Samstag, 15. Januar 2011
Läuft.
Letztes Wochenende waren wir im letzten Trainingslager. Auf der Ronneburg. Dort waren wir vor 8 Jahren auch zum allerersten Trainingslager. Ich hoffe das ist ein gutes Zeichen. Ich hab ein gutes Gefühl, wir werden das schon meistern :-)
Gestern war der erste Tag ohne Strass und ohne Turniervorbereitungen. Ich habe endlich mal die ganzen Weihnachtsssachen weggeräumt, die Wohnung aufgeräumt und bis in die letzte Ecke geputzt. Sie glänzt fast so schön wie das Kleid ;-) Wenn alles klappt, düsen wir nachher nochmal ins Möbelgeschäft um den Winterschlussverkauf auszunutzen. Ich brauche unbedingt noch einen Teppich und ein paar schöne Bilder. Ganz toll finde ich diese Bilder, die direkt auf Glasplatten gedruckt sind. Die Farben sind so kräftig und leuchtend. Und ein Bild von der Golden Gate Bridge möchte ich auch unbedingt noch haben.
Es ist toll, dass ich auf dem Weg zur Arbeit nicht mehr umsteigen muss. Ich habe schon zwei Bücher gelesen in diesem Jahr. Das erste war "Im Himmel der Liebe" von Barbara Bretton. Eine wunderschöne Schnulze ;-) Kate erleidet auf einem Parkplatz einen Herzinfarkt und verliebt sich in ihren Retter, einen anglikanischen Priester. Natürlich stehen ihrer Liebe viele Hindernisse im Weg, vor allem aber sie selber. Die Story ist nicht neu, nicht außergewöhnlich, aber kurzweilig und gut fürs Herz :-)
Das andere Buch war "Herzsprung" von Ildikó von Kürthy. Ich hab noch kein Buch von ihr gelesen, nur mal ein Hörbuch angehört, dass mir ehrlich gesagt zu flach und blöd war. Dieser Roman war so was von witzig und hat mich absolut überzeugt. Es geht um eine richtige Tussi, die glaubt von ihrem Freund betrogen zu werden und sich deswegen von ihm mit einer herrlich dramatischen Aktion trennt (sie übergießt seine Designeranzüge mit dem teuersten Rotwein). Die ganze Heimfahrt über plaudert sie über all ihre vergangenen Romanzen, Erwartungen an Beziehungen und über das Frausein an sich. Herrlich selbstironisch, kann ich nur empfehlen!
Freitag, 31. Dezember 2010
Bücher Bücher Bücher
"3 Minuten mit der Wirklichkeit" von Wolfram Fleischhauer hat mir sehr gut gefallen. Es geht um Tango. Und um Liebe. Eine junge Ballerina reist ihrem Geliebten nach Argentinien nach. Weder versteht noch spricht sie spanisch; sie kennt Damians Adresse nicht, weiss nichts von seiner Familie, kennt keine Menschenseele dort. Abends irrt sie durch die Tangoclubs der Stadt, landet in verschiedenen Etablissements; sie ist umgeben von Damians Spuren, Plakaten seiner Auftritte, Broschüren mit seinen Tangokursangeboten, aber er bleibt unauffindbar. Sie lernt viel über Tango und die bewegte Vergangenheit des Landes. Am Liebsten würde man sofort nach Argentinien reisen und Giuliettas Weg verfolgen oder zumindest einen Tangokurs besuchen. Nur zu empfehlen!
"Das Winterhaus" von Judith Lennox erzählt das Schicksal von drei jungen Frauen in den 1930ern. In der Schulzeit die besten Freundinnen versprechen sie sich alle wichtigen Ereignisse in ihrem Leben gemeinsam zu feiern. Doch sie entwickeln sich sehr unterschiedlich, sie entfernen sich immer weiter voneinander und doch treffen sie immer wieder auf einander: die schöne, kalte Maia, die sich mit einem reichen Perversling verheiratet, die intelligente, idealistische Robin, die nach London flüchtet, um sich politisch und sozial zu engagieren und die scheue Helen, die ihrem Vaters nicht entkommen kann. Die Geschichte springt von einer Person zur anderen und man wünscht sich, dass man erfährt wie es weiter geht... Spannend geschrieben, hat mir Spaß gemacht zu lesen.
"Sehen wir uns morgen?" von Alice Kuipers ist sehr schnell gelesen. Es handelt von einer Mutter, die mit ihrer Tochter über Botschaften am Kühlschrank kommuniziert, da sie sich ständig verpassen. Ihr Leben verändert sich, als bei der Mutter Brustkrebs festgestellt wird. Fesselnde Story mit sehr traurigem Ende...
Freitag, 3. Dezember 2010
Immer noch krank :-(
Ich hab nicht mal Lust zum Lesen, liege die meiste Zeit vom Fernseher rum oder schlafe. Ein Buch habe ich trotzdem endlich beendet, "Die alltägliche Physik des Unglücks" von Marisha Pessl. Der Umschlag ist sehr kitschig gestaltet, mit rose Rosen und anderen Blumen, ich dachte, es muss sich also auch um ein kitschigen Fraunroman handeln. Pustekuchen! Es geht um ein überdurchschnittlich intelligentes Mädchen, das mit ihrem Super-Vater, einem Uni-Professor, von einem Ort in den USA in den anderen zieht. Ihn ihre letzten Highschool Jahr wird sie von der Filmlehrerin in eine auserwählte Gruppe Schüler aufgenommen, mit denen sie fortan die Zeit verbringt. Es kommt zu zwei Morden und allerlei Zwischenfällen, die sie aufzulösen versucht. Geschrieben ist das Buch als eine Art wissenschaftliche Arbeit, jeder Satz und jede These ist mit wilden, realen und erfundenen, Zitaten aus der Literatur und Wissenschaft belegt, was das Lesen ganz schön anstrengend macht. Die Auflösung ist dann auch irgendwie etwas verworren und nicht so richtig befriedigend. Insgesamt musste ich mich immer wieder zum Weiterlesen zwingen und würde das Buch nicht unbedingt weiterempfehlen.
Ich hab grad mal die Zeit genutzt um die Linklisten zu aktualisieren, es sollte nun wieder alles abrufbereit sein.
Beim Zeitunglesen bin ich letztens auf einen interessanten Blog gestossen:
http://ikeahacker.blogspot.com/
Gezeigt werden ungewöhnliche Möbel oder Dekorationen, die aus Ikea Artikeln hergestellt wurden. Es sind super kreative Dinge dabei, die man ganz einfach nachbauen kann. Die Idee, ein weisses Rollo einfach mit Acrylfarbe anzumalen, finde ich super (habe ja schließlich auch eines), werde mir gleich mal auf die Suche nach einem Motiv machen. Und die stummen Diener aus einfachen Stühlen, die halbiert und an die Wand geschraubt werden, finde ich auch super!
Samstag, 18. September 2010
Update
Auch sonst waren die letzten Wochen sehr ereignisreich und ich konnte mich nicht über Langeweile beklagen. Die wichtigsten News zu erst: ich habe eine Wohnung gefunden und werde in näherer Zukunft umziehen. Die Wohnung ist ideal gelegen, sowohl die Autobahn als auch die U-Bahn sind in der Nähe, so dass ich schneller auf der Arbeit sein werde. Auch ein Supermarkt, Bäcker, Restaurants, Apotheke und was man sonst noch so zum Leben braucht sind zu Fuß erreichbar. In der Wohnung wurde gerade erst neues Laminat verlegt, die Fenster sind sehr groß, so dass alle Räume sehr schön hell sind und ich habe sogar einen kleinen Balkon. Nun bin ich schon fleißig auf der Suche nach Möbeln, ich habe das Gefühl, ich kenne die Möbelgeschäfte der Umgebung bald besser als all die Verkäufer. Eine Schrankwand fürs Wohnzimmer habe ich schon gefunden, das Schlafzimmer ist ebenfalls fast komplett. Was jetzt noch fehlt sind ein Sofa und eine Essecke fürs Wohnzimmer und alle Badezimmermöbel. Eine Waschmaschine brauche ich auch noch und natürlich all den Krimskrams wie Gardinen, Teppiche, Lampen, Kaffemaschine und und und. Zum Glück weiss ich mittlerweile so ungefähr, was ich überhaupt will (bzw. was ich auf gar keinen Fall haben will) und es sind auch noch etliche Möbelhäuser übrig, die ich noch nicht besucht habe ;-)
Zudem habe ich mich entschlossen, nebenher ein Fernstudium anzufangen und im besten Fall meinen Bachelor in Wirtschaftswissenschaften zu machen. Am nächsten Freitag ist die erste Klausur und ich bin seit Wochen am Lernen dafür. Ich muss sagen, der Stoff ist echt umfangreich und anspruchsvoll, geschenkt wird einem an der Fernuni nichts. Ich werde es trotzdem probieren, das Studium durchzuziehen, denn es macht mir auch Spaß mich mit dem Stoff zu beschäftigen und mal wieder mein Hirn anzustrengen ;-) Die Skripte fürs nächste Semester sind gestern schon mit der Post gekommen, so dass es nach der Klausur dann gleich mit externem Rechnungswesen und Mathe und Statistik weiter gehen kann.
