorbereitet. Das Hessen tanzt Wochenende ist dann auch gar nicht mal schlecht gelaufen, an beiden Tagen haben wir uns bis ins Semi-Finale getanzt. Samstag konnten wir uns über den 14. Platz von 153 Paaren, Sonntag über Platz 17 von 147 Paaren (und das trotz Migräne und Übelkeit und meinem ständigen Wunsch nach einem raschen Ende...) freuen. Und das allerbeste: ich hab ein neues Kleid gekauft!! War ja klar, dass ich mich mal wieder in das teuerste Stück verliebe, was sich in der Halle finden lässt, aber dieses und nur dieses musste nun mal sein. :-) Man muss sich ja auch mal was gönnen... Nun konzentrieren wir uns auf einen zügigen Aufstieg in die B, was wohl nicht allzu lange dauern wird :-D. (Wenn es vor Berlin klappt, gibt es sogar noch mal ein komplett neues, gesponsortes Outfit für uns beide!!) Es ist auf jeden Fall ein super Gefühl, wieder regelmäßig im Training zu stehen und zu sehen, dass sich was tut (bzw. bewegt).
Immer nur Trainieren ist aber auch nicht gut, deswegen war ich am Montag mit den Mädels von der Arbeit in Frankfurt unterwegs. Genauer gesagt haben wir einen Kochkurs im Restaurant Oliver´s Art Cuisine besucht und haben uns selbst mit leckerem Essen verwöhnt. Zum Hauptgang wurde Fisch und/oder Pute mit Kartoffel-Karrotten-Pürre, Ruccola-Salat, Salbei-Sösschen und Topinambur-Chips serviert, zum Dessert gab es einen Bananen-Rhabarber-Schaum mit Pistazien und Schoko-Deko. Das Essen war fantastisch und wir hatten wahnsinnig viel Spaß. Eine Wiederholung des Ganzen ist schon in Planung.
Zum Lesen komme ich im Moment so gut wie gar nicht. Im Zug habe ich mich desöfteren über schöne PM-Trainer hergemacht oder habe bei Musik ein wenig gedöst. Heute habe ich ein weiteres Mal "An Bord der Titanic" von E.W. Heine gelesen. Das Buch gehört in seine Reihe der "Kille-Kille-Geschichten", ganz feine, skurrile, gemeine, abartige, lustige, manchmal geschmacklose, auf jeden Fall überraschende Kurzgeschichten, die man immer wieder lesen kann. Ansonsten habe ich immer noch zwei Büchergutscheine und überlege zum 100. mal, ob und wenn ja in welcher Sprache ich mir die Narnia-Bücher kaufen soll...
Fürs Wochenende stehen schon wieder große Pläne an. Ab morgen ist Altstadtfest in Friedberg, was wir auf jeden Fall besuchen werden. Sonntag ist wieder Training angesagt, ansonsten hoffe ich, dass sich das gute Wetter noch ein bisschen hält und ich zum ersten mal in diesem Jahr in meiner Hängematte relaxen kann.
Das Abschlussturnier fand in Wiesbaden statt. Die Halle hat mir recht gut gefallen und obwohl das Ende der Saison absehbar war, blieben wir konzentriert und haben zwei solide Durchgänge dargeboten. Die Wertung hat das wiederum nicht beeinflusst, wir haben die Saison insgesamt mit dem vierten Platz abgeschlossen. Im Anschluss an das Turnier sind wir, nachdem wir mal wieder Eiskalt duschen mussten, ins Waldgeist gefahren um Berge von Schnitzeln, Pommes, Burgern und Würsten zu vernichten. Während ich mich mit einem Viertel Schwein zufrieden gegeben haben, haben andere nebenher noch den "kleinen Eisbecher" (mit nur 24 Bällchen) vernichtet ;-)
Alles in Allem war es eine schöne Saison, mit vielen Tiefen aber auch vielen schönen Momenten. Wir haben zum ersten mal seit vielen Jahren wieder ein Team dargestellt und uns untereinander so gut verstanden, wie schon lange nicht mehr. Schade, dass es teilweise an der Leistung und der dazugehörigen Motivation gefehlt hat...
Aber das ist zum Glück schon alles abgehakt, denn wir befinden uns schon wieder auf dem Weg in die neue Saison. vor 2 Wochen haben wir das neue Konzept präsentiert bekommen, das für mich absolut überzeugend ist. Mit der neuen Choreografie sind wir bereits zu Gange und auf dem besten Wege, sie so schnell wie möglich zu lernen. Ja, sie ist noch schneller und anspruchsvoller als die letzte Choreo, aber man wächst ja bekanntlich mit seinen Herausforderungen. Und es gibt eigentlich keine schönere Zeit (außer vielleicht mit einem Pokal in der Hand bei der Siegerehrung), als die Vorbereitungszeit mit einer neuen Choreo, wenn die Schritte zusammengesetzt und neue Highlights ausprobiert werden.