Beim Tanzen geht es auch immer munter weiter. Im Oktober haben wir fast jedes Wochenende ein Einzelturnier (wenn denn alle stattfinden) und am letzten Oktoberwochenende steht schon das Trainingslager von der Formation an. Das neue Kleid ist mittlerweile auch komplett, ich muss mir nur noch was einfallen lassen, wie ich den Schmuck so befestige, dass ich nicht die Hälfte während des Turniers verliere...
Zum Lesen hatte ich in den letzten Wochen nur wenig Zeit, ich hatte oft Frühdienst und bin deswegen nicht so viel mit der Bahn gefahren. Ein paar Bücher habe ich dennoch geschafft. Recht kurzweilig war "Der Maler Gottes" von Ines Thorn. Erst im Nachhinein habe ich festgestellt, dass ich schon andere Bücher von ihr gelesen habe. Es geht um den jungen Maler Matthias Grünewald, der von dem Gedanken besessen, ein Werk zu schaffen, das Gott und seiner Schöpfung gerecht wird. Ein Großteil des Buches handelt von Kunst und Farben sowie von Grünwalds Selbstzweifeln, Depressionen und seinen Dialogen mit Gott. Alles in allem war es ganz interessant und ich habe mir sogar einige Werke Grünwalds angeschaut :-)
Ganz anders war "Die Patin" von Carrie Adams. Tessa King ist die perfekte Patin, die sich rührend um all ihre lieben Patenkinder kümmert und dabei von Katastrophe zu Notlage schlittert. Ich habe viel gelacht und das Buch in windeseile durchgelesen.
Ebenfalls gut gefallen hat mir "Für immer vielleicht" von Cecilia Ahern. Mittlerweile habe ich schon fast alle Bücher von der Irin gelesen, ich mag einfach ihren Stil, ihre Geschichten sind immer etwas besonderes und mit viel Herz erzählt.
Für "Die Tore der Welt" von Ken Follett habe ich mehrere Monate gebraucht. Kein Wunder bei fast 1400 Seiten, aber wenn ich ehrlich bin, hat es auch ganz schön gedauert, bis ich so richtig in die Handlung gefunden habe. Es sind einfach so viele Namen und so viele Nebenhandlungen, dass es schwer ist den Einstieg zu finden. Nach den ersten 200 Seiten wurde es dann aber besser und ich habe quasi jede Seite verschlungen. Im Gegensatz zum ersten Teil gab es weniger langatmige Erklärungen zur Architektur, die Handlung an sich ist aber insgesamt nicht so spannend wie "Die Säulen der Erde". Knapp zusammenfassen lässt sich das Buch mehr oder weniger in "es tauchen Probleme auf, sie werden gelöst. Das nächste Problem". Dennoch hat es mir ganz gut gefallen und ich habe dem Ende entgegengefiebert. ;-)
Ein Buch, das ich nicht zu Ende gelesen habe ist "Arlington Park" von Rachel Cusk. Ich hatte schon öfters von dem Buch gehört, deswegen habe ich zugeschlagen, als es bei Weltbild auf dem Wühltisch lag. Es geht um unglückliche reiche Frauen der Mittelklasse, die mit dem selbstgewählten Schicksal hadern und ihre Männer dafür verantwortlich machen. Die Stimmung des Buches ist sehr düster, es regnet die ganze Zeit, die Frauen sind nur am Jammern und Klagen und ich bin selbst beim Lesen ganz depressiv geworden....
Im Moment bin ich auf den letzten Seiten von "Straße ins Glück" von Maeve Binchy, einer weiteren irischen Autorin. Das Buch besteht aus vielen Kurzgeschichten, deren Hauptfiguren alle zur Quelle der heiligen Anna in einem verschlafenen Örtchen in Irland pilgern. Die einzelnen Geschichten sind sehr unterschiedlich, manche traurig, manche tiefromantisch, andere lustig oder albern, sogar eine Mörderin erzählt von ihren Taten. Ich dachte eigentlich (vor allem wegen des Einbands), dass das ein Kitschroman ist, bin aber eindeutig positiv überrascht :-)
Sonntag, 28. März 2010
Ein gutes Wochenende
Ansonsten habe ich noch Schuhe zum Schuster sowie Tanzschuhe zum Absatz kürzen gebracht, musste wieder in der Fundgrube vom Weltbild zu schlagen (die reduzieren schneller als ich lesen kann...) und habe mir im Sale eine Glitzer-Jeans von Esprit, 2 schwarze Shirts und 2 dünnere Schals gegönnt.

Nach einem kurzen Abstecher zu Erdbeerkuchen und Milchkaffee im Lieblingscafé und einem erneuten Besuch des Baumarkts ging es zurück nach Hause.
Da mein Schwesterherz heute Geburtstag hat, musste ich noch Kuchen für sie backen und mein Geschenk fertig machen. Sie hatte sich ein Bild von mir gewünscht und das hat sie auch bekommen. Es war wieder eine Idee aus dem Kreativ Atelier, ich habs allerdings vom Material und Motiv her etwas abgewandelt. Schwester war happy und ich finde auch, dass es ganz gut gelungen ist.
Der Rest des Wochenendes gib fürs österliche Dekorieren der Wohnung drauf, zu dem habe ich 3 Packungen Eier gefärbt. Ich habe mir Marmorierfarbe und Glanzfarbe mit Goldfolie geholt, bin aber mit beiden nicht so ganz zufrieden. Obwohl auf der Packung steht, dass die Farbe geeignet ist, sehen die wenigsten Farbtöne auf den braunen Eiern (weiße gibt es ja kaum noch zu kaufen) ziemlich blass aus. Zudem hat die Goldfolie sich nur abgelöst, so lange die Eier wirklich richtig heiß waren. Man kann ja schlecht die Eier eine halbe Stunde - oder wie lange man eben zum Färben aller Eier braucht - am Kochen halten.
2 Bücher habe ich diese Woche noch fertig gelesen. "Der Geschmack von Apfelkernen" von Katharina Hagena war das erste Buch, das ich mir jemals gekauft habe, nur weil es auf einer Bestsellerliste steht. Es geht um die Bibliothekarin Iris, die das Haus ihrer Großmutter Bertha erbt, indem sie als Kind ihre Ferien verbrachte. Nach und nach kommen Iris Erinnerungen an vergessene und verdrängten Erlebnissen zurück und es werden die Schicksale dreier Generationen vermischt. Gefallen hat mir die Stimmung, die das Buch vermittelt, ich musste auch die Ferien bei meinen Großeltern zurückdenken. Auch die Sprache und der Stil haben mir gefallen. Allerdings gibt es eigentlich überhaupt keine Handlung, mit vielen Worten und blumigen Umschreibungen wird das Schicksal einer ganz normalen Familie erzählt, die von der Demenz der Großmutter, dem Tod der Cousine und allerlei Eigenarten der einzelnen Charakter geprägt ist. Die spannenden Andeutungen und Fragen am Anfang werden zwar alle aufgelöst, letzten Endes sind die Antworten aber alle langweilig. Ich würde das Buch nicht noch einmal lesen und sicherlich auch niemandem weiterempfehlen.
Das zweite Buch war "Mit dem Kühlschrank durch Irland" von Tony Hawks - endlich, endlich habe ich es gelesen! Ich fand es wahnsinnig komisch, ich mag den Humor, ich mag die verrückte Idee mit dem Kühlschrank durch Irland zu trampen und ich konnte mir die meisten Reaktionen und Erlebnisse sofort bildlich vorstellen. Ja, der Kerl trinkt zu viele, hält sich zu viel in Pubs auf, aber hey, so ist das Leben in Irland nun mal! ;-)
Dienstag, 9. März 2010
Bücher Bücher Bücher
1. Der Herr der Ringe, JRR Tolkien (na gut, die Hälfte vom letzten Band habe ich nicht gelesen, aber durch den Rest habe ich mich durchgequält..)
2. Die Bibel (zumindest Auszugsweise)
3. Die Säulen der Erde, Ken Follett
4. Das Parfum, Patrick Süskind
5. Der kleine Prinz, Antoine de Saint-Exupéry
6. Buddenbrooks, Thomas Mann
7. Der Medicus, Noah Gordon
8. Der Alchimist, Paulo Coelho
9. Harry Potter und der Stein der Weisen, JK Rowling
10. Die Päpstin, Donna W. Cross
11. Tintenherz, Cornelia Funke
12. Feuer und Stein, Diana Gabaldon
13. Das Geisterhaus, Isabel Allende (leider auch nicht bis zum Ende, musste ich wegen zu schwerer Koffer in Irland zurück lassen. Jedes Gramm hat gezählt...)
14. Der Vorleser, Bernhard Schlink
15. Faust. Der Tragödie erster Teil, Johann Wolfgang von Goethe
16. Der Schatten des Windes, Carlos Ruiz Zafón
17. Stolz und Vorurteil, Jane Austen
18. Der Name der Rose, Umberto Eco
19. Illuminati, Dan Brown
20. Effi Briest, Theodor Fontane (wie schrecklich es war...)
21. Harry Potter und der Orden des Phönix, JK Rowling
22. Der Zauberberg, Thomas Mann
23. Vom Winde verweht, Margaret Mitchell
24. Siddharta, Hermann Hesse
25. Die Entdeckung des Himmels, Harry Mulisch
26. Die unendliche Geschichte, Michael Ende
27. Das verborgene Wort, Ulla Hahn
28. Die Asche meiner Mutter, Frank McCourt
29. Narziss und Goldmund, Hermann Hesse
30. Die Nebel von Avalon, Marion Zimmer Bradley
31. Deutschstunde, Siegfried Lenz
32. Die Glut, Sándor Márai
33. Homo faber, Max Frisch
34. Die Entdeckung der Langsamkeit, Sten Nadolny
35. Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins, Milan Kundera
36. Hundert Jahre Einsamkeit, Gabriel Garcia Márquez
37. Owen Meany, John Irving
38. Sofies Welt, Jostein Gaarder
39. Per Anhalter durch die Galaxis, Douglas Adams
40. Die Wand, Marlen Haushofer
41. Gottes Werk und Teufels Beitrag, John Irving
42. Die Liebe in den Zeiten der Cholera, Gabriel Garcia Márquez
43. Der Stechlin, Theodor Fontane
44. Der Steppenwolf, Hermann Hesse
45. Wer die Nachtigall stört, Harper Lee
46. Joseph und seine Brüder, Thomas Mann
47. Der Laden, Erwin Strittmatter
48. Die Blechtrommel, Günter Grass
49. Im Westen nichts Neues, Erich Maria Remarque
50. Der Schwarm, Frank Schätzing
51. Wie ein einziger Tag, Nicholas Sparks
52. Harry Potter und der Gefangene von Askaban, JK Rowling
53. Momo, Michael Ende
54. Jahrestage, Uwe Johnson
55. Traumfänger, Marlo Morgan
56. Der Fänger im Roggen, Jerome David Salinger
57. Sakrileg, Dan Brown
58. Krabat, Otfried Preußler
59. Pippi Langstrumpf, Astrid Lindgren
60. Wüstenblume, Waris Dirie
61. Geh, wohin dein Herz dich trägt, Susanna Tamaro
62. Hannas Töchter, Marianne Fredriksson
63. Mittsommermord, Henning Mankell
64. Die Rückkehr des Tanzlehrers, Henning Mankell
65. Das Hotel New Hampshire, John Irving
66. Krieg und Frieden, Leo N. Tolstoi
67. Das Glasperlenspiel, Hermann Hesse
68. Die Muschelsucher, Rosamunde Pilcher
69. Harry Potter und der Feuerkelch, JK Rowling
70. Tagebuch, Anne Frank
71. Salz auf unserer Haut, Benoite Groult
72. Jauche und Levkojen , Christine Brückner
73. Die Korrekturen, Jonathan Franzen
74. Die weiße Massai, Corinne Hofmann
75. Was ich liebte, Siri Hustvedt
76. Die dreizehn Leben des Käpt’n Blaubär, Walter Moers
77. Das Lächeln der Fortuna, Rebecca Gablé
78. Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran, Eric-Emmanuel Schmitt
79. Winnetou, Karl May
80. Désirée, Annemarie Selinko
81. Nirgendwo in Afrika, Stefanie Zweig
82. Garp und wie er die Welt sah, John Irving
83. Die Sturmhöhe, Emily Brontë
84. P.S. Ich liebe Dich, Cecilia Ahern
85. 1984, George Orwell
86. Mondscheintarif, Ildiko von Kürthy
87. Paula, Isabel Allende
88. Solange du da bist, Marc Levy
89. Es muss nicht immer Kaviar sein, Johanns Mario Simmel
90. Veronika beschließt zu sterben, Paulo Coelho
91. Der Chronist der Winde, Henning Mankell
92. Der Meister und Margarita, Michail Bulgakow
93. Schachnovelle, Stefan Zweig
94. Tadellöser & Wolff, Walter Kempowski
95. Anna Karenina, Leo N. Tolstoi
96. Schuld und Sühne, Fjodor Dostojewski
97. Der Graf von Monte Christo, Alexandre Dumas
98. Der Puppenspieler, Tanja Kinkel
99. Jane Eyre, Charlotte Brontë
100. Rote Sonne, schwarzes Land, Barbara Wood
Ich war gerade in der Stadt und habe ich mich bei Weltbild mit einem ganzen Stapel neuer Bücher eingedeckt (kein einziges der Liste..), zusammen mit meinen Schätzen von der Thalia Bestellung ist der "neu und ungelesen" Stapel wieder ein Stückchen angewachsen. Jetzt muss nur endlich der Frühdienst vorbei sein, damit ich wieder viel Zeit zum Lesen in der Bahn habe.
Eigentlich war ich ja losgezogen um eine Pullover umzutauschen. Ich hatte das gute Stück schon einmal umgetauscht, weil ein riesiges Loch drin war, in dem neuen ist nach dem ersten mal tragen an genau der gleichen Stelle wieder der Stoff kaputt. Ganz eindeutiger Materialfehler. Die gute Frau meinte aber das wäre wohl meine Schuld, ob der Pullover zu eng wäre. Ist er nicht. Ich soll warten bis die Regionalleiterin vorbei kommt, also bis Donnerstag. Ich hoffe sehr, dass die mir den Pullover umtauscht, für 50€ kann man ja wohl etwas mehr verlangen...
Donnerstag, 25. Februar 2010
Review
"Die Pelzhändlerin" von Ines Thorn hat mir ganz gut gefallen. Der historische Roman spielt in Frankfurt um 1460 rum. EIne junge Wäscherin ergreift die einmalige Chance sich als Tochter des Pelzhändlers auszugeben und ein neues Leben zu beginnen. Selbstbewusst meistert sie alle Aufgaben und baut sich ein Zukunft innerhalb des neuen Standes auf. Letzten Endes muss sie sich zwischen dem Erfolg nach den Regeln der Zunft und ihrer großen Liebe entscheiden... Das Buch hat sich sehr schnell lesen lassen, war kurzweilig und nur zum Ende hin ein klein bisschen kitschig ;-) Ganz nebenbei erfährt man auch viel über das Kürschnerhandwerk und die Mode der damaligen Zeit. Mal sehen ob ich mir den/die Nachfolgebände bei Gelegenheit mal hole.
Ein weiterer Historienroman war "Die irische Nacht" von Brendan Graham, das ich als Irland-Fan natürlich sofort kaufen musste. Wieder geht es um eine starke Frau, die versucht ihre Familie durch die große Hungersnot im 19. Jahrhundert zu bringen und dabei immer wieder herbe Rückschläge einstecken muss. Man erfährt sehr viel über die irische Lebensweise, über die Unterdrückung durch die Briten und den starken Glauben, der den Menschen zum Überleben verhilft. Etwas anstrengend waren die vielen irischen Passagen, die leider nicht auf der jeweiligen Seite sondern um sehr umfassenden Anhang erklärt werden. Ansonsten ein sehr gutes Buch, das ich jederzeit wieder lesen würde.