Wenn wir dass alles so durchziehen, wie unsere Trainer es geplant haben, kann es eigentlich nur gut werden. Ich hoffe, dass wir es dieses Jahr mal schaffen, uns nicht selbst im Wege zu stehen...
Neben der Formation widme ich mich nun auch wieder dem Einzeltraining. Vor knapp 2 Monaten haben Stefan und ich entschieden, dass wir doch wieder anfangen wollen und haben uns in nicht mal vier Wochen auf das erste Turnier vorbereitet. Das Hessen tanzt Wochenende ist dann auch gar nicht mal schlecht gelaufen, an beiden Tagen haben wir uns bis ins Semi-Finale getanzt. Samstag konnten wir uns über den 14. Platz von 153 Paaren, Sonntag über Platz 17 von 147 Paaren (und das trotz Migräne und Übelkeit und meinem ständigen Wunsch nach einem raschen Ende...) freuen. Und das allerbeste: ich hab ein neues Kleid gekauft!! War ja klar, dass ich mich mal wieder in das teuerste Stück verliebe, was sich in der Halle finden lässt, aber dieses und nur dieses musste nun mal sein. :-) Man muss sich ja auch mal was gönnen... Nun konzentrieren wir uns auf einen zügigen Aufstieg in die B, was wohl nicht allzu lange dauern wird :-D. (Wenn es vor Berlin klappt, gibt es sogar noch mal ein komplett neues, gesponsortes Outfit für uns beide!!) Es ist auf jeden Fall ein super Gefühl, wieder regelmäßig im Training zu stehen und zu sehen, dass sich was tut (bzw. bewegt).
Immer nur Trainieren ist aber auch nicht gut, deswegen war ich am Montag mit den Mädels von der Arbeit in Frankfurt unterwegs. Genauer gesagt haben wir einen Kochkurs im Restaurant Oliver´s Art Cuisine besucht und haben uns selbst mit leckerem Essen verwöhnt. Zum Hauptgang wurde Fisch und/oder Pute mit Kartoffel-Karrotten-Pürre, Ruccola-Salat, Salbei-Sösschen und Topinambur-Chips serviert, zum Dessert gab es einen Bananen-Rhabarber-Schaum mit Pistazien und Schoko-Deko. Das Essen war fantastisch und wir hatten wahnsinnig viel Spaß. Eine Wiederholung des Ganzen ist schon in Planung.
Zum Lesen komme ich im Moment so gut wie gar nicht. Im Zug habe ich mich desöfteren über schöne PM-Trainer hergemacht oder habe bei Musik ein wenig gedöst. Heute habe ich ein weiteres Mal "An Bord der Titanic" von E.W. Heine gelesen. Das Buch gehört in seine Reihe der "Kille-Kille-Geschichten", ganz feine, skurrile, gemeine, abartige, lustige, manchmal geschmacklose, auf jeden Fall überraschende Kurzgeschichten, die man immer wieder lesen kann. Ansonsten habe ich immer noch zwei Büchergutscheine und überlege zum 100. mal, ob und wenn ja in welcher Sprache ich mir die Narnia-Bücher kaufen soll...
Fürs Wochenende stehen schon wieder große Pläne an. Ab morgen ist Altstadtfest in Friedberg, was wir auf jeden Fall besuchen werden. Sonntag ist wieder Training angesagt, ansonsten hoffe ich, dass sich das gute Wetter noch ein bisschen hält und ich zum ersten mal in diesem Jahr in meiner Hängematte relaxen kann.
Samstag, 12. April 2008
Heute ist ein Powertag
Heute morgen habe ich mein Horoskop gelesen: es prophezeite mir, dass ich heute überdurchschnittlich viel Energie haben würde, die Aussichten in den Bereichen Liebe und Beruf allerdings sehr dürftig wären. Kein Problem, Samstags habe ich eh frei, der Schatzi muss heut arbeiten, also kann ich mich so richtig auspowern. Also bin ich erst für drei Stunden in die Tanzschule gefahren (habe natürlich wieder eine Strafzettel kassiert....), war dann kurz in der Stadt und bin gleich weiter gedüst ins Fitness-Studio. Auf dem Rückweg bin ich gleich noch beim Baumarkt eingekehrt und habe jede Menge Pflanzensamen gekauft, denn ich will dieses Jahr selber Tomaten, Salat, Erbsen und Kräuter züchten. Werde nachher gleich mal loslegen.
Mittlerweile ist mein Osterurlaub schon wieder so lange her, dennoch möchte ich es nicht versäumen davon zu berichten. Am Montag sind wir bei schönstem Sonnenschein Richtung Berlin losgedüst - und kamen dort mit Schnee und Eiseskälte an! Zum Glück war unterwegs das Wetter einigermaßen, so dass wir gut durchkamen. Unsere Unterkunft, ein Jugendhotel in Schöneberg, hatten wir schnell gefunden und wir waren damit auch recht zufrieden. Es war zentral gelegen zwischen zwei U-Bahnstationen und mit vielen Restaurants und Kneipen gleich um die Ecke. Das Zimmer war zweckmässig eingerichtet und das Frühstücksbüffett hatte eine große Auswahl und war sehr lecker. Nur das wir im 5. Stock untergebracht waren und und jedes mal unzählige Treppenstufen hochquälen mussten, war ein bisschen anstrengend ;-)
In den folgenden zwei Tagen haben wir die Stadt unsicher gemacht und haben uns so ziemlich alles angeschaut, was man zu Fuß erreichen kann: wir waren am Brandenburger Tor, am Reichstag, Unter den Linden, auf der Museumsinsel, im Alten Museum, am Checkpoint Charly, am Kudamm, im KaDeWe, am Alexanderplatz, im neuen Alexa-Shopping Center, am Potsdamer Platz,... Zwischendurch haben wir uns immer wieder mit Muffins und Donuts von Dunkin Donuts gestärkt. Wann eröffnen die endlich eine Filiale in Frankfurt?!?! Am Mittwoch waren wir dann Abends bei "Tanz der Vampire" im Theater des Westens. Die Vorstellung war super, allerdings mit ein paar Abstrichen. Zum einen hat mir die Bühne in Hamburg sehr viel besser gefallen, es hat alles ein wenig gestaucht gewirkt. Zum anderen hatten wir zum größten Teil Zweitbesetzungen auf der Bühne stehen. Graf von Krolok ist meines Erachtens eine absolute Fehlbesetzung gewesen. Der gute Mann hatte viel zu wenig Stimmvolumen und wirkte ein bisschen künstlich in der Rolle. Gänsehaut-Feeling kam da ganz und gar nicht auf....
Am Donnerstag ging es dann schon wieder Richtung Heimat. Dummerweise ist uns an einer Kreuzung noch einer ins Auto reingefahren :-( Trotz des Schrecks haben wir die Strecke in Rekordtempo zurückgelegt.
Die restlichen Ostertage waren recht entspannend. Ich habe endlich mal angefangen, meine ganzen MiniDV-Kassetten auf den PC zu überspielen, die Videos zu bearbeiten und auf DVD zu brennen. Dummerweise habe ich nach ca. einem Drittel der Bänder die Kamera geschrottet und bis jetzt keinen Ersatz beschafft... :-( Ich kann mich nicht entscheiden, ob ich die Kamera noch einmal reparieren lassen oder gleich eine neue kaufen soll.
Am Ostersonntag waren wir bei Babsi zum Brunch eingeladen. Wir haben es uns so richtig gut gehen lassen, mit gebratenen Würstchen, Lachs, Kaviar, selbstgebackenem Brot, Quark, Obst und natürlich Eiern. Die Kiddies hatten viel Spaß beim Eier verstecken und suchen und vor allem beim Schokolade essen. Am Nachmittag haben wir ein paar Spiele gespielt und Juliana hat mal wieder zur allgemeinen Erheiterung beigetragen, indem sie sich in einem unbeobachteten Moment als Clown "verkleidet" hat. Nun ja, sie hat sich einen Eimer auf den Kopf gezogen und sich das ganze Gesicht mit Filzstiften angemalt... ;-)
Am Montag sind wir zu meinen Großeltern gefahren und mussten gleich noch einmal Eier verstecken und suchen. Ich habe mich zum ersten mal daran versucht, selbst einen Fruit Crumble zu machen und ich muss sagen, dass er mir sehr gut gelungen ist ;-)
Mittlerweile hat mich der Alltag wieder voll und ganz eingeholt. Die letzte Woche war ziemlich stressig und es gab keine Tag, an dem ich keine Überstunden gemacht hätte. Nächste Woche wird hoffentlich wieder etwas entspannter, zu mal ich fast an jedem Abend schon eine sportliche Veranstaltung geplant habe. Es ist aber ab und an auch nützlich, einen Grund zu haben, pünktlich das Büro verlassen zu müssen.