Dann habe ich die vier Twilight-Romane verschlungen. Muss ich dazu irgendwas sagen?!? Ich war begeistert und bin es weiterhin :-)
Eines meiner Lieblingsbücher habe ich mal wieder gelesen, da ich es jetzt endlich selbst besitze - "Das Museum der gestohlenen Erinnerungen" von Ralf Isau. Es war das erste Buch, was ich überhaupt von ihm gelesen habe. Ich bewundere seine Kreativität und das Talent, Fiktion so geschickt mit geschichtlichen Fakten zu verweben. Das Buch ist der Grund, weshalb ich immer und immer wieder das Pergamonmuseum in Berlin besuchen muss. Und natürlich auch, dass ich alle weiteren Bücher von Ralf Isau nahezu verschlinge.
Dann war da noch "Friedhof der bitteren Orangen" von Josef Winkler. Ich hab keine Ahnung, warum ich mir dieses Buch überhaupt gekauft habe. Es ist einfach nur schrecklich und ekelhaft. Nein, ich muss mich da auch nicht reinlesen. Ich muss auch nicht verstehen, warum man für sowas einen Büchner Preis bekommt. Das mag Lesen und verstehen, wer will, mein Ding ist es nicht....
Zur Zeit verschlinge ich einen USA Reiseführer (in Vorbereitung des Urlaubs) und von dem riesigen Bücherstapel sind noch die Lycidas Bücher übrig, mit denen ich auch (wieder) angefangen habe. Da diese Bücher aber doch recht schwer zu lesen sind, werde ich jetzt erst mal meinen Thalia.de Gutschein umsetzen ;-)
Donnerstag, 8. Oktober 2009
Busy times
In der Zeit danach war ich mit vielen vielen Kleinigkeiten beschäftigt. Ich habe es endlich geschafft, meine Fotoalben auf Vordermann zu bringen. Alle Fotos bis zu diesem Sommer sind eingeklebt und ordentlich beschriftet. Das einzige Problem ist, dass ich so langsam nicht mehr weiss, wo ich mit all den Fotoalben hin soll. Es wird Zeit anzubauen ;-) Auch mein Auto ist endlich aufgeräumt und mein Zimmer bis in die letzten Eckchen und Ritzchen blitzeblank geputzt. Für irgendwas muss die lange Zeit ja auch gut sein, zumindest meine Todo-Liste ist weitestgehend abgearbeitet. :-)
Am Wochenende nach dem Urlaub stand dann unser großes Familienwochenende an. Zum ersten mal seit etlichen Jahren ist die ganze Familie vereint in ein Hotel am malerischen Sorpesee im Sauerland eingefallen. Ganze 34 Personen zählt unser Haufen. Wir haben die Zeit sehr genossen, sind mit dem Ausflugsschiff einmal quer über den See gefahren, haben uns selbst sportlich beim Tretbootfahren betätigt und haben faul in der Sonne gelegen. Abends wurden wir herrlich bekocht und es wurde bis früh am Morgen gefeiert.
Letzte Woche hat dann quasi der Ernst des Lebens wieder angefangen. Ich habe mich entschlossen, nicht mehr weiter zu Hause rumzuhocken und auf bessere Zeiten zu hoffen und bin nun wieder Studentin. Ich studiere im Master of Arts in Finance Programm an der Wiesbaden Business School der Hochschule Rhein-Main (seit 1.9. tragen die Uni und der Fachbereich diese tollen Namen). Letzte Woche hat nun also das Einführungsprogramm begonnen, welches allerdings eher enttäuschend war, da fast alle Veranstaltungen nur für Bachelor Studenten gedacht waren. Gestern war der erste Vorlesungstag und ich war ehrlich gesagt fix und fertig, als ich endlich zu Hause war. Die Vorlesungen waren interessant und es wurde gleich deutlich, dass der Anspruch sehr sehr hoch ist. Bis nächste Woche müssen wir gleich eine Präsentation vorbereiten und für Unternehmensrechnung muss ich wohl einiges aufarbeiten. Dennoch bin ich froh, wieder etwas zu tun zu haben! Heute fallen die Vorlesungen komplett aus, aber morgen stehen wieder zwei neue Fächer an.
Ein paar Bücher habe ich auch noch fertig gelesen. Im Urlaub habe ich "Das Mädchen mit dem Perlenohrring" von Tracy Chevalier nahezu verschlungen. Die Autorin schildert sehr fantasievolle Geschichte um das berühmte Bild des Malers Vermeer und sie beschreibt sehr eindrucksvoll "ganz nebenbei" das Leben der Menschen in Delft im 17. Jahrhundert. Ganz toll sind auch die Beschreibungen der Wirkung von Farbe und kleinster Details eines Bildes. Kann ich nur empfehlen :-)
Nach diesem tollen Buch fiel es mir ein wenig schwer mich in "Jägerin der Zeit" von Kathrin Lange einzulesen. Es handelt von der byzantinischen Kalenderreform, die mal eben 300 Jahre in die Zeitrechnung einfügt, die es eigentlich nicht gegeben hat. Die so genannten "silentiarii" bringen jeden zum Schweigen, der zu viel darüber weiß. Die Äbtissin Alexandra und ihr "Mündel" Sophia werden in die Intrigen des Geheimbundes hineingezogen und helfen schließlich bei der Durchsetzung der Reform. Im Prinzip ein spannendes Thema, allerdings waren die Beschreibung der Hintergründe der Reform teilweise zu detailliert, dann aber wieder viel zu oberflächlich um sie wirklich zu verstehen. Auch das Ende hat mir nicht so gut gefallen, aber immerhin habe ich bis dorthin durchgehalten :-)
Zum nächsten Buch brauche ich eigentlich gar nichts mehr sagen. "P.S. Ich liebe dich" von Cecelia Ahern war einfach fantastisch! Tolle Sprache, tolle Story, tolle Charaktere... zum Weinen schön :-)
Mittwoch, 9. September 2009
Auf'm Sprung
Für heute steht also noch fleißig rumräumen, aufräumen, putzen und Koffer packen auf dem Programm. Und dann noch eine Runde Training heute Abend. Gestern habe ich noch schnell das zweite Joséphine-Buch ("Joséphine und Napoleon") fertig gelesen, damit ich es nicht wegen 50 Seiten mitschleppen muss. Es hat eine Weile gedauert, bis ich so richtig "drin" war, aber jetzt hätte ich am Liebsten gleich den letzten Band. SOFORT!! Nebenher habe ich noch "Generation Doof" gelesen, das ich letztens auf dem Flohmarkt für einen Euro erstanden habe. Sehr lustig, teilweise ein bisschen sehr überzogen und zu sehr der erhobene Zeigefinger, regt mich aber auf jeden Fall zum Nachdenken an....
Montag, 24. August 2009
We are all born mad. Some remain so.
Heute morgen habe ich auch endlich Vanessas Schultüte fertig gebastelt. Ich kann immer noch nicht glauben, dass sie schon in die Schule kommt. Es ist doch noch gar nicht so lange her, dass ich sie als Baby durch die Gegend getragen habe. Die Schultüte ist auf jeden Fall sehr schön geworden, natürlich in Prinzessin-Rosa, von ihr selbst mit unzähligen Stickern und Glitzkram verziert, von mir noch eine Mini-Vanessa gebastelt, die sogar das gleiche Kleid trägt, was sie morgen zum ersten mal anziehen darf. Mit der ganzen Family ziehen wir schon um halb 9 zur Kirche, um ein Uhr gibt es dann großes Festessen.
Ansonsten steht außer regelmäßigem Training und lustigen Abenden mit Freunden nicht viel an. Am Samstag ist endlich unser erstes Einzelturnier in der B-Klasse (wenn nicht doch noch was dazwischen kommt....), der Strass fürs neue Kleid ist allerdings nach fast einem Monat immer noch nicht geliefert, so langsam wirds unverschämt!
Fertig gelesen habe ich in der Zwischenzeit "Eisiges Herz" von Giles Blunt, einen Krimi. Es geht um einen Ermittler aus Kanada, der von seinem aktuellen Fall ganz besonders stark betroffen ist, da das Opfer doch seine Frau. Er will nicht an den Freitod seiner Frau glauben und macht er in seiner Freizeit auf die Suche nach Indizien. Ein zweiter Handlungsstrang beschäftigt sich mit der Suche nach einem Kinderschänder. Es war schon relativ bald klar, wer der Mörder ist, die Beweggründe wurden über fast 500 Seiten Schritt für Schritt erklärt. Das Buch hat sich ganz gut lesen lassen, war recht kurzweilig, aber ein zweites mal würde ich es sicherlich nicht lesen.