Mittlerweile ist mein Osterurlaub schon wieder so lange her, dennoch möchte ich es nicht versäumen davon zu berichten. Am Montag sind wir bei schönstem Sonnenschein Richtung Berlin losgedüst - und kamen dort mit Schnee und Eiseskälte an! Zum Glück war unterwegs das Wetter einigermaßen, so dass wir gut durchkamen. Unsere Unterkunft, ein Jugendhotel in Schöneberg, hatten wir schnell gefunden und wir waren damit auch recht zufrieden. Es war zentral gelegen zwischen zwei U-Bahnstationen und mit vielen Restaurants und Kneipen gleich um die Ecke. Das Zimmer war zweckmässig eingerichtet und das Frühstücksbüffett hatte eine große Auswahl und war sehr lecker. Nur das wir im 5. Stock untergebracht waren und und jedes mal unzählige Treppenstufen hochquälen mussten, war ein bisschen anstrengend ;-)
In den folgenden zwei Tagen haben wir die Stadt unsicher gemacht und haben uns so ziemlich alles angeschaut, was man zu Fuß erreichen kann: wir waren am Brandenburger Tor, am Reichstag, Unter den Linden, auf der Museumsinsel, im Alten Museum, am Checkpoint Charly, am Kudamm, im KaDeWe, am Alexanderplatz, im neuen Alexa-Shopping Center, am Potsdamer Platz,... Zwischendurch haben wir uns immer wieder mit Muffins und Donuts von Dunkin Donuts gestärkt. Wann eröffnen die endlich eine Filiale in Frankfurt?!?! Am Mittwoch waren wir dann Abends bei "Tanz der Vampire" im Theater des Westens. Die Vorstellung war super, allerdings mit ein paar Abstrichen. Zum einen hat mir die Bühne in Hamburg sehr viel besser gefallen, es hat alles ein wenig gestaucht gewirkt. Zum anderen hatten wir zum größten Teil Zweitbesetzungen auf der Bühne stehen. Graf von Krolok ist meines Erachtens eine absolute Fehlbesetzung gewesen. Der gute Mann hatte viel zu wenig Stimmvolumen und wirkte ein bisschen künstlich in der Rolle. Gänsehaut-Feeling kam da ganz und gar nicht auf....
Am Donnerstag ging es dann schon wieder Richtung Heimat. Dummerweise ist uns an einer Kreuzung noch einer ins Auto reingefahren :-( Trotz des Schrecks haben wir die Strecke in Rekordtempo zurückgelegt.
Die restlichen Ostertage waren recht entspannend. Ich habe endlich mal angefangen, meine ganzen MiniDV-Kassetten auf den PC zu überspielen, die Videos zu bearbeiten und auf DVD zu brennen. Dummerweise habe ich nach ca. einem Drittel der Bänder die Kamera geschrottet und bis jetzt keinen Ersatz beschafft... :-( Ich kann mich nicht entscheiden, ob ich die Kamera noch einmal reparieren lassen oder gleich eine neue kaufen soll.
Am Ostersonntag waren wir bei Babsi zum Brunch eingeladen. Wir haben es uns so richtig gut gehen lassen, mit gebratenen Würstchen, Lachs, Kaviar, selbstgebackenem Brot, Quark, Obst und natürlich Eiern. Die Kiddies hatten viel Spaß beim Eier verstecken und suchen und vor allem beim Schokolade essen. Am Nachmittag haben wir ein paar Spiele gespielt und Juliana hat mal wieder zur allgemeinen Erheiterung beigetragen, indem sie sich in einem unbeobachteten Moment als Clown "verkleidet" hat. Nun ja, sie hat sich einen Eimer auf den Kopf gezogen und sich das ganze Gesicht mit Filzstiften angemalt... ;-)
Am Montag sind wir zu meinen Großeltern gefahren und mussten gleich noch einmal Eier verstecken und suchen. Ich habe mich zum ersten mal daran versucht, selbst einen Fruit Crumble zu machen und ich muss sagen, dass er mir sehr gut gelungen ist ;-)
Mittlerweile hat mich der Alltag wieder voll und ganz eingeholt. Die letzte Woche war ziemlich stressig und es gab keine Tag, an dem ich keine Überstunden gemacht hätte. Nächste Woche wird hoffentlich wieder etwas entspannter, zu mal ich fast an jedem Abend schon eine sportliche Veranstaltung geplant habe. Es ist aber ab und an auch nützlich, einen Grund zu haben, pünktlich das Büro verlassen zu müssen.
Freitag, 14. März 2008
ICH HAB URLAUB
Jawohl, Ihr Lieben, Ihr habt richtig gehört! Ab heute darf ich dem schönen Nichtstun frönen! Bis zum Dienstag nach Ostern habe ich frei. Aber wer mich kennt, wird es sicherlich schon ahnen: ich werde die Zeit nicht faul auf dem Sofa verbringen (obwohl das im Moment sehr reizvoll klingt), sondern ein bisschen was unternehmen. Am Montag fahren Christian und ich nach Berlin! Bis Donnerstag werden wir die Stadt erkunden, zum Tropical Island fahren und uns verwöhnen lassen und ein vorerst letztes mal "Tanz der Vampire" ansehen, bevor das Musical Ende März abgesetzt wird. Ich werde ausführlich berichten ;-) Und ich muss sagen: ich fühle mich schon ein wenig Urlaubsreif.... Grad die letzten Tage waren sehr stressig, heute hätte ich sogar zum ersten mal fast meine Bahn nach Hause verpasst.