Jetzt bin ich gerade noch an "Joséphine" von Sandra Gulland dran, einem Historienroman über Marie Josephe Rose de Tascher de la Pagerie, die Frau Napoleons und französische Kaiserin. Insgesamt umfasst das Werk drei Bücher, die als Tagebucheinträge gestaltet sind, das dritte Buch habe ich allerdings noch nicht gekauft. Bisher kann ich sagen, dass ich die Geschichte bzw. das Leben der Josephine sehr spannend finde. Ich finde es immer interessant, "persönliche" Erzählungen zu großen historischen Ereignissen zu erfahren. Auf der anderen Seite fehlt mir aber auch das Fachwissen zu bestimmten Ereignissen, manche Andeutungen werden erst im Verlauf klarer (vor allem was ihre Liebschaften betrifft). Wenn ich jedes mal ein Lexikon oder ein Geschichtsbuch greifen würde, hätte ich sicherlich noch viel mehr von dem Buch. Dazu bin ich im Moment aber schlichtweg zu faul :-D
Donnerstag, 6. August 2009
Endlich Sommer!
Ansonsten läuft alles so weiter, ein neuer Job ist leider immer noch nicht in Sicht, ich bin aber für nächste Woche zum Gespräch in die Uni eingeladen worden. Bin mal gespannt, wie das läuft und hoffe, dass ich zumindest hier eine Zusage bekomme. Den Englischtest habe ich schon bravourös gemeistert ;-)
3 Büche habe ich in den letzten Wochen fertig gelesen, das schönste war "Zwischen Himmel und Liebe" von Cecelia Ahern. Obwohl ich so ein großer Irland-Fan bin, hatte ich noch kein Buch von der Ministerpräsidenten-Tochter gelesen. Ich war hin und weg von der süßen Geschichte, dem tollen Stil, ihrer faszinierenden Kreativität und den tollen Charakteren. Ein oder zwei Tränchen musste ich schon verdrücken, aber der Großteil der Geschichte ist einfach nur faszinierend, süß und amüsant! Und ist es wirklich so abwegig, dass es eine Unsichtbare-Freunde-Organisation gibt?!?!
"Kim Novak badetet nie im See von Genezareth" von Hakan Nesser war auch ok. Überraschendes Ende, sehr kurzweilig und gut geschrieben. Warum das Buch in Schweden allerdings zur Pflichtlektüre in Schulen gehört, kann ich nicht so ganz nachvollziehen...
Als letztes habe ich "Die Rose von Salerno" von Dagmar Trodler gelesen, einen Historienroman, der von einer jungen adligen Frau handelt, die unfreiwillig mit in den Krieg zieht und schließlich ihr Glück als Heilerin findet. Und die sich natürlich in einen Mann von niederem Stand verliebt, mit dem sie eigentlich nie glücklich werden dürfte. Insgesamt wars unterhaltsam, teilweise fand ich es sprachlich ein bisschen zu überzogen und ein bisschen zu viel Hokuspokus.
Mal sehen, was ich nun als nächstes aus dem großen Stapel ziehen werde...
Donnerstag, 9. Juli 2009
Eh oui, c'est ça la vie
Vor zwei Wochen hatte ich Geburtstag, schon wieder ein Jahr älter ;-) Dabei fühle ich mich gar nicht viel älter, erwachsener, weiser und schon gar nicht so, wie man es sich vorstellt, dass man sich fühlt, wenn man 26. wird. Sollte ich nicht wahnsinnig vernünftig, verantwortungsbewusst, und wer weiss was noch, sein?? Bin ich nicht. PUNKT. Wir haben ein bisschen reingefeiert, schön gemütlich im kleinen Kreis und dank ausführlichem Gewitter am Nachmittag statt am Abend auch im Garten, statt im Keller. Es war echt ein schöner Abend. Sonntagabend ist dann endlich auch irgendwann die Family aufgetaucht und wir haben es uns noch mal gut gehen lassen. Das schönste Geschenk? Eine freudestrahlende Juliana, die mir ein "Viel Glück zum Geburtstag" entgegenschmettert :-) Ansonsten bin ich wieder ausreichend mit Lesestoff versorgt (alle vier Bänder von Lycidas von Christopher Marzi, plus Krimi und ein neuer Isau!), kann zwei neue Nintendo-Spiele spielen, habe wunderschöne Deko für die nächsten Fotoalben (die Bilder sind schon bestellt), darf demnächst zur Kosmetikerin zum Schminkabend und darf jede Menge neuen Schmuck und einen Glitzer-Schlüsselanhänger mein Eigen nennen. Und den Paul darf man nicht vergessen, er hat sehr zu meiner Erheiterung beigetragen und tut es weiterhin :-D
Ansonsten ist leider noch kein neuer Job in Aussicht. Tough times... Ich versuche mir nicht die Laune verderben zu lassen und die Zeit zumindest ein bisschen zu genießen. Immerhin kann ich schlafen, ausgehen, rumgammeln, trainieren, Computer spielen, Malen, lesen etc. etc. etc. so viel und so lange wie ich will....
Mein größter Lichtblick in all dieser Zeit ist, dass ich endlich endlich den Verein gewechselt habe und nun in Usingen tanze! Ich kann es einfach nicht glauben, dass wir erst vor zwei Wochen mit dem Training angefangen haben. Die Truppe ist super nett, das Training macht riesig viel Spaß, kurz um, es könnte einfach nicht besser sein. Selbst die Choreo gefällt mir mittlerweile richtig gut und ist gut zu tanzen. Ich freu mich auf die nächsten Trainingseinheiten, Wochen, Monate mit der Formation! :-D
Zu guter Letzt mein Update zu den gelesenen Büchern. Als Letztes habe ich "Er küsst mich, er küsst mich nicht" von Jessica Adams gelesen. Nun ja, ich musste mich ganz schon durchkämpfen. Es geht um eine junge Frau, für die alles schief läuft, Pech mit den Männern, verliert ihren Job, Eltern geschieden, komischer Freundeskreis. Übers Internet findet sie ihren Seelenverwandten, der sich - suprise, surprise - als ihr Nachbar entpuppt, der unsterblich in sie verliebt ist, natürlich läuft aber wieder alles schief... Der Klappentext war besser als das ganze Buch. Fand es weder lustig, noch spannend, alles vorhersehbar, unsympathische Hauptfigur, zudem muss man wohl aus Australien sein um alle diese Gegenstände, Personen, Orte und Andeutungen zu kennen... Werde ich sicherlich nicht nochmal lesen. Ach ja, wieder so ein Buch was anscheinend wortwörtlich übersetzt wurde. Jeder 3. Satz lautet "Ich meine, wirklich.", wer spricht denn bitte schön so?!?!
Viel besser war da "Veronika beschliesst zu Sterben" von Paulo Coelho. Wie alle Bücher von ihm war es sehr gut geschrieben, traurig-tragische Geschichte mit schönem Happy End aus der man sicherlich viel mitnehmen kann. Veronika lernt erst die Schönheit des Lebens kennen, als ihr Tod unvermeidlich erscheint und fängt an sich selbst zu verwirklichen. "Verrückt ist, wer in seiner eigenen Welt lebt" oder sind doch am Ende doch die Verrückten die einzig Normalen?!?
Außerdem habe ich noch "Nirgendwo in Afrika" von Stefanie Zweig gelesen. Den Film habe ich vor Jahren im Kino gesehen und die Geschichte ist einfach zu rührend. Ehrlich gesagt fand ich hier den Film sogar besser, als das Buch. Ich war einfach noch nie in Afrika, so dass ich mir viele Beschreibungen der Orte, der Menschen, der Sprache, des Lichteinfalls etc. beim Lesen nicht so gut vorstellen kann. Dennoch hat mir auch das Buch sehr gut gefallen. Vielleicht finde ich ich ja irgendwo mal die Fortsetzung, die das Leben von Regina im Nachkriegs-Deutschland beschreibt. Ist definitiv nicht so bekannt wie der erste Teil...
Voll in seinen Bann gezogen hat mich -war es denn anders zu erwarten?? - "Bis(s) zum Morgengrauen". Wenn ich nicht noch so viele andere Bücher hätte, die gelesen werden wollen, würde ich mir ja sofort die anderen drei Bände kaufen...