Die letzte Woche war auch mal wieder sehr ereignisreich. Das Turnier am Sonntag war schrecklich! Eine weitere Tänzerin ist am Samstag noch ausgefallen, so dass wir eigentlich mit nur sechs Paaren hätten antreten müssen. Die Dame, vom einen Paar, wo der Mann fehlte und der Herr vom anderen Paar, haben sich spontan am Sonntagmorgen in der Tanzschule getroffen um das erste mal zusammen zu tanzen. Die Halle in Mainz war wie immer - stickig, laut, mit Sammelumkleiden auf bzw. abgetrennt von der Fläche, ein Wirrwarr von Linien auf ebendieser und offenen Stellproben. Unsere Stellprobe war eine Katastrophe, bis zum Turnier konnten wir uns aber ein wenig fangen. Das Finale ist eigentlich sogar ganz gut gelaufen und alle Außenstehenden bestätigten eine Leistungssteigerung. Umso enttäuschter waren wir, als wir mit einer 3:2 Entscheidung auf dem 5. Platz landeten. Zur Krönung des Tages wurden wir mit eiskalten Duschen nach dem Turnier gestraft. Immerhin ist der Tag schön ausgeklungen, wir haben uns mit Burgern und Pommes im Star's belohnt. Morgen steht dann schon das nächste Turnier an. Im Normalfall wäre die Saison mit diesem Turnier beendet, aber dieses Jahr stehen danach noch einmal 3 Turniere bis Anfang Mai an. Es soll sich keiner wundern, dass die Motivation nicht mehr so hoch ist, wie zu Beginn der Saison.
Apropos, Training und Motivation... am Dienstag habe ich das kürzeste (aktive) Training in meiner Laufbahn als Tänzerin erlebt. Nach nur 3 Round-abouts hat mich Patrick ausgeknockt. Mit voller Wucht hat er meinen Ellbogen erwischt, der sich , verlängert durch meinen Unterarm, nahezu in meinen Kopf gebohrt hat und mir dabei noch die richtig die Kiefer zusammengehauen hat. Ich war so geschockt, dass ich nicht wusste, ob ich lachen oder heulen soll... Der Schädel hat mir aber doch ganz schön gebrummt ;-)
Am Mittwoch konnte ich aber halbwegs wieder geradeaus schauen und dem Theaterabend mit den Mädels von der Bank konnte nichts im Wege stehen. Wir sind mal wieder ins English Theater gegangen, es läuft schon wieder ein neues Stück. Es heißt "A Picasso" und spielt zur NS-Zeit. Picasso wird von einer Fräulein Fischer zu drei seiner, selbstverständlich beschlagnahmten, Bilder befragt, die für eine "Exhibition" benötigt werden. Das Stück hat uns sehr sehr gut gefallen. Tim Hardy ist ein fantastischer Schauspieler und auch Sonya Kraus, die zum ersten mal als Schauspielerin auf der Bühne steht, wirkt sehr authentisch. Ich kann wieder mal nur empfehlen, dem English Theatre einen Besuch abzustatten :-)
Die letzte Woche war auch mal wieder sehr ereignisreich. Das Turnier am Sonntag war schrecklich! Eine weitere Tänzerin ist am Samstag noch ausgefallen, so dass wir eigentlich mit nur sechs Paaren hätten antreten müssen. Die Dame, vom einen Paar, wo der Mann fehlte und der Herr vom anderen Paar, haben sich spontan am Sonntagmorgen in der Tanzschule getroffen um das erste mal zusammen zu tanzen. Die Halle in Mainz war wie immer - stickig, laut, mit Sammelumkleiden auf bzw. abgetrennt von der Fläche, ein Wirrwarr von Linien auf ebendieser und offenen Stellproben. Unsere Stellprobe war eine Katastrophe, bis zum Turnier konnten wir uns aber ein wenig fangen. Das Finale ist eigentlich sogar ganz gut gelaufen und alle Außenstehenden bestätigten eine Leistungssteigerung. Umso enttäuschter waren wir, als wir mit einer 3:2 Entscheidung auf dem 5. Platz landeten. Zur Krönung des Tages wurden wir mit eiskalten Duschen nach dem Turnier gestraft. Immerhin ist der Tag schön ausgeklungen, wir haben uns mit Burgern und Pommes im Star's belohnt. Morgen steht dann schon das nächste Turnier an. Im Normalfall wäre die Saison mit diesem Turnier beendet, aber dieses Jahr stehen danach noch einmal 3 Turniere bis Anfang Mai an. Es soll sich keiner wundern, dass die Motivation nicht mehr so hoch ist, wie zu Beginn der Saison.
Apropos, Training und Motivation... am Dienstag habe ich das kürzeste (aktive) Training in meiner Laufbahn als Tänzerin erlebt. Nach nur 3 Round-abouts hat mich Patrick ausgeknockt. Mit voller Wucht hat er meinen Ellbogen erwischt, der sich , verlängert durch meinen Unterarm, nahezu in meinen Kopf gebohrt hat und mir dabei noch die richtig die Kiefer zusammengehauen hat. Ich war so geschockt, dass ich nicht wusste, ob ich lachen oder heulen soll... Der Schädel hat mir aber doch ganz schön gebrummt ;-)
Am Mittwoch konnte ich aber halbwegs wieder geradeaus schauen und dem Theaterabend mit den Mädels von der Bank konnte nichts im Wege stehen. Wir sind mal wieder ins English Theater gegangen, es läuft schon wieder ein neues Stück. Es heißt "A Picasso" und spielt zur NS-Zeit. Picasso wird von einer Fräulein Fischer zu drei seiner, selbstverständlich beschlagnahmten, Bilder befragt, die für eine "Exhibition" benötigt werden. Das Stück hat uns sehr sehr gut gefallen. Tim Hardy ist ein fantastischer Schauspieler und auch Sonya Kraus, die zum ersten mal als Schauspielerin auf der Bühne steht, wirkt sehr authentisch. Ich kann wieder mal nur empfehlen, dem English Theatre einen Besuch abzustatten :-)
Samstag, 1. März 2008
Endlich Wochenende!
Nachdem für heute Sturm- und Orkanwarnungen ausgegeben wurden, plante ich zur Abwechslung mal einen ruhigen Samstag zu Hause ein. Endlich habe ich mal meine Festplatte aufgeräumt, DVDs zusammengebrannt, einen leckeren Tortellini-Auflauf improvisiert und mich fast über den Frühjahrsputz hergemacht, das war aber nun wirklich zu viel des Guten! Nach dem Badezimmer putzen und ein wenig Staubsaugen habe ich diesen Gedanken ganz schnell wieder aufgegeben! Insgesamt war es aber sehr angenehm, mal einen Tag auszuspannen, nachdem die letzten Wochenenden für Turniere und das Eurodance Festival verplant waren.
Drei Turniere der Oberliga sind mittlerweile getanzt und wir konnten uns auf dem 4. Platz etablieren. Das erste Turnier war aufgregend, wie jedes Jahr, da keiner wusste, wie die anderen Teams einzuschätzen sind und wie man selbst von den Wertungsrichtern eingeschätzt werden wird. Insgesamt ist das Niveau nicht besonders hoch diese Jahr, die meisten Mannschaften haben viele erfahrene Stammtänzer verloren und die verbliebenen Tänzer haben ziemlich mit den neuen Choreografien und dem hohen Tempo der Musik zu kämpfen. Mehrere Mannschaften treten nur mit 6 oder 8 Paaren an. Auch wir mussten - zum ersten Mal überhaupt - bei einem Turnier zu 7. tanzen, da Kaasi kurzfristig krank geworden ist. Zum dritten Turnier hatten wir wieder mit einem Ausfall zu kämpfen, doch Flo hat sich kurzfristig bereit erklärt, einzuspringen und hat nach über 9 Monaten Trainingspause und nur einer Trainingseinheit mit neuer Dame und neuer Position auf der Fläche gestanden. Auch wenn wir dieses Jahr nicht ganz oben mitspielen, sind wir stolz, mit all unseren "Küken" und "Neulingen" und trotz all der widrigen Umstände so eine tolle Leistung zeigen zu können. Die Stimmung innerhalb der Mannschaft ist so gut wie nie und obwohl die Saison nicht einmal zur Hälfte rum ist (es liegen ja noch 5 Turniere vor uns, was einer regulären Turniersaison entspricht...), sind die Planungen fürs nächste Jahr schon in vollem Gange! Ich freu mich schon auf die nächsten zwei Turniere, die an den nächsten Wochenenden folgen.