Freitag, 19. Juni 2009
Bücherwurm
Das zweite Buch war "Liebe, Tod und Kalorien" von Christine Vogeley, bei dem ich mich auch herrlich amüsiert habe. Der Klappentext sagts eigentlich am Schönsten: "Die Hauptzutaten: 1 alter rheinischer Gasthof, 1 tote Tante, 1 Erbin, 1 neue und 1 alte Freundin. Ferner: 1 Erpressung, 1 ganz lieber Sparkassendirektor in den zweitbesten Jahren, viel gutes Essen, 2 böse Leute, 1 promovierter Vogelkundler, 1 große Liebe. Ein heiterer Roman für Frauen, die verfressen und leicht sentimental sind und genau das mit Humor nehmen." Tolle Charaktere, nette Geschichte, die gut erzählt ist, insgesamt hat es mir gut gefallen. Ab und hatte ich allerdings mal Stellen wo ich gedacht habe "Hoppla, wer ist das denn jetzt?" oder "ist das wirklich vorher passiert?" Entweder habe ich über einige Stellen hinweg gelesen oder es sind ein paar logische Fehler drin... Vielleicht lese ich es irgendwann noch einmal und werde es herausfinden...
Samstag, 9. Mai 2009
Erste "normale" Woche nach einer gefühlten Ewigkeit
Ansonsten war die Woche relativ unspektakulär, Abends war ich meistens total k.o. und bin früh ins Bett gegangen. Auf dem Weg zur Arbeit bin ich nun wieder viel am Lesen und auch in den drei Wochen, die ich zu Hause verbracht habe, konnte ich einige Bücher durchlesen.
Zunächst habe ich die Eragon-Trilogie fertig gelesen. Tolle Bücher, sehr kreative Ideen, eine liebevoll beschriebene Phantasy-Welt. Ich wollte gar nicht zu Ende lesen, weil ich die Welt der Drachen, Zwerge und Elfen nicht verlassen wolltet. Freu mich schon auf den vierten Band, hoffe der erscheint bald mal.
Danach habe ich mich an "Die Lichter von Dublin" gemacht, dass ich letztens im Antiquariat gekauft hatte. Nun ja, es war ganz unterhaltsam, kurzweilig geschrieben und gut zu lesen. Es hatte aber ein bisschen was von einem Groschenroman... Würde ich nicht noch mal lesen, vielleicht kann ich es ja wieder zurück verkaufen?!?!
Gleich danach habe ich mich an "Nur ein toter Mann ist ein guter Mann" von Gaby Hauptmann gemacht. Das Buch war einfach zu lustig und viel zu kurz! Tolle Story und richtig böser schwarzer Humor, kann ich absolut empfehlen.
Zur Zeit bin ich noch an den letzten Seiten von "Die Wand"von Marlen Haushofer. Interessanter Stil, beklemmende Vorstellung auf einmal als letzter Mensch der Welt mit einer Katze, einem Hund und der Kuh auf einer Berghütte ums Überleben kämpfen zu müssen. Ich schwanke immer wieder zwischen Faszination und Entsetzen, am Anfang war ich auch nicht sicher, ob ich es zu Ende lesen würde. Letzten Endes doch interessant und empfehlenswert!
Das absolute Highlight dieser Woche war der Auftritt von Mario Barth in Wetzlar gestern Abend. Durch Zufall waren wir noch an zwei Karten für die Vorpremiere der neuen Show gekommen. Das Programm hat sich zum Großteil wieder auf typische Mann-Frau-Situationen bezogen, in denen sich einfach jeder wiederfinden kann. Wir haben teilweise Tränen gelacht und zwischendurch habe ich mir fast gewünscht, es wäre endlich vorbei, weil mir so die Wangen vom Lachen weh getan haben. :-) War echt ein genialer Abend (auch wenn es ewig gedauert hat, bis wir endlich das Parkticket bezahlen und das Parkhaus verlassen konnten...), ich würde mir den Kerl jederzeit wieder anschauen!!
Sonntag, 22. März 2009
Auf und ab
Gestern war unser "Heimturnier", das vierte Turnier dieser Saison. Das Wetter war wunderschön und bis zu unserer Stellprobe haben wir uns erst mal draußen in die Sonne gesetzt, haben Erdbeeren gegessen und die Zukunft geplant. Das Turnier an sich war ganz gut (bis auf die ständigen Probleme mit der Musik und dem nervigen Klang aus der einen Box). Die Stimmung bei uns hat sich verändert. Vielleicht liegt es daran, dass wir (zumindest grob) wissen, wie es weitergeht. Vielleicht auch daran, dass wir durch die ganzen Probleme noch mehr zu einem Team geworden sind. Auf jeden Fall konnten wir zum ersten mal in der Saison richtig befreit auftanzen, alles ganz locker angehen und endlich einmal zeigen, was wir wirklich können. Die 2 Durchgänge waren das Beste, was wir diese Saison gezeigt haben und wir wurden prompt mit einem 6. Platz belohnt (ob wir diesen auch bekommen hätten, wenn Heusenstamm mit 8 Paaren hätte tanzen können, ist eine andere Geschichte). Viel mehr haben wir uns aber über das Lob einer Wertungsrichters gefreut, der uns, locker unter den ersten 3 Mannschaften gesehen hätte. So was tut einfach gut. Schade, dass nicht mehr Wertungsrichter darüber hinweg sehen, dass wir nur 6 Paare haben, aber damit hatten wir ja gerechnet. Nun folgt nur noch ein Turnier am kommenden Sonntag in Gießen und dann geht es schon in die nächste Saison, die für uns viele viele Veränderungen bringen wird. Wir können damit auf die Nase fallen, wir können aber auch alles besser machen. Schlimmer, als in dieser Saison, kann es nicht mehr werden... Da fällt mir nur noch ein Spruch zu ein:
Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren.
Um auf andere Gedanken zu kommen, habe ich mich mal wieder mit einem Stapel Bücher eingedeckt. Zurzeit lese ich noch den dritten Band von Eragon und der dritte liegt schon bereit, aber man muss ja vorbereitet sein. Eine ganze Stunde habe ich mir Zeit genommen um im Antiquariat zu stöbern und ich bin auch gut fündig geworden. Vier Bücher und ein ??? Hörspiel habe ich erstanden und das ganze für nur 13 €. Für mich ist auf jeden Fall eine gute Alternative um an Bücher zu kommen. Meine Bücher müssen nicht neu und unverknickt sein, man darf ruhig sehen, dass ich sie gelesen habe. Leider hatten sie nichts von Ken Follet da, ich würde ja zu gerne noch die Tore der Welt lesen...
Samstag, 21. Februar 2009
Helau & so
Ich vermute mal, dass diese Krankheitswelle an dem kalten Wetter liegt, seit Jahren hatten wir nicht mehr so viel Schnee und Frost wie jetzt. Im Prinzip macht mir das Wetter nicht so viel aus, diese herrlichen frostigen Tage mit viel Sonnenschein genieße ich sogar. Allerdings würde ich so langsam gerne mal wieder was anderes anziehen als immer die gleichen dicken Wollpullis... :-)
Ansonsten plätschern die Wochen so vor sich hin, die Arbeit hält mich gut auf Trab und die restliche Zeit verbringe ich wie immer beim Tanzen. Nächste Woche steht die Landesmeisterschaft an, auf die wir uns seit einiger Zeit vorbereiten. Die LM ist an sich ja schon ein großes und wichtiges Ereignis, für uns bedeutet sie aber zudem den Aufstieg in die B-Klasse. Eigentlich hatten wir diesen bereits für November geplant, da wir nicht die geänderten Aufstiegsregeln beachtet haben. Nun fehlen uns noch genau 10 Punkte, die wir nächste Woche aber sicher erreichen sollten. Unsere Programme für die B haben wir nun komplett, jetzt gehts an die Feinarbeit :-) Zudem lasse ich mir ein neues Kleid machen, zum ersten mal nach eigenen Ideen und mir auf den Leib geschneidert, ich hoffe es wird so wie ich es mir vorstelle ;-)
Formationsmäßig läuft es leider nicht so gut. Nach dem ganzen Ärger im vergangenen Jahr grenzt es allerdings an ein Wunder, dass wir überhaupt auf der Fläche stehen. Das erste Turnier ist nicht gut gelaufen, wir haben zu viele Fehler geboten und sind leider weit hinter der Trainingsleistung in den letzten Wochen zurück geblieben. Die Patzer wurden dann auch prompt mit dem 7. Platz bestraft. Nun ja, nachdem die erste Enttäuschung verflogen ist, sind wir wieder fleißig am Trainieren. Vielleicht schaffen wir es ja doch noch, uns ein Stückchen in der Tabelle nach vorne zu arbeiten... Das nächste Turnier ist bereits nächsten Sonntag in Rüsselsheim.
Ich habe sehr viel gelesen in letzter Zeit. Zu Weihnachten bin ich sehr großzügig mit Büchern bedacht worden, leider ist dieser Stapel aber auch schon wieder dahin geschmolzen und ich muss wohl bald zu den zwei Büchergutscheinen greifen und mich neu eindecken.
Ein sehr zu empfehlendes Buch ist "Ein irischer Landarzt" von Patrick Taylor. Erst dachte ich, da hätte mich jemand mit einem Schnulzenroman bedacht, aber schon nach wenigen Seiten wurde ich eines besseren belehrt. Es geht um einen jungen Arzt, der in der Praxis eines Landarztes in Nordirland anfängt zu arbeiten (Wo in aller Welt liegt Ballybucklebo??). Er sieht sich konfrontiert mit den Eigenheiten der ländlichen, dem irischen Klischee entsprechenden Bevölkerung und den unkonventionellen Behandlungsmethoden seines Mentors. Alles in allem sehr amüsant und kurzweilig geschrieben!
Dann war da noch ein weiteres Buch meines Lieblingsautors Ralf Isau namens "Das Netz der Schattenspiele", das ich vor einigen Jahren schon einmal gelesen hatte. Es geht um die Gefahren des Internets bzw. Cyber Terror, der durch ein einfaches Computerspiel entstanden sind. Bis auf einige etwas langatmige Erklärungen zum Internet und Computertechnik an sich, ebenfalls ein gutes Buch.
Roger Boyes bedient in "My dear Krauts: Wie ich die Deutschen entdeckte" fast alle gängigen Klischees über Deutsche und Briten. Teilweise war es ganz lustig, teilweise aber einfach nur blöde oder langweilig und das obwohl ich den trockenen britischen Humor ja eigentlich mag. Würde ich nur bedingt empfehlen.
Zwischendurch blättere ich immer wieder in "Das Lieblingsbuch aller Frauen" von Bunty Cutler, bei dem ich schon Tränen gelacht habe. Ihre nicht immer ganz ernst gemeinten Tipps für die Damenwelt sind einfach zu amüsant (z.B: "Turbo -Abnehemen: sechs Pfund in sechs Stunden": Falls das alles nichts hilft - lassen Sie sich die Beine amputieren).
Ansonsten widme ich gerade dem ersten Teil von Eragon.
Und was hat dieser Post nun mit Fasching zu tun? Im Grunde genommen nix, ich ignoriere die närrische Zeit einfach, so wie in all den letzten Jahren auch :-D
Mittwoch, 23. Juli 2008
Sommerzeit ist Lesezeit
Dann gab es da "Becca" von Faye Kellermann: parallel wird die Geschichte der spanischen Inquisition, der jungen Portugiesin Becca und von William Shakespeare erzählt, der den Mord an einem Freund rächen will. Das Buch ist ordinär und voller roher Gewalt, aber auch immer wieder witzig, spannend, romantisch und einfach nur faszinierend. Kann ich auf jeden Fall nur empfehlen!
Dann habe ich den ersten Teil der Saga "Der Kreis der Dämmerung" von Ralf Isau geschenkt bekommen. Den dritten und vierten Teil habe ich bereits seit Jahren, die ersten beiden hatte ich mir nur ausgeliehen. Immer wieder schön zu lesen...
Mit "Die Entdeckung der Langsamkeit" von Sten Nadolny habe ich als nächstes ein eher ernstes Buch gelesen habe. Beerichtet wird von der Entdeckung des Nordpols und natürlich von der einmaligen Langsamkeit John Franklins, seiner Lebensauffassung, seiner Philosophie. Obwohl ich viele Begriffe der Seemannsspache nicht verstanden habe, hat mich das Buch vollkommen in seinen Bann gezogen.
"Es gibt für alles zwei Zeitpunkte, den richtigen und den
verpassten."
Anschließend habe ich mich mit HaPe Kerkelings Beschreibungen seiner Reise auf dem Jakobsweg ("Ich bin dann mal weg") amüsiert. Ich muss ja zu geben, dass ich den guten Mann einfach lustig finde, sei es im Fernsehen als auch im geschriebenen Wort. Das Buch hat mich sehr fasziniert und ich könnte mir auch vorstellen, einmal den Jakobsweg zu pilgern. Vermutlich würde ich aber wie er die Übernachtung in Hotels vorziehen, statt mit 20 Mann einen Schlafraum und eine Dusche zu teilen... ;-)
Gleich im Anschluss habe ich noch zwei Bücher verschlungen, zum einen "Der Alchimist" von Paulo Coelho (muss man hierzu noch was sagen?!? Das Buch ist sagenhaft, tolle Sprache, fantastische Geschichte, nur leider viel zu kurz!) und "Seide" von Alessandro Baricco, ein schönes Buch das in einem ganz leichten, etwas melancholischen Stil von den Reisen eines französischen Seidenhändlers nach Japan, aber vor allem von Liebe und Sehnsucht erzählt.
Und nun bin ich gerade auf den letzten Seiten von "Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken" und erheitere/nerve/erstaune meine (männliche) Umwelt mit Analysen ihres Verhaltens. Auch wenn mich manche Erläuterungen und Schlüsse nicht ganz überzeugen, kann ich mich doch in vielen der beschriebenen Situationen und Reaktionen wiederfinden und kann mir nun zu mindestens einbilden, dass ich die "Spezies Mann" ein bisschen besser verstehe. :-D
Donnerstag, 29. Mai 2008
Und plötzlich ist Sommer..
Das Abschlussturnier fand in Wiesbaden statt. Die Halle hat mir recht gut gefallen und obwohl das Ende der Saison absehbar war, blieben wir konzentriert und haben zwei solide Durchgänge dargeboten. Die Wertung hat das wiederum nicht beeinflusst, wir haben die Saison insgesamt mit dem vierten Platz abgeschlossen. Im Anschluss an das Turnier sind wir, nachdem wir mal wieder Eiskalt duschen mussten, ins Waldgeist gefahren um Berge von Schnitzeln, Pommes, Burgern und Würsten zu vernichten. Während ich mich mit einem Viertel Schwein zufrieden gegeben haben, haben andere nebenher noch den "kleinen Eisbecher" (mit nur 24 Bällchen) vernichtet ;-)
Alles in Allem war es eine schöne Saison, mit vielen Tiefen aber auch vielen schönen Momenten. Wir haben zum ersten mal seit vielen Jahren wieder ein Team dargestellt und uns untereinander so gut verstanden, wie schon lange nicht mehr. Schade, dass es teilweise an der Leistung und der dazugehörigen Motivation gefehlt hat...
Aber das ist zum Glück schon alles abgehakt, denn wir befinden uns schon wieder auf dem Weg in die neue Saison. vor 2 Wochen haben wir das neue Konzept präsentiert bekommen, das für mich absolut überzeugend ist. Mit der neuen Choreografie sind wir bereits zu Gange und auf dem besten Wege, sie so schnell wie möglich zu lernen. Ja, sie ist noch schneller und anspruchsvoller als die letzte Choreo, aber man wächst ja bekanntlich mit seinen Herausforderungen. Und es gibt eigentlich keine schönere Zeit (außer vielleicht mit einem Pokal in der Hand bei der Siegerehrung), als die Vorbereitungszeit mit einer neuen Choreo, wenn die Schritte zusammengesetzt und neue Highlights ausprobiert werden.
Wenn wir dass alles so durchziehen, wie unsere Trainer es geplant haben, kann es eigentlich nur gut werden. Ich hoffe, dass wir es dieses Jahr mal schaffen, uns nicht selbst im Wege zu stehen...
Neben der Formation widme ich mich nun auch wieder dem Einzeltraining. Vor knapp 2 Monaten haben Stefan und ich entschieden, dass wir doch wieder anfangen wollen und haben uns in nicht mal vier Wochen auf das erste Turnier vorbereitet. Das Hessen tanzt Wochenende ist dann auch gar nicht mal schlecht gelaufen, an beiden Tagen haben wir uns bis ins Semi-Finale getanzt. Samstag konnten wir uns über den 14. Platz von 153 Paaren, Sonntag über Platz 17 von 147 Paaren (und das trotz Migräne und Übelkeit und meinem ständigen Wunsch nach einem raschen Ende...) freuen. Und das allerbeste: ich hab ein neues Kleid gekauft!! War ja klar, dass ich mich mal wieder in das teuerste Stück verliebe, was sich in der Halle finden lässt, aber dieses und nur dieses musste nun mal sein. :-) Man muss sich ja auch mal was gönnen... Nun konzentrieren wir uns auf einen zügigen Aufstieg in die B, was wohl nicht allzu lange dauern wird :-D. (Wenn es vor Berlin klappt, gibt es sogar noch mal ein komplett neues, gesponsortes Outfit für uns beide!!) Es ist auf jeden Fall ein super Gefühl, wieder regelmäßig im Training zu stehen und zu sehen, dass sich was tut (bzw. bewegt).