In deer letzten Woche war ich zum zweiten mal beim Eurodancefestival im Europapark in Rust. Stefan und ich sind schon am Mittwoch hingefahren, damit wir ganz entspannt in die Workshops starten konnten. Wir haben uns den Luxus gegönnt im Parkeigenen Hotel zu übernachten. Das Zimmer war super, mit Blick auf die beleuchtete Fontäne im Innenhof. Das Frühstück war fantastisch und so reichhaltig, dass ich nicht einmal alles probieren konnte! Es gab Obstsalat, min. 5 verschiedene Quarks, ein Müslibüffett, Würstchen, Eier in allen Varianten, Brot und Brötchen in süß und salzig, eine Kuchentheke, alle vorstellbaren Tees und Säfte und und und. Für Mittags bzw. Tagsüber haben wir uns Obst und Kekse zum Essen mitgenommen, damit wir auch ja keinen Workshop ausfallen lassen müssen. Abends sind wir ins Dorf gefahren und haben uns spontan ein Restaurant ausgewählt. Vorallem am ersten Abend war es sehr sehr gut, auch wenn Stefan nicht den Salat probieren wollte ;-)
Am Donnerstag ging es dann gleich um 9:30 Uhr mit dem ersten Workshop los. Bis auf eine Discofox-Stunde haben wir nur Lateinworkshops besucht. Die Leveleinteilung wurde seit dem letzten Jahr ein wenig überarbeitet, so dass wir nur die neuen Level 3 und 4 besucht haben, die für Tänzer der D-/C-Klasse bzw. ab der B-Klasse ausgeschrieben waren. Im Endeffekt war das Niveau aber doch wieder sehr unterschiedlich. In einem Kurs waren alle Teilnehmer überfordert, während ein anderer eher eine bessere Tanzkreis-Stunde war. Unsere Trainer in diesem Jahr waren Maurizio Vescovo & Melinda Törökgyörgy, Holger Nitsche, Ralf und Olga Müller, Stefano DiFilippo & Anna Melnikova, Mario Spindler, Sergej Diemke & Katerina Timofeeva, Ute Streicher, Bianka Schreiber und - als absolutes Highlight - Bryan Watson und Carmen. Wir konnten sehr sehr viel mitnehmen in allen Workshops, haben neues gelernt über Musik und Musikinterpretation, haben interessante Übungsfolgen gemacht und ganz neue Muskeln kennengelernt ;-)
Abends waren natürlich wieder Shows angesagt. Die Zeit war immer fast ein wenig knapp. Die Workshops gingen immer bis 19:20 Uhr und mit Essen, Duschen, einen Moment entspannen und wieder zurück zur Halle fahren waren wir bis halb 10 gut beschäftigt. Die Shows waren einfach phantastisch! Ich muss natürlich wieder Bryan und Carmen hervorheben, denn die beiden sind einfach wahnsinnig gut. Das muss man einfach mal gesehen haben... Aber auch "unsere" übrigen Trainer haben uns mit ihren Darbietungen begeistert! Und eins ist schon mal klar: 2009 werden wir wieder dabei sein!!! (und hoffentlich wieder volle vier Tage und ohne anstrengende Altenburgfahrt am nächsten Tag...)
Nach diesen aufregenden Tagen kann einem der Alltag schon ganz schön grau und langweilig vorkommen. Aber zum Glück habe ich ja immer genug zu tun und musste die ganze Woche duchpowern. Zum Lesen bin ich so gut wie gar nicht gekommen, stecke immer noch mitten in meinem Spion-Krimi. Ich habe auch endlich meinen MP3-Player von der Reperatur zurück bekommen, so dass ich endlich, endlich wieder Morgens in der Bahn Musik hören kann!! Ich finde es nämlich ehrlich gesagt verdammt nervig, schon morgens quäkende Musik aus Handylautsprechern, Dauergespräche von Supermanagern und Handygespräche in die Türkei oder nach Indien, die bei denen man annehmen könnte, dass das Gegenüber keinen Verstärker hat, über mich ergehen zu lassen.
Drei Turniere der Oberliga sind mittlerweile getanzt und wir konnten uns auf dem 4. Platz etablieren. Das erste Turnier war aufgregend, wie jedes Jahr, da keiner wusste, wie die anderen Teams einzuschätzen sind und wie man selbst von den Wertungsrichtern eingeschätzt werden wird. Insgesamt ist das Niveau nicht besonders hoch diese Jahr, die meisten Mannschaften haben viele erfahrene Stammtänzer verloren und die verbliebenen Tänzer haben ziemlich mit den neuen Choreografien und dem hohen Tempo der Musik zu kämpfen. Mehrere Mannschaften treten nur mit 6 oder 8 Paaren an. Auch wir mussten - zum ersten Mal überhaupt - bei einem Turnier zu 7. tanzen, da Kaasi kurzfristig krank geworden ist. Zum dritten Turnier hatten wir wieder mit einem Ausfall zu kämpfen, doch Flo hat sich kurzfristig bereit erklärt, einzuspringen und hat nach über 9 Monaten Trainingspause und nur einer Trainingseinheit mit neuer Dame und neuer Position auf der Fläche gestanden. Auch wenn wir dieses Jahr nicht ganz oben mitspielen, sind wir stolz, mit all unseren "Küken" und "Neulingen" und trotz all der widrigen Umstände so eine tolle Leistung zeigen zu können. Die Stimmung innerhalb der Mannschaft ist so gut wie nie und obwohl die Saison nicht einmal zur Hälfte rum ist (es liegen ja noch 5 Turniere vor uns, was einer regulären Turniersaison entspricht...), sind die Planungen fürs nächste Jahr schon in vollem Gange! Ich freu mich schon auf die nächsten zwei Turniere, die an den nächsten Wochenenden folgen.