Immer nur Trainieren ist aber auch nicht gut, deswegen war ich am Montag mit den Mädels von der Arbeit in Frankfurt unterwegs. Genauer gesagt haben wir einen Kochkurs im Restaurant Oliver´s Art Cuisine besucht und haben uns selbst mit leckerem Essen verwöhnt. Zum Hauptgang wurde Fisch und/oder Pute mit Kartoffel-Karrotten-Pürre, Ruccola-Salat, Salbei-Sösschen und Topinambur-Chips serviert, zum Dessert gab es einen Bananen-Rhabarber-Schaum mit Pistazien und Schoko-Deko. Das Essen war fantastisch und wir hatten wahnsinnig viel Spaß. Eine Wiederholung des Ganzen ist schon in Planung.
Zum Lesen komme ich im Moment so gut wie gar nicht. Im Zug habe ich mich desöfteren über schöne PM-Trainer hergemacht oder habe bei Musik ein wenig gedöst. Heute habe ich ein weiteres Mal "An Bord der Titanic" von E.W. Heine gelesen. Das Buch gehört in seine Reihe der "Kille-Kille-Geschichten", ganz feine, skurrile, gemeine, abartige, lustige, manchmal geschmacklose, auf jeden Fall überraschende Kurzgeschichten, die man immer wieder lesen kann. Ansonsten habe ich immer noch zwei Büchergutscheine und überlege zum 100. mal, ob und wenn ja in welcher Sprache ich mir die Narnia-Bücher kaufen soll...
Fürs Wochenende stehen schon wieder große Pläne an. Ab morgen ist Altstadtfest in Friedberg, was wir auf jeden Fall besuchen werden. Sonntag ist wieder Training angesagt, ansonsten hoffe ich, dass sich das gute Wetter noch ein bisschen hält und ich zum ersten mal in diesem Jahr in meiner Hängematte relaxen kann.
Samstag, 2. Februar 2008
Isch bin ja so uffjerescht!
Das Highlight der vergangenen Woche war natürlich das Annett Louisan Konzert in der Alten Oper. Verena hat mich schon am Eingang mit einer Flasche Sekt begrüßt ;-) Das Konzert war fantastisch! Die kleine Powerfrau hat die Halle zum Kochen gebracht. Ich muss gestehen, ich bin ein großer Fan von ihr, ich liebe ihre Stimme und die Texte sprechen mir aus dem Herzen. Sie hat fast alle Lieder vom ersten und vom aktuellen Album gespielt, es war sehr abswechslungsreich, mit vielen Powersongs, ein paar nachdenklichen Sachen und ein bisschen was zum Weinen ("Ende Dezember") war auch dabei. Auf den Gastmusiker hätte ich auch verzichten können, aber ansonsten war es ein gelungener Abend!
Ansonsten haben wir ordentlich trainiert, haben letztes Wochenende ein paar schöne Filme geschaut (Sonntag ist Sonnytag :-)) und ich war mal wieder shoppen *gg*. Auf dem Weg zur Arbeit habe ich schon das nächste Weihnachtspräsent durchgelesen: "Pala und die seltsame Verflüchtigung der Worte" von einem meiner Lieblingsautoren, Ralf Isau. Am Anfang ist es mir recht schwer gefallen, reinzukommen. Jedes Kapitel beginnt mit einem Gedicht, das später wieder aufgenommen wird. Insgesamt ist das Buch ganz gut gewesen, manche Stellen waren sehr kreativ und lustig, anderer waren mir zu moralisierend. Ich hatte ein bisschen das Gefühl, er war sich nicht sicher, ob er ein Kinderbuch oder ein philosophisches Werk schreiben will... Nun habe ich noch einen Krimi von Weihnachten, dann muss wieder neuer Lesestoff her!
Donnerstag, 17. Januar 2008
Winterblues?!?
Im Prinzip war die Woche auch gar nicht so übel, mal von der Laune abgesehen. Montag war ich endlich mal wieder im Fitness-Studio, habe ein Check-up gemacht und einen neuen Trainingsplan zusammenstellen lassen. Das Training hat richtig gut getan! Anschließend waren wir noch im Carlitos um Steffis Geburtstag zu feiern! Sie hat einen tollen Cocktail bekommen und das absolute Highlight war der Strohhalm, der in Flammen aufgegangen ist ;-)
Dienstag hatten wir leider kein Training und sind stattdessen bei meinem Schatz eingefallen und haben Phase 10 gespielt, bis es eskaliert ist *gg*
Zudem lese ich zur Zeit ein sehr gutes Buch, das mir Stefan zu Weihnachten geschenkt hat. Es heißt "Die Eismalerin"und ist von der isländischen Autorin Kristin Marja Baldursdóttir. Es geht um eine Familie, die um 1900 auf Island lebt. Die Mutter hat sich in den Kopf gesetzt, allen ihren Kindern, auch den Mädchen, eine Schulbildung zu ermöglichen. Die jüngste Tochter, Karitas, kann sehr gut zeichnen und studiert in Kopenhagen. Als sie nach Island zurückkehrt, lernt sie den gutaussehenden Sigmar kennen und wird schwanger. Sie ist hin- und hergerissen zwischen ihrem Wunsch zu malen und den Pflichten als Ehefrau und Mutter. Das Buch gefällt mir sehr gut, diese Kritik bringt es genau auf den Punkt:
"Eine faszinierende Geschichte, voller trauriger Momente und wunderbar skizzierter Charaktere. Ein Manifest für die Zähigkeit und raue Schönheit Islands und vor allem seiner Frauen. "
Zuvor habe ich "His Dark Materials" von Philipp Pullman gelesen. Der Goldene Kompass ist ja bereits vor Weihnachten im Kino angelaufen, aber ich muss sagen, dass ich nach den fantastischen Büchern mehr als enttäuscht war von der Verfilmung. Sie wird den phantasievollen Beschreibungen, den Charakteren und der komplexen Handlung, die schon fast einer eigenen Philosophie gleicht, absolut nicht gerecht. Die Bücher kann ich aber nur empfehlen!
Zwischendurch habe ich noch ein paar Bücher angefangen zu lesen, z.B. "Die Frau im Pelzmantel" von Martha Grimmes oder "Caspar Hauser", aber die habe ich ganz schnell wieder in die Ecke geworfen. Einen süßen Roman habe ich aber noch gelesen und zwar "Aber bitte mit Schokolade" von Meg Cabot (sie hat z.B. auch die Romanvorlage für "Plötzlich Prinzessin" verfasst). Es geht um eine Amerikanerin, die unsterblich verliebt ihren Freund, den sie immerhin einmal vorher gesehen hat, in London besucht. Natürlich geht alles schief was schief gehen kann: der Freund ist ein Arsch, sie muss in der Waschküche der Familie schlafen und ihr Freund hat der Family erzählt sie wäre fett. Zum Glück bietet ihre Freundin ihr einen Job auf einem Schloß in Frankreich an, wo sie tolle Tage verlebt und die Liebe ihres Lebens kennenlernt. Sehr amüsant geschrieben, tolle Unterhaltung an trüben Wintertage ;-)
Am letzten Freitag hat noch ein absolutes Highlight stattgefunden, von dem ich noch gar nicht berichtet habe! Ich war auf eine Schmuckparty! Zu Sekt, Lachshäppchen und Käsespießchen wurde uns fast vier Stunden lang die neueste Kollektion von Pierre Lang präsentiert. Es durfte alles angefasst, anprobiert und kombiniert werden und obendrein gab es noch etliche Tipps zum Styling von der Beraterin. Es war sehr lustig und wir haben alles ordentlich zugeschlagen. Zum Glück kommt der Schmuck (und die Rechnung....) erst in ein paar Wochen...
Siehste mal, jetzt wo ich an all die schönen Dinge gedacht habe, ist meine Laune gar nicht mehr so trübe... Dann schmeiss' ich mich doch gleich mal noch in meine Sportsachen und flitze eine Runde durchs Fitness-Studio!