In deer letzten Woche war ich zum zweiten mal beim Eurodancefestival im Europapark in Rust. Stefan und ich sind schon am Mittwoch hingefahren, damit wir ganz entspannt in die Workshops starten konnten. Wir haben uns den Luxus gegönnt im Parkeigenen Hotel zu übernachten. Das Zimmer war super, mit Blick auf die beleuchtete Fontäne im Innenhof. Das Frühstück war fantastisch und so reichhaltig, dass ich nicht einmal alles probieren konnte! Es gab Obstsalat, min. 5 verschiedene Quarks, ein Müslibüffett, Würstchen, Eier in allen Varianten, Brot und Brötchen in süß und salzig, eine Kuchentheke, alle vorstellbaren Tees und Säfte und und und. Für Mittags bzw. Tagsüber haben wir uns Obst und Kekse zum Essen mitgenommen, damit wir auch ja keinen Workshop ausfallen lassen müssen. Abends sind wir ins Dorf gefahren und haben uns spontan ein Restaurant ausgewählt. Vorallem am ersten Abend war es sehr sehr gut, auch wenn Stefan nicht den Salat probieren wollte ;-)
Am Donnerstag ging es dann gleich um 9:30 Uhr mit dem ersten Workshop los. Bis auf eine Discofox-Stunde haben wir nur Lateinworkshops besucht. Die Leveleinteilung wurde seit dem letzten Jahr ein wenig überarbeitet, so dass wir nur die neuen Level 3 und 4 besucht haben, die für Tänzer der D-/C-Klasse bzw. ab der B-Klasse ausgeschrieben waren. Im Endeffekt war das Niveau aber doch wieder sehr unterschiedlich. In einem Kurs waren alle Teilnehmer überfordert, während ein anderer eher eine bessere Tanzkreis-Stunde war. Unsere Trainer in diesem Jahr waren Maurizio Vescovo & Melinda Törökgyörgy, Holger Nitsche, Ralf und Olga Müller, Stefano DiFilippo & Anna Melnikova, Mario Spindler, Sergej Diemke & Katerina Timofeeva, Ute Streicher, Bianka Schreiber und - als absolutes Highlight - Bryan Watson und Carmen. Wir konnten sehr sehr viel mitnehmen in allen Workshops, haben neues gelernt über Musik und Musikinterpretation, haben interessante Übungsfolgen gemacht und ganz neue Muskeln kennengelernt ;-)
Abends waren natürlich wieder Shows angesagt. Die Zeit war immer fast ein wenig knapp. Die Workshops gingen immer bis 19:20 Uhr und mit Essen, Duschen, einen Moment entspannen und wieder zurück zur Halle fahren waren wir bis halb 10 gut beschäftigt. Die Shows waren einfach phantastisch! Ich muss natürlich wieder Bryan und Carmen hervorheben, denn die beiden sind einfach wahnsinnig gut. Das muss man einfach mal gesehen haben... Aber auch "unsere" übrigen Trainer haben uns mit ihren Darbietungen begeistert! Und eins ist schon mal klar: 2009 werden wir wieder dabei sein!!! (und hoffentlich wieder volle vier Tage und ohne anstrengende Altenburgfahrt am nächsten Tag...)
Nach diesen aufregenden Tagen kann einem der Alltag schon ganz schön grau und langweilig vorkommen. Aber zum Glück habe ich ja immer genug zu tun und musste die ganze Woche duchpowern. Zum Lesen bin ich so gut wie gar nicht gekommen, stecke immer noch mitten in meinem Spion-Krimi. Ich habe auch endlich meinen MP3-Player von der Reperatur zurück bekommen, so dass ich endlich, endlich wieder Morgens in der Bahn Musik hören kann!! Ich finde es nämlich ehrlich gesagt verdammt nervig, schon morgens quäkende Musik aus Handylautsprechern, Dauergespräche von Supermanagern und Handygespräche in die Türkei oder nach Indien, die bei denen man annehmen könnte, dass das Gegenüber keinen Verstärker hat, über mich ergehen zu lassen.
Abonnieren
Posts (Atom)


